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Pressemeldungen

GrevenPass nur noch in digitaler Form

Ab dem 1. September wird der GrevenPass nicht mehr als Karte ausgegeben, sondern nur noch in digitaler Form ausgestellt. Wenn ein GrevenPass neu ausgestellt oder verlängert wird, bekommen die berechtigten Personen ihn künftig als pdf-Dokument per E-Mail zugesandt oder, wenn sie keine E-Mail-Adresse haben, auf dem Postweg. Eine weitere Änderung betrifft die Anzahl der ausgestellten Nachweise: Während bislang für jede berechtigte Person eine eigene Karte ausgegeben wurde, wird die neue digitale GrevenPass-Vorlage künftig für die gesamte Familie bzw. den gesamten Haushalt oder die Bedarfsgemeinschaft gemeinsam ausgestellt. Es ist dann nicht mehr erforderlich, dass jedes einzelne Familien- bzw. Haushaltsmitglied einen eigenen GrevenPass vorlegt. Bereits ausgestellte und noch gültige GrevenPässe im Kartenformat bleiben noch bis zum jeweiligen Ablaufdatum gültig. Als Nachweis der aktuellen Berechtigung muss die neue digitale GrevenPass-Vorlage künftig zusammen mit dem dazugehörigen aktuellen Leistungsbescheid vorgelegt werden. Der GrevenPass kann auf dem Smartphone vorgezeigt oder in ausgedruckter Form mitgebracht werden. Den GrevenPass erhalten automatisch alle Grevener und Grevenerinnen, die Wohngeld/Lastenzuschuss, Leistungen nach dem SGB XII oder dem Asylbewerber-Leistungsgesetz bekommen. Für Leistungsberechtigte nach dem SGB II wird der GrevenPass weiterhin über das Jobcenter ausgegeben. GrevenPass-Inhaber können zum Beispiel bei den Tafeln in Greven und Reckenfeld einkaufen und die Musikschule, die VHS sowie die Stadtbibliothek zu ermäßigten Gebühren nutzen. Außerdem zahlen sie ermäßigte Eintrittspreise in den Grevener Schwimmbädern, bei Vorstellungen der Freilichtbühne Reckenfeld sowie Veranstaltungen der Kulturinitiative Greven und nur den halben Mitgliedsbeitrag beim SC Greven 09. Der GrevenPass ist so lange gültig, wie die entsprechenden Sozialleistungen bewilligt sind. Wer Rückfragen dazu hat, kann sich an Katrin Antemann von der Stadt Greven wenden, Tel. 02571 920-281 oder E-Mail an: katrin.antemannstadt-grevende.

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