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Klimaschutz

Kommunale Wärmeplanung 2040

Die Stadt Greven will ihre Wärmeversorgung nachhaltig und zukunftssicher gestalten. Mit der kommunalen Wärmeplanung sollen Maßnahmen erarbeitet werden, mit denen Greven bis 2040 eine klimaneutrale Wärmeversorgung erreichen kann.

Kommunale Wärmeplanung: Kooperation von Stadt und Stadtwerken

Am 1. Januar 2024 ist das Gesetz für die Wärmeplanung und zur Dekarbonisierung der Wärmenetze (Wärmeplanungsgesetz - WPG) in Kraft getreten, mit dem in Deutschland flächendeckend die kommunale Wärmeplanung eingeführt worden ist. Laut Gesetz muss für Kommunen mit einer Einwohnerschaft unter 100.000 bis Mitte 2028 ein Wärmeplan stehen. Eine Fortschreibung soll dann alle fünf Jahre erfolgen.

Die Stadt Greven hat bereits einen wichtigen Schritt in Richtung Wärmewende gemacht und mit der Erarbeitung der kommunalen Wärmeplanung begonnen. Zur Umsetzung, die gemäß Wärmeplanungsgesetz erfolgen muss und die aus verpflichtenden Bausteinen besteht, wurden die Stadtwerke Greven GmbH beauftragt.

Wo steht Greven?

Es wurden bereits alle relevanten Verbrauchsdaten wie z.B. Schornsteinfegerdaten oder vorhandene Wärmenetze sowie die erneuerbaren Potenziale erfasst und grafisch aufbereitet. So soll deutlich werden, in welchen Bereichen der Stadt hohe Verbräuche vorliegen, welche Potenziale sich dort befinden und wo dann perspektivisch eventuell eine Nahwärmeversorgung zum Einsatz kommen kann.
Die Ergebnisse der Bestands- und Potenzialanalyse finden Sie hier unter diesem Abschnitt.

Derzeit erfolgt die Gebietseinteilung sowie die Entwicklung der Zielszenarien.

Wissenswertes zur kommunalen Wärmeplanung

Die kommunale Wärmeplanung ist ein langfristiger und strategisch angelegter Prozess mit dem Ziel aufzuzeigen, welche Wärmeversorgungskonzepte (Wärmenetze oder gebäudeindividuelle Lösungen) in einzelnen Gebieten in Frage kommen können. Grundsätzlich soll die Wärmeplanung das gesamte Gemeindegebiet umfassen und die privaten Wohngebäude, die kommunalen Liegenschaften und die gewerblichen Gebäude berücksichtigen.

Damit die Erstellung, der Beteiligungsprozess und die Sensibilisierung gelingen, erfordert die kommunale Wärmeplanung mehrere gesetzlich vorgegebene Schritte.

Die Grafik bildet die Schritte der kommunalen Wärmeplanung: 1. Bestandsanalyse, 2. Potentialanalyse, 3. Zielszenarien und Umsetzungsstrategie, 4. Kommunaler Wärmeplan

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