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Organspende ja oder nein?
Der Seniorenbeirat Greven und die ZWAR Gruppe Greven (Zwischen Arbeit und Ruhestand) wollen dieses Thema mit einer Informationsveranstaltung aufgreifen und laden Grevener Bürger:innen aller Generationen ein.
Im Jahr 2025 haben in Deutschland insgesamt 985 Menschen nach ihrem Tod Organe gespendet – 32 mehr als 2024. Mit dieser moderaten Steigerung um 3,4 Prozent erreicht die Organspende in Deutschland den höchsten Stand seit 2012.
Das, was sich sehr positiv anhört, muss leider wieder relativiert werden. Aktuell stehen ca. 8500 Menschen in Deutschland auf den Wartelisten für eine Organspende. Der Bedarf ist wesentlich höher als die aktiven Spenden pro Jahr.
Auch die politische Diskussion zur Einführung einer Widerspruchlösung wurde in 2025 erneut u.a. durch das Land NRW angestoßen. Aber noch ist nicht klar, ob der eingebrachte Gesetzentwurf akzeptiert wird. Ansätze der Einführung wurden bereits mehrfach abgelehnt.
Daher ist es weiterhin notwendig Menschen jeden Alters für die Nutzung eines Organspendeausweises zu motivieren und mögliche Fragen und Vorbehalte zu besprechen.
Zu der Fragestellung „Organspende ja oder nein?“ konnten fachkundige Gäste, die Transplantationsbeauftragten der Universitätsklinik Münster, Frau Kristina Engelen, und Herr Dr. Jan Englbrecht als Referenten und Gesprächspartner rund um das Thema Organspende und Transplantation gewonnen werden.
Mit einem Impulsvortrag und dem Austausch mit den Besuchern in einem moderierten Gespräch werden Informationen zum Thema gegeben und Fragen beantwortet.
Auch im fortgeschrittenen Alter ist eine Organspende möglich. Daher sind alle Generationen aufgerufen, sich mit dem Tragen eines Organspendeausweises zur Organspende bereitzuerklären. Alternativ ist seit 2024 auch eine Eintragung im Organspende – Register möglich.
Die häufigsten Spenden nach dem Tod sind Nieren und Leber, gefolgt von Herz, Lunge, Bauchspeicheldrüse und Dünndarm.
Für viele Menschen auf der Warteliste zur Transplantation gibt es hierdurch die Chance, das Leben zu verlängern und einen neuen Start ins Leben zu machen.
Die medizinischen Bedingungen für eine erfolgreiche Transplantationsmedizin sind sehr weit entwickelt.
Erst eine dokumentierte Entscheidung schafft Klarheit darüber, ob eine Person Organe spenden oder einer Organentnahme widersprechen will. Es können auch bestimmte Organe von der Spende ausgeschlossen werden. Eine Entscheidung zu Lebzeiten zeigt den eigenen Wunsch und entlastet damit auch die Angehörigen, die ansonsten in einer ohnehin sehr schwierigen Situation entscheiden müssten.
Zur Veranstaltung sind Bürgerinnen und Bürger aller Generationen eingeladen.
Auch Jugendliche ab 16 Jahren sind aufgerufen sich mit dem Thema zu befassen.
Der Eintritt ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Dem Seniorenbeirat Greven und der ZWAR Gruppe Greven ist es eine Herzensangelegenheit dieses Anliegen zu unterstützen.
Eintritt
kostenloser Eintritt
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- „Organspende ja oder nein?“
- Stadt Greven

