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Klimaschutz - Archiv bis 2014

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Stadtradeln vom 01.-21.09.2014

Stadtradeln geht in die 3. Runde

Auch in diesem Jahr sind wieder alle Grevenerinnen und Grevener aufgerufen, sich am Stadtradeln zu beteiligen. Wir wollen möglichst viele Radkilometer für eine nachhaltige Zukunft zu sammeln und so auf alternative Fortbewegungsmittel aufmerksam machen. Mitmachen kann jeder, der in Greven wohnt oder arbeitet. Es werden alle Radkilometer gezählt, die in diesem Zeitraum erradelt werden, egal ob privat oder beruflich.

European Energy Award in Gold - Greven ist ausgezeichnet

Pressemitteilung vom 06.11.2013

Bürgermeister Peter Vennemeyer nahm am Dienstag, 05.11.2013 in Düsseldorf die Auszeichnung mit dem europäischen Klimaschutzpreis European Energy Award Gold von NRW Umweltminister Johannes Remmel entgegen. Nun ist Greven offiziell eea Gold-Kommune.
Bei der diesjährigen eea Auszeichnungsveranstaltung wurden insgesamt 23 Kommunen aus Nordrhein-Westfalen für ihre vorbildliche Klimaschutzarbeit geehrt. Neben Greven wurden weitere sechs Kommunen und Kreise mit dem eea Gold und 16 mit Silber ausgezeichnet.
"Diese Auszeichnung ist die Würdigung einer ganz besonderen Leistung", betonte Johannes Remmel, Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW. Die Schöpfung zu bewahren sei Verpflichtung. Diese Herausforderung bewältige man allerdings nicht, indem man sie anschaue, sondern indem man sie angehe. "Klimaschutz wächst von unten. Unternehmen, Handwerker, Kommunen und Stadtwerke stellen sich diesen Aufgaben." Sie dabei zu unterstützen sei Aufgabe der Landesregierung, und der eea ein bewährtes Instrument, das den Kommunen erfolgreich helfe, den richtigen Weg beim Klimaschutz zu finden. Schließlich liege bei den am eea-Prozess beteiligten Kommunen die Energieeffizienz doppelt so hoch, wie bei nicht beteiligten Kommunen.
"Ich bin froh und sehr stolz, dass wir es geschafft haben, die Anforderungen des eea in Gold zu erfüllen", zeigte sich Bürgermeister Peter Vennemeyer nach der Veranstaltung höchst  zufrieden. "Das ist eine schöne Bestätigung unserer gründlichen Klimaarbeit seit 2008. Wir haben eine Fülle von Maßnahmen, Projekten und Aktionen umgesetzt. All das war nur möglich durch die intensive und engagierte Zusammenarbeit der Stadt und der Stadtwerke Greven. Und durch die vielen motivierten Akteure in unserer Stadt, die sich auf vielfältige Weise daran beteiligt haben, dass wir im Klimaschutz so viel erreicht haben."

Grevener Mobilitätswoche - 15.-22.09.2013

Plakat zur Mobilitätswoche

Die europäische Woche der Mobilität ist eine jährlich stattfindende Kampagne, an der Greven mit der "Grevener Mobilitätswoche" seit 2012 teilnimmt. Dieses Jahr steht die europäische Kampagne unter dem Motto "clean air - it's your move!", frei übersetzt, "saubere Luft - es ist unsere Entscheidung". Die Kampagne wird durch die Europäische Kommission mit dem Ziel unterstützt, bei möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern ein Umdenken in Bezug auf die eigene Mobilität in Gang zu bringen, sodass verstärkt auf eine umweltfreundliche Fortbewegung geachtet wird.

Greven beteiligt sich mit verschiedenen Aktionen, Veranstaltungen und Angeboten an der Mobilitätswoche:

  • 09.-29.09.
    Stadtradeln
    (weitere Infos s.u.)
  • 15.09.
    Cityfest
    Infostand zum Thema alternative Mobilität und Energie
  • 21.09.
    Tag der Elektromobilität
  • 22.09.
    Eröffnung der Klimaschutz-Route Greven
    mit geführter Tour

Weitere Informationen und Einzelheiten finden Sie im Programmheft, das Sie hier herunterladen können.

Woche der Sonne vom 29.04.-03.05.2013

Die Stadt Greven beteiligt sich in diesem Jahr erneut an der bundesweiten Solarkampagne Woche der Sonne und bietet Informationen und Beratung rund um das Thema Solarenergie an.

Den Rahmen bildet die Ausstellung Strom und Wärme von der Sonne im Rathaus. Verschiedene Schautafeln und Exponate erläutern die Nutzung der Sonnenenergie für die Erzeugung von Strom (Photovoltaik) und Wärme (Solarthermie).

Am Themenabend Solarenergie am Montag 29. April wird Sara Vollrodt, Klimamanagerin des Kreises Steinfurt die Nutzung des Solarkatasters erklären. In der anschließenden Expertensprechstunde können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger über Technik und Betrieb von thermischen Solaranlagen, Photovoltaik, Förderprogramme und Einspeisevergütung informieren und beraten lassen.

Weitere Höhepunkte in der Woche der Sonne sind der Kinofilm "Home" von Yann Arthus-Bertrand und eine Radtour zum Bioenergiepark in Saerbeck.

Programmübersicht

Montag 29. April bis Freitag 3. Mai 2013
Ausstellung Strom und Wärme von der Sonne
im Rathaus

Montag, 29. April 2013
Themenabend Solarenergie im Rathaus
17:30 - 19:00 Uhr
Vorstellung des kreisweiten Solarkatasters durch Sara Vollrodt (Klimaschutzmanagerin Kreis Steinfurt) und Expertensprechstunde zum Thema Photovoltaik und Solarthermie
19:15 Uhr
Kinofilm "Home" zum Thema Energie und Umwelt

Mittwoch, 1 . Mai 2013
Radtour mit dem Heimatverein Greven zum Bioenergiepark Saerbeck
10:00 - 18:00 Uhr
Start beim Heimatverein Greven e.V. in der Alten Post (alte Münsterstraße 8) in Greven.

Donnerstag, 2. Mai 2013
Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW
14:00 - 18:00 Uhr im Rathaus Raum C131.
Terminvereinbarung unter Tel. 02571 920-309.

Nähere Details finden Sie im Flyer.

Runder Tisch zum kommunalen Klimaschutz in Greven

Am 16. November 2012 trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aus benachbarten Kommunen und Kreisen zum Erfahrungsaustausch in Greven. Klimaschutz ist inzwischen auf kommunaler Ebene kein Fremdwort mehr und wird von den Städten und Gemeinden sowie den Kreisverwaltungen je nach personeller und finanzieller Ausstattung lokal umgesetzt.
Das gemeinsame Ziel, dem Klimawandel entgegenzuwirken kann auf verschiedenen Wegen erreicht werden. Hier sind individuelle Lösungen gefragt, um Energie und Kosten zu senken, Ressourcen zu schonen und CO2 einzusparen. Viele erfolgreich durchgeführte Projekte können jedoch auch übernommen oder an die lokalen Verhältnisse angepasst werden. Das spart Zeit und Ressourcen und bringt den regionalen Klimaschutz nach vorne. Daher hat die Vernetzung zwischen den Kommunen einen hohen Stellenwert.
Bürgermeister Peter Vennemeyer begrüßte Teilnehmenden im Rathaus und forderte sie zu einem regen Austausch auf. Klimaschutz werde in Greven schon seit Jahren als wichtige kommunale Aufgabe wahrgenommen, was an den vielen bereits umgesetzten Projekten und Aktionen erkennbar sei. Dieser Runde Tisch solle dazu beitragen, von den Erfahrungen anderer zu profitieren. "Man muss ja nicht ständig das Rad neu erfinden", so Vennemeyer.
Grevens Klimamanager Olaf Pochert berichtete über die Klimaschutzaktivitäten, mit denen Greven mit der Teilnahme am European Energy Award begonnen hat, und stellte beispielhaft einige Maßnahmen des 2010 vom Rat beschlossenen Klimaschutzkonzeptes vor. Reiner Tippkötter vom Beratungsunternehmen infas enermetric aus Emsdetten präsentierte aktuelle Förderprogramme, durch die verschiedene kommunale Projekte finanziell unterstützt bzw. erst ermöglicht werden. Gerade in Zeiten knapper Kassen sei es ausgesprochen wichtig, sich mit den Förderprogrammen und deren Voraussetzungen zu beschäftigen, wie auch die Beispiele aus Greven zeigen, so Tippkötter. European Energy Award, Klimaschutzkonzept und die beratende Begleitung für die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes durch den Klimamanager können dank der Förderung des Landes NRW und das Bundesumweltministerium realisiert werden.

Klimastammtisch am 8. November

Am Donnerstag, 8. November trifft sich der Grevener Klimastammtisch um 19 Uhr bei Öppe (Gaststätte Zum Goldenen Stern, Martinistr. 2). Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen. Klimamanager Olaf Pochert wird kurz über den aktuellen Stand des Klimaschutzes in Greven informieren. Nach einem Rückblick auf die Europäische Woche der Mobilität und das Stadtradeln lässt er auch die Radtour zur Solarsiedlung in Borghorst Revue passieren.

An diesem Abend können neue Ideen und Vorstellungen für interessante zukünftige Aktionen des Klimastammtisches vorgestellt und diskutiert werden. Aber auch wer sich einfach nur allgemein über das Thema Klimaschutz austauschen möchte, ist willkommen.

Aus organisatorischen Gründen wird um eine kurze, unverbindliche Anmeldung bei Olaf Pochert gebeten, Tel. 02571 920-319, E-Mail: olaf.pochertstadt-grevende.

Stadtradeln: 30.000 geradelte Kilometer zeigen Grevens Klimaschutzbereitschaft

Wie viele Kilometer schafft Greven in 21 Tagen mit dem Rad? Mindestens 5.000 sollten es beim Grevener Stadtradeln aus Sicht von Klimamanager Olaf Pochert werden, fast 30.000 wurden am Ende erradelt. Gab sich Pochert zu Beginn der Aktion noch recht verhalten, wurden seine Erwartungen bereits in der ersten Woche deutlich übertroffen. "Über 11.000 Kilometer in der ersten Woche haben mir schnell gezeigt, dass ich das Potenzial doch deutlich unterschätzt hatte", so Pochert. Er habe nicht gedacht, dass ohne besondere Anreize, wie beispielsweise Preise, eine so große Beteiligung erreicht werden könnte.

Dass die Grevenerinnen und Grevener sich mit so viel Elan an der Aktion beteiligt haben, freut ihn sehr.

"Wir leben heute in einer Fördergesellschaft, die sich vielfach nur dann bewegt, wenn es etwas dafür gibt", sagt Pochert und nennt dabei Förderungen für erneuerbare Energien, Zuschüsse für Sanierungen, Rabatte beim Einkaufen und die in Erinnerung gebliebene Abwrackprämie für Autos. Er sei zwar kein genereller Gegner von finanziellen Anreizen, aber eine verantwortungsvolle Gesellschaft sollte nicht nur aus Eigeninteresse an die Zukunft denken.

Die Grevener Bürgerinnen und Bürger haben gezeigt, dass sie das können. Sie haben für den Klimaschutz einfach mal 30.000 Kilometer in 21 Tagen erradelt und sich damit bei ihrer ersten Teilnahme beim bundesweiten Stadtradeln des Klima Bündnis einen guten Platz im Mittelfeld gesichert.

30.000 Kilometer, rechnet Pochert nach, entsprechen einer CO2-Vermeidung von über 4 Tonnen. "Angenommen wir hätten die Strecken mit einem Benziner mit einem Verbrauch von 6,5 Litern zurückgelegt, wären wir auf einen Gesamtverbrauch von ca. 1.950 Litern bei einem Gesamtpreis von rd.3.200 Euro gekommen. Pro Teilnehmer entspricht dies einer Ersparnis durch das Fahrrad von 15 Euro in 21 Tagen." So gesehen gab es, neben einer guten Platzierung, dann vielleicht doch noch etwas mehr zu gewinnen.

Seit dem 16. Oktober ist das bundesweite Stadtradeln beendet. Insgesamt haben alle teilnehmenden Städte über 10 Millionen Kilometer erradelt. Die Ergebnisse aller Städte und Teams können unter dem unten angegebenen Link eingesehen werden.

Fragen beantwortet Olaf Pochert (Kontaktdaten s. rechts).

Straßenbeleuchtung wurde saniert

Im Bereich Diekpohl wurde die Straßenbeleuchtung mit Förderung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) saniert. Durch den Einbau von hocheffizienter LED-Beleuchtungstechnik können 60 Prozent CO2 gegenüber den Altanlagen eingesparet werden.

Klimastammtisch am 14. Juni 2012

Am 14. Juni um 19 Uhr trifft sich der Klimastammtisch zum vierten Mal seit der Auftaktveranstaltung im Dezember 2011. Je nach Themenbereich kamen bisher 12 bis 25 Teilnehmer zusammen um über unterschiedliche Themen aus dem Bereich des Klimaschutzes zu diskutieren. Das Einstiegsthema am 14. Juni befasst sich mit der Frage nach der Förderung und Finanzierung von Sanierungsprojekten. Darüber hinaus soll aber auch über den Klimaschutz in Greven im Allgemeinen diskutiert werden: Was läuft zur Zeit gut, wo gibt es Verbesserungsvorschläge und gibt es Ideen die vielleicht gemeinsam einfacher umgesetzt werden können?

"Immer wieder wird über die unterschiedlichen Möglichkeiten des Klimaschutzes kontrovers diskutiert", so Olaf Pochert, Grevens Klimamanager. Gerade Klimamanager müssten sich daher mit unterschiedlichsten Standpunkten auseinandersetzen, sei es hinsichtlich der Nutzung von Bioenergie oder von Solarförderung. "Wir dürfen bei diesen Diskussionen aber auf keinen Fall vergessen, dass eine entscheidende Säule der Energiewende auch die Einsparung von Energie ist. Energie, die durch unser Nutzungsverhalten eingespart wird, entlastet jede Art der Erzeugung", unterstreicht Pochert. "Ich lade daher wieder alle interessierten Grevenerinnen und Grevener ein, sich am 14. Juni um 19 Uhr bei Öppe (Gaststätte Zum Goldenen Stern) an den Klimaschutzaktivitäten Grevens mit eigenen Ideen und Anregungen zu beteiligen."

Aus organisatorischen Gründen wird um eine kurze, unverbindliche Anmeldung bei Olaf Pochert gebeten, Tel. 02571 920-319, E-Mail: olaf.pochertstadt-grevende

Vortrag: Energiesparen beim Neubau - welches Haus passt zu mir (03.05.2012)

Im Rahmen ihrer Klimaschutzaktivitäten lädt die Stadt Greven am 3. Mai 2012 um 19 Uhr zur Vortragsveranstaltung "Energiesparen beim Neubau – Welches Haus passt zu mir" in den Großen Sitzungssaal des Rathauses ein. Vor der Veranstaltung besteht die Möglichkeit einer Besichtigung des Kindergartens in der Klimaschutzsiedlung Wöste. Der Treffpunkt ist um 17:30 Uhr an der Blaufärberstraße / Ecke Zimmermannstraße. Eine Anmeldung zu den kostenlosen Veranstaltungen ist nicht erforderlich.

Wegen der steigenden Energiekosten ist das Interesse an Energiesparhäusern deutlich gestiegen. Da es aber keine verbindliche Definition für den Begriff "Energiesparhaus" gibt und die Baufamilien mit einer Vielzahl von Vorschriften und Fachbegriffen konfrontiert sind, ist die Entscheidung für das "passende Haus" oftmals nicht einfach. Was verbirgt sich zum Beispiel hinter den Begriffen Niedrigenergiehaus, Kfw-Effizienzhaus, EnEV-Haus, 3-Liter- oder Passivhaus? Welche Vorschriften zum energetischen Standard müssen beim Neubau eingehalten werden und welche Energieeinsparmaßnahmen sind freiwillig? Die energetischen Mindestforderungen für den Neubau sind in der Energieeinsparverordnung EnEV 2009 geregelt. Aber vielleicht darf es ja auch noch ein bisschen mehr sein. Mit einem Kfw-Effizienzhaus lässt sich der Energiebedarf weiter senken und so kann man Verbrauchskosten sparen. Bei einem Passivhaus liegt der Jahresheizenergiebedarf sogar unter 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Ein zusätzlicher Vorteil dieser Gebäude ist deren angenehmes Wohnklima. Die energetischen Standards können durch verschiedene Maßnahmen wie Dämmung, Lüftung, Einsatz erneuerbarer Energien erreicht werden. Dabei bleibt viel Raum für individuelle Lösungen.

Die Referenten Cristiano Lopes (Planungsbüro Wildner, Lopes und Albers, Greven) und Gerhard Welp (Architekturbüro Hillebrand und Welp, Greven) werden verschiedene Möglichkeiten für energieeffizientes Bauen vorstellen und mehr Licht in die verwirrende Vielzahl der Fachbegriffe bringen. Anhand von Beispielen werden auch Kosten und Fördermöglichkeiten erläutert.

Bei der Besichtigung des Klimaschutzkindergartens wird die besondere Bedeutung der Bauausführung und der Qualitätssicherung bei einem energieeffizienten Gebäude am Objekt verdeutlicht. Das Gebäude erhält durch Baukonstruktion, Wärmedämmung und Haustechnik den energetischen Standard eines sogenannten 3-Liter-Hauses.

Bei Fragen zur Veranstaltung wenden Sie sich an den Klimamanager der Stadt Greven, Olaf Pochert, Tel. 02571 920-319, E-Mail: olaf.pochertstadt-grevende

Klimastammtisch am 19.04.2012

Beim Klimastammtisch im April geht es wieder um das Thema Energiesparen. Am 19. April im Gasthaus Öppe stehen die unterschiedlichen Heizsysteme im Mittelpunkt. Interessierte sind eingeladen, Erfahrungen auszutauschen und zu diskutieren.

Für jede Hausbesitzerin und jeden Hausbesitzer steht ein Heizungstausch an, wenn die Anlage vor dem 1. Oktober 1978 eingebaut oder aufgestellt wurde, mit festen und flüssigen Brennstoffen betrieben wird und eine Leistung zwischen 4 und 400 kW aufweist. Davon ausgenommen sind Niedertemperatur- und Brennwertkessel. Dies schreibt die aktuelle Gesetzgebung vor. Aber auch in anderen Situationen macht es durchaus Sinn, über eine neue Heizung nachzudenken. Ist die alte Heizung defekt, gilt es zu entscheiden, ob man sie reparieren lässt oder eine neue anschafft. Auch wenn das Haus energieeffizient saniert wurde, sollte möglicherweise über eine neue, auf den Bedarf des Hauses abgestimmte Heizung nachgedacht werden. Immer wieder stellt sich die Frage: welche Heizung passt zu welchem Haus?

Die Auslegung des Heizsystems ist abhängig vom Wärmebedarf des zu beheizenden Gebäudes. Hier spielen u.a. die Art des Hauses, das Baujahr, die Größe und der Stand der Sanierungen eine wichtige Rolle. Bei den unterschiedlichen Systemen kann man sowohl auf die klassischen Energieträger Öl und Gas setzen, als auch regenerative Energien nutzen. Wer möglichst klimaschonend heizen möchte, wird eher zu regenerativen Energien tendieren, aber auch Ergas hat seine Vorteile. Unabhängig davon, welches System zum Einsatz kommen wird, sollte man auf eine möglichst gute Effizienz achten. In diesem Zusammenhang fallen oft die Begriffe "Brennwerttechnik" und "Leistungszahl". Was aber verbirgt sich dahinter? Was sind leitungsgebundene Energien und können unterschiedliche Systeme auch kombiniert werden?

Um all diese Fragen und Themenbereiche dreht es sich beim dritten Treffen des Klimastammtischs am 19. April um 19 Uhr bei Öppe (Zum Goldenen Stern). Aus organisatorischen Gründen wird um eine kurze, unverbindliche Anmeldung bei Olaf Pochert gebeten, Tel. 02571 920-319, E-Mail: olaf.pochertstadt-grevende

Vortrag: Energiesparen beim Heizen am 22. März

Die Stadt Greven bietet am Donnerstag, 22. März eine Vortragsveranstaltung über Energieeinsparmöglichkeiten rund um das Thema Heizung an.

Der Energieberater der Verbraucherzentrale Alexander Ponick und der Heizungsfachmann Jörg Holtgrefe werden in ihren Vorträgen Tipps zur Überprüfung und Verbesserung der Wärmeerzeugung geben und für spezielle Fragen zur Verfügung stehen. Die Vorträge richten sich an diejenigen, die ihren Wärmebedarf überprüfen möchten, ihren Energieverbrauch und ihre Heizkosten senken oder ihre Heizung erneuern wollen oder einfach mehr wissen wollen, um die richtigen Fragen an ihren Heizungsfachmann stellen zu können.

Die Veranstaltung findet im Großen Sitzungssaal des Rathauses von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Dass eine Heizungsanlage regelmäßig gewartet und gereinigt werden muss, damit sie richtig funktioniert und lange hält, ist allgemein bekannt. Der Termin für die Wartung bietet sich aber auch an, um die Heizung vom Heizungsfachmann optimal einstellen zu lassen. Dabei ist zu beachten, dass das Gerät an die individuellen Bedürfnissen angepasst sein sollte. Dadurch wird nur soviel Energie verbraucht, wie auch tatsächlich benötigt wird. Bei der Einstellung des Regelgerätes wird unter anderem die Vorlauftemperatur an die Außentemperatur angepasst sowie die Kesseltemperatur und die Brennereinstellung festgelegt. Darüber hinaus sollte die Heizung die Räume nur dann maximal heizen, wenn es erforderlich ist. Außerhalb der Nutzungszeiten kann die Heiztemperatur abgesenkt werden und ohne Komfortverzicht Energie gespart werden (z.B. Nachtabsenkung, Wochenendabsenkung). Nach Angaben der Energieagentur können dadurch 5 bis 10 Prozent Heizenergie eingespart werden. Zusätzlich sollte auf die Wärmedämmung der Anlage und der Wärmeverteilung geachtet werden.

Auch diejenigen, die ihre alte Heizung bereits durch eine moderne und besonders energieeffiziente Brennwertheizung ersetzt haben, sollten überprüfen, ob der erwartete Energieeinspareffekt auch tatsächlich erreicht wird. Die Energieberater der Verbraucherzentrale haben im letzten Jahr bundesweit etwa 1000 Brennwertgeräte im Praxiseinsatz untersucht und dabei festgestellt, dass nur jede dritte Anlage hält, was sie verspricht. Brennwertgeräte nutzen Kondensationswärme aus dem Abgas und sind deshalb besonders effizient. Gegenüber herkömmlichen Heizkesseln können rund 10 Prozent Energie gespart werden. Um diesen Brennwert-Effekt vollständig nutzen zu können, muss die Heizungsanlage optimal eingestellt sein.

Klimastammtisch: Die Termine

8. Dezember 2011, 19:00 Uhr
Energiesparsprint vor dem Winter
Einsparmöglichkeiten auf die Schnelle
Gast: Alexander Ponick, Honorarberater der Verbraucherzentrale NRW

9. Februar 2012, 19:00 Uhr
Sanierung im Gebäudebestand - Potentiale

April 2012
Alternative Wärmeerzeugung - Wärmeerzeugung abseits der Standards

Juni 2012
Förderungen und Finanzierung von Sanierungsprojekten

September 2012
Herausforderung Solarenergie - Aktuelle Techniken und deren Möglichkeiten

November 2012
Verbrauch den keiner braucht - Auswirkungen von Stand-By
Stromsparpotentiale durch Netztrennung

Rückblick: 2. Klimastammtisch zur Gebäudesanierung

Mit ihrer Teilnahme am Grevener Klimastammtisch am vergangenen Donnerstag zeigten die Grevenerinnen und Grevener ein hohes Interesse am Thema Gebäudesanierung. Rund 25 Gäste kamen zum Erfahrungsaustausch, darunter Hausbesitzer, Energieberater und Handwerker. Deutlich wurde vor allem, dass eine allgemeingültige Aussage zu den Einsparpotentialen bei Häusern kaum machbar ist. Vielmehr müsse jedes Haus individuell begutachtet werden, um so ein umfassendes Bild von den Möglichkeiten für eine Sanierung zu bekommen. Da dies nicht immer vom Hausbesitzer selbst vorgenommen werden kann, gibt es Unterstützung von Bund und Land. Auch Energieberater und Vereine wie "Haus im Glück e.V." mit der Haus-zu-Haus-Beratung helfen an dieser Stelle weiter. Ansprechpartner hierfür ist auch die Stadt Greven. "Wir wollen in Zukunft die Beratungsangebote, die die Grevener in Anspruch nehmen können, stärker bündeln, da die ungefilterte Informationsflut im Internet nicht immer weiterhilft", so Olaf Pochert, Grevens Klimamanager. "Das Interesse daran ist bei den Bürgerinnen und Bürgern und bei den Handwerksbetrieben groß, das haben die beiden Klimastammtische deutlich gezeigt."

Interessant waren auch die Darstellungen des eingeladenen Haussanierers, der den Blick auf einen ganz anderen Aspekt richtete. Eine energieeffiziente Sanierung spiele sicherlich eine Rolle, doch wies er vor allem auch darauf hin, dass nach der Sanierung seines Hauses die Wohnqualität deutlich gesteigert ist. Sanieren bedeute demnach nicht nur Klimaschutz und Energiekostensenkung, sondern auch ein ganz großes Stück Lebens- und Wohnqualität.

Erster Grevener Klimastammtisch war ein Erfolg

Flyer-Ausschnitt

"Aus meiner Sicht ein voller Erfolg!" freut sich Klimamanager Olaf Pochert. "Energie-Spar-Sprint vor dem Winter" war das Thema des ersten Grevener Klimastammtisches, und der war mit 14 Teilnehmern sehr gut besucht.

Nachdem sich Olaf Pochert in der Aufwärmphase den Teilnehmern vorgestellt hatte, erläuterte er die Klimaschutzziele und -projekte der Stadt Greven. "Klimaschutz wird in Greven schon lange betrieben und genau genommen bin ich ja ein Projektergebnis dieser Klimaschutzbemühungen", erklärte Pochert. Es gehe jetzt aber auch darum, den Klimaschutz stärker in das öffentliche Blickfeld zu schieben. Wichtiger als nackte Klimaschutzzahlen waren ihm dabei die guten Ergebnisse im Rahmen der Beteiligung am European-Energy-Award, bei der die Stadt Greven mit Silber ausgezeichnet wurde, sowie das Integrierte Klimaschutzkonzept der Stadt. Energieberater Alexander Ponick von der Verbraucherzentrale NRW ging im Anschluss näher ins Detail und zeigte Möglichkeiten auf, welche Maßnahmen zum Energiesparen jetzt noch umgesetzt werden können, ohne dass die Klimaretter frieren oder im Dunkeln sitzen müssen.

"An Fragen und Anregungen mangelte es nicht", zieht Pochert Bilanz. Wie bekommt man die Bürgerinnen und Bürger dazu, dass sie ihre Klimaschutzbemühungen nicht nach einiger Zeit ruhen lassen? Wo bekommen bereits gut informierte Bürger noch detailliertere Informationen her? Was gibt es bei der Sanierung zu beachten und wer kann überprüfen, ob realisierte Maßnahmen fachgerecht durchgeführt wurden? Da die Stammtischteilnehmer unterschiedlichstes Know-how mitbrachten, konnten viele dieser Fragen bereits beantwortet werden. "Eine erste Projektidee, die ich weiter verfolgen werde, ist ebenfalls entstanden", so Pochert. "Ich denke, dass es für alle eine interessante Veranstaltung war, von der man viel mit nach Hause genommen hat."

Bei der nächsten Veranstaltung geht es um das Thema "Sanierung im Gebäudebestand." Sie findet am 9. Februar bei Öppe statt.

Klimaschutz in städtischen Gebäuden

Klimaschutz-Teilkonzept wird gefördert

Integriertes Klimaschutzkonzept, Klimamanager, European Energy Award - mit verschiedenen Bausteinen kümmert sich die Stadt Greven um den Klimaschutz auf lokaler Ebene.  Das Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) wird jetzt einen weiteren Bereich fördern: die Begutachtung des energetischen Standes aller städtischen Gebäude. Dazu gehören unter anderem die Schulen, die Sporthallen, das Rathaus und das Bibliotheksgebäude.
Die Firma infas enermetric ist jetzt von der Stadt Greven beauftragt worden,  das Gutachten zu erstellen. Dafür werden bautechnische Mängel, die Haustechnik, wie Heizungs, Elektro- und Klimaanlagen, aber auch das Nutzerverhalten in den Gebäuden untersucht. Auf der Grundlage der Schwachstellenanalyse gibt das Gutachten Empfehlungen, wie und an welchen Stellen Energie gespart und der CO2-Ausstoss verringert werden kann. Auch Kostenermittlungen und Wirtschaftlichkeitsrechnungen wird das Gutachten beinhalten.
Ab November werden die städtischen Mitarbeiter/innen aus dem Bereich Gebäudemanagement gemeinsam mit den Ingenieuren von infas enermetric die Gebäude begehen, außerdem stellen sie ihnen Pläne und Verbrauchswerte für die Analyse zur Verfügung.
Voraussichtlich im Herbst 2012 liegen die Ergebnisse vor.
Die Kosten für das Gutachten übernimmt das Bundesumweltministerium zu 95 Prozent.

Ein Klimamanager für Greven

Das Bundesumweltministerium hat die von der Stadt Greven beantragte Unterstützung durch eine/n Klimamanagerin/Klimamanager bewilligt. Die Stelle ist befristet und wird zu 95 Prozent gefördert.

"Ohne den Zuschuss könnte die zusätzliche Personalstelle bei der momentanen Haushaltslage der Stadt Greven nicht eingerichtet werden", so Bürgermeister Peter Vennemeyer. "Jetzt sind wir in der Lage, die in unserem Klimaschutzkonzept formulierten Ziele und Maßnahmen noch intensiver anzupacken und voranzubringen."

Das bedeutet konkret, dass für drei Jahre eine qualifizierte Fachkraft für Klimaschutz ins Rathaus einziehen wird, um die im Klimaschutzkonzept aufgeführten Projekte zu initiieren, zu konkretisieren und deren Umsetzung zu begleiten.

Eine wesentliche Aufgabe wird es sein, bestehende Akteursnetzwerke zu intensivieren und weitere Akteure für die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen zu gewinnen. Dabei sollen die Grevener Bürger stärker in den Prozess eingebunden und dazu motiviert werden, das Klimaschutzziel der Stadt Greven "20 Prozent CO2-Reduzierung bis 2030" aktiv zu unterstützen.

Die/der Klimamanagerin/Klimamanager wird bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen beraten und unterstützen. Das kann in Form einer Recherche oder Prüfung zu bestimmten technischen Fragestellungen erfolgen oder darin bestehen, einen Erfahrungsaustausch zu organisieren. Durch die Akquirierung geeigneter Fördermittel sollen finanzielle Hürden überwunden werden.

"Um die vielfältigen Anforderungen zu erfüllen sind vor allem kommunikative Fähigkeiten und Erfahrung in Beteiligungsprozessen und im Projektmanagement wichtig", so Angela Makowka. Es geht bei dieser Stelle darum, Menschen zu erreichen und zu überzeugen.

Einige Projekte wurden schon durchgeführt, bzw. befinden sich in der Planungsphase. – z.B. eine Klimaschutzsiedlung im Baugebiet Wöste, eine Gemeinschaftsbiogasanlage, die Produktentwicklung für "Grevener Holzhackschnitzel", die Installation von Photovoltaikanlagen oder Aktionen in Schulen. Teilweise müssen die Maßnahmen aber noch ausgearbeitet und initiiert werden. So freuen sich unter anderem die Verkehrsplaner auf die personelle Unterstützung. Greven möchte sich auf den Weg machen als "fahrradfreundliche Stadt" Mitglied in der AGFS (Arbeitsgemeinschaft für fahrradfreundliche Städte NRW) zu werden. Mit dem Grevener Gebäudemanagement wird es bei speziellen energetischen Fragestellungen und bei der Datenerfassung eine enge Zusammenarbeit geben. Die Stadtwerke Greven, die den Prozess durch ihr Engagement und zahlreiche Projekte und Maßnahmen vorangebracht haben, begrüßen die zukünftige Mitarbeit der/des Klimamanagerin/Klimamanagers. Auch Angela Makowka gefällt die Vorstellung eine neue Mitstreiterin/er für dieses wichtige Thema zu bekommen.

Kommunalstreckbrief Stadt Greven

Im Rahmen des Projektes "Zukunftskreis Steinfurt – energieautark 2050" erarbeitet die Fachhochschule Münster für jede der 24 Kommunen des Kreises Steinfurt einen "Kommunalsteckbrief" mit Daten zur energetischen Situation, zur Mobilität, zur Wirtschaft und zur Flächennutzung. Mögliche Potenziale für die Nutzung erneuerbarer Energien werden aufgezeigt. Der Energieverbrauch und die in Greven vorhandenen Anlagen zur Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien (Windenergieanlagen, Photovoltaik) werden dargestellt und Verbrauch und Erzeugung gegenübergestellt. Bereits umgesetzte Maßnahmen sowie Ansätze zur Steigerung der Energieeffizienz werden beschrieben. Ein wesentlicher Bestandteil ist die Darstellung der energetischen Ist-Situation der Kommune. So können zukünftig die Erfolge durch Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Nutzung erneuerbarer Energien sichtbar gemacht und bewertet werden.

Das Projekt "Zukunftskreis Steinfurt – energieautark 2050" ist ein Kooperationsprojekt des Kreises Steinfurt, in dem die Fachhochschule Münster, Fachbereich Energie – Gebäude - Umwelt und die Universität Münster, Institut für Geographie, Kooperationspartner sind.

Klimaschutzsiedlung Wöste

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