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Solarenergie in Greven

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Häufig wird Solarenergie einseitig mit der Erzeugung von Strom gleichgesetzt, das ist aber nur eine mögliche Variante. Solarenergie bzw. die Solarstrahlung der Sonne wird mit Hilfe von Photovoltaikanlagen oder Solarkollektoren aufgenommen und in für uns nutzbare Energie umgewandelt. Während Photovoltaikanlagen Sonnenlicht direkt in Strom umwandeln, erzeugen Solarkollektoren aus dem Sonnenlicht Wärme. Diese Wärme kann zur Warmwasserbereitung und zur Unterstützung der Heizung genutzt werden.

Solarenergie in Greven

Greven hat bereits früh angefangen, seine Potentiale im Bereich der Photovoltaik zu erschließen. Der größte Zubau wurde im Jahr 2010 mit insgesamt 4.409 MWp erreicht. Aktuell (Stand Ende 2012) sind im Stadtgebiet über 15.500 kWp an Photovoltaikleistung installiert. Im Bundesranking der Solarbundesliga belegt Greven in der Kategorie der Mittelstädte von insgesamt 266 teilnehmenden Gemeinden den 25. Rang, auf Kreisebene sogar den 5.

Grevens Bürgersolaranlage

Die Idee für eine Bürger-Photovoltaikanlage entstand während der Woche der Sonne 2008. Die Stadtwerke Greven haben dabei die technische und kaufmännische Projektführung übernommen. Alle Bürgerinnen und Bürger, die Interesse hatten in diese klimaschonende Technologie zu investieren, hatten so die Gelegenheit sich auch ohne eigene Dachfläche zu beteiligen. Grevens Bürger-Photovoltaikanlage ist von den Stadtwerken Greven auf dem Dach der Marien-Hauptschule realisiert worden. Insgesamt 172 Solarmodule wurden auf einer Fläche von 225 m² installiert. Mit einer Leitung von 30 kWp können so ca. 24.500 kWh Strom pro Jahr erzeugt werden. Die daraus entstehenden CO2-Einsparungen summieren sich bei einer Anlagenlaufzeit von 20 Jahren auf rd. 248 Tonnen.

Solarpotentialkataster

Das Solarpotentialkataster Kreis Steinfurt ist ein Online-Tool, das über das Internet für jeden frei zugänglich ist. Für alle Gebäude im Kreis zeigt es nach dem System einer Ampel in Rot, Gelb und Grün auf, wie geeignet die entsprechende Dachfläche für die Gewinnung von Solarstrom und Solarwärme ist. Die dem Solarkataster zu Grunde gelegte Berechnung gibt allen Immobilienbesitzerinnen und -besitzern eine erste Einschätzung bezüglich der Eignung der Dachausrichtung und -neigung, der Verschattung sowie der jährlich zu erwartenden Sonneneinstrahlung. Ist die Dachfläche Grün oder Gelb markiert, kann mithilfe des Wirtschaftlichkeitsrechners ermittelt werden, ob sich eine Investition rentiert.


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