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Pferdefreundliche Gemeinde Greven

Das Foto zeigt drei Pferde auf der Weide
Pferde auf der Weide
Greven ist die Stadt der Pferde und der Pferdefreunde. Schätzungsweise 1.200 Pferde gibt es im Stadtgebiet, viele Pferdehalter und -züchter, Reithallen und diverse Spring-, Dressur- und Vielseitigkeitsanlagen. Zwei Reit- und Fahrvereine tragen Turniere auf höchstem sportlichen Niveau aus. Der Wegbereiter, der bundesweit erste Reitweg für Menschen mit und ohne Behinderung verläuft ebenfalls über Grevener Terrain.

Pferdehaltung und -sport in Greven

Sobald man sich der ländlichen Umgebung Grevens zuwendet, stellt man fest, dass Pferde und der Pferdesport charakteristisch für das Landbild sind. Ob Ponys, Islandpferde, Vollblüter oder Kaltblüter - sie alle finden Platz auf Wiesen und Weiden - und natürlich auf den vielen Reitplätzen. Auf Grevener Boden werden Islandpferde gezüchtet und trainiert, Vollblüter gehalten und ausgebildet, es gibt Angebote für therapeutisches Reiten und Voltigieren. Freizeitreiter bewegen sich durch die typisch Münsterländische Parklandschaft, durch Wald und Heide.

Heute gibt es in Greven

  • zwei Reit- und Fahrvereine
  • etwa 140 Betriebe mit Pferdehaltung
  • 18 Reithallen
  • 66 aktive Pferdezuchtbetriebe
  • schätzungsweise 1 200 Pferde
  • diverse Dressur- und Springplätze, Galoppierbahnen und Vielseitigkeitsstrecken.

Auszeichnung als "pferdefreundliche Gemeinde"

Im Jahr 2002 erhielt die Stadt Greven die Auszeichnung "Pferdefreundliche Gemeinde". Dieser Titel wird von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) vergeben. Sie zeichnet damit Gemeinden aus, die Pferdehaltung, -sport und -zucht in besonderem Maße fördern.

Reiten in freier Natur

Die Umgebung von Greven bietet ideale Voraussetzungen für das Reiten in freier Natur. Viele der bereitbaren Wege führen über sandige Böden auf ungeteerten Straßen. Es gibt ein dichtes Netz von Wirtschaftswegen. Entlang der Wirtschaftswege reitet man auf Grünstreifen. Besonders beliebt für Ausritte sind im Grevener Gebiet die Kroner Heide, die Bockolter Berge, die Rölves Heide, die Wentruper Berge und die Dansenbörger Heide. Im Naturschutzgebiet in den Bockolter Bergen gibt es neben Rad- und Wanderwegen auch ausgewiesene Reitwege.

Reiterplakette

Wer im Kreis Steinfurt in der freien Landschaft oder im Wald reitet, benötigt eine Reiterplakette. Wo man sie bekommen kann und welche weiteren Regelungen bei Ausritten im Kreisgebiet berücksichtigt werden müssen, können Sie im "Merkblatt zur Reitregelung im Kreis Steinfurt" nachlesen (s. Downloads).

Wegbereiter – der erste integrative Reitweg Deutschlands

Im Rahmen der Regionale 2004 entstand der bundesweit erste integrative Reitweg. Der behindertenfreundliche Reitweg namens Wegbereiter verbindet Greven, Nordwalde und Altenberge. Sichere und breite Wege, Aufstiegs- und Abstiegshilfen und behindertenfreundliche Stationen machen es möglich, dass hier Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam die Region erkunden können. Damit ist die Region auch im wörtlichen Sinne Vorreiter, denn der "Wegbereiter" ist bundesweit der erste integrative Reitweg, der dieses Miteinander möglich macht.

Die Reit- und Fahrvereine in Greven

In Greven gibt es zwei große Reit- und Fahrvereine: den Reit- und Fahrverein Greven e.V. und den Reit- und Fahrverein ST. Martin Greven-Bockholt e.V.. Beide Vereine verzeichnen großartige Erfolge ihrer Einzelreiter und der Mannschaften und sie machen sich intensiv um die Nachwuchsförderung verdient. Es ist dem Engagement dieser Vereine zu verdanken, dass zahlreiche Turnier und Großveranstaltungen auf Grevener Stadtgebiet stattfinden konnten.

Turnier-, Dressur- und Fahrsport auf höchstem Niveau

Beide Vereine nehmen regelmäßig Prüfungen ab und führen Turniere auf regionaler Ebene durch. Doch immer häufiger gibt es Turniere mit internationaler Beteiligung und auf höchstem nationalen und internationalem Niveau.

Im Jahr 2001 richtete der RuF St. Martin erstmals die Deutsche Meisterschaft der Zweier-Gespannfahrer aus. Im gleichen Jahr fand hier die Erste Deutsche Meisterschaft der behinderten Einspännerfahrer statt, die seither in Greven ausgerichtet wird. 2002 wurde sogar die Weltmeisterschaft der Gespannfahrer mit Behinderung hier ausgetragen. Im Jahr 2004 gelang es dem Verein, das Turnier um den Donau-Alpen-Pokal nach Greven zu holen. Und 2009 fand erstmals die Weltmeisterschaft der Pony-Gespannfahrer in statt.

So ist Greven mittlerweile als Austragungsort hochrangiger internationaler Turniere weit über die Region hinaus bekannt.

Wirtschaftsfaktor Pferd

Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) geht davon aus, dass drei bis vier Pferde einen Arbeitsplatz ergeben. Das würde für Greven mit geschätzten 1.200 Pferden 300 bis 400 Arbeitsplätze rund um das Pferd ergeben. Ausführliche Zahlen und Daten rund um das Pferd finden Sie auf den Internetseiten der FN, einen Link gibt es unten auf dieser Seite

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Reiten ist besonders bei Mädchen und jungen Frauen beliebt (Foto: Gunnar Pier).
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