Mehr als 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind der Einladung des Grevener Jugendamtes zum zweiten Treffen des "Netzwerks Kinderschutz" ins Grevener Ballenlager gefolgt. Zu dem Netzwerk gehören Fachkräfte aus Kitas, Schulen, medizinischen und sozialen Einrichtungen, Kirchengemeinden, der Jugendhilfe, der Polizei und des Jugendamtes. Grundgedanke der Vernetzung ist, dass im Sinne des Kindeswohls schneller und gezielter gehandelt werden kann, wenn verschiedene Fachdisziplinen mit ihrem jeweiligen Wissen und ihren Perspektiven zusammenwirken. Beim Netzwerktreffen im Ballenlager ging es um das Thema "Zwischen Misstrauen, Vertrauen und Zutrauen – Gestaltung einer professionellen Zusammenarbeit im Kinderschutz“. In ihrem Vortrag widmete sich die Referentin Prof. Michaela Berghaus von der Fachhochschule Münster vor allem der Frage, wie Fachkräfte den Schutzauftrag für Kinder mit einer professionellen, respektvollen und zugleich klaren Haltung gegenüber Eltern verbinden können. Dabei wurde deutlich, dass Vertrauen und Zutrauen wichtige Grundlagen für gelingende Kooperationen im Sinne des Kindes sind – auch in herausfordernden Situationen. Die hohe Beteiligung und das große Interesse an dem Treffen im Ballenlager unterstreichen die Bedeutung des "Netzwerks Kinderschutz" als Plattform für Information, Austausch und Zusammenarbeit.
Erläuterungen und Hinweise
Bildnachweise
- Stadt Greven
