Sprungmarken
Suche einblenden
Dynamische Navigation einblenden
Dynamische Navigation ausblenden
Kopfgrafik
Sprache auswählen
english
français
nederlands

Energieeffizient bauen und modernisiern

Strom_Wärme_Treibstoffe
In Deutschland wurden knapp 40 Prozent der Ein-und Zweifamilienhäuser, seit Beginn der Nachkriegszeit bis zur ersten Wärmeschutzverordnung 1977, ohne ausgesprochene energetische Anforderungen errichtet. Ab der 2. Wärmeschutzverordnung 1995 bis heute konnte der Gesetzgeber auf circa 17 Prozent des Bestandes einwirken. Hierdurch wird der große Sanierungsbedarf in Bezug auf den Energieverbrauch deutlich.
Und da die Energiewende nicht allein durch die Umstellung der Energieerzeugung auf erneuerbare Energieen, sondern nur durch zusätzliche Energieeinsparung gelingen kann, wird deutlich, wie wichtig die energetische Sanierung unseres Gebäudebestandes ist.

Energieeffizienz beim Neubau

Wer ein neues Haus baut hat sehr viel zu beachten und muss Entscheidungen treffen, die lange Bestand haben. Dabei sollte sich jede Bauherrin und jeder Bauherr auch die Frage nach dem zukünftigen Energieverbrauch der eigenen vier Wände stellen. Auch wenn die Energieeinsparverordnung (EnEV) hier bereits feste Vorgaben machen, kann es mit Blick in die Zukunft durchaus sinnvoll sein, über diesen Standard hinaus energieeffizient zu bauen. KfW-Effizienzhäuser werden dabei auch von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert.

Oftmals rechnen sich energetische Standards, die über die gesetzlichen Mindestanforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) hinausgehen, bereits nach wenigen Jahren.

Energieeinsparverordnung (EnEV)

Etwa 70 Prozent des privaten Energieverbrauchs in Deutschland entfallen auf die Erzeugung von Wärme. Um diesen Energieverbrauch zu senken, sind seit 1977 energetische Mindestanforderungen für neue Gebäude gesetzlich vorgeschrieben. Diese Verordnungen wurden im Laufe der Jahre entsprechend den technischen Möglichkeiten immer weiter angepasst.

Die aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) ist am 1. Mai 2014 in Kraft getreten und löst damit die bisher gültige EnEV 2009 ab. Seit dem Januar 2016 gelten damit strengere Anforderungen für den Neubau. Der erlaubte Jahres-Primärenergiebedarf wird um durchschnittlich 25 Prozent und der Wert für die Mindestwärmedämmung der Gebäudehülle um durchschnittlich 20 Prozent gesenkt. Zudem wird der Endenergiebedarf von Gebäuden im Energieausweis nicht mehr nur über den bereits bekannten Bandtacho angezeigt, sondern zusätzlich in Form von Energieeffizienzklassen dargestellt. Außerdem müssen alte Heizkessel auf Basis flüssiger oder gasförmiger Brennstoffe nach 30 Jahren Betriebszeit erneuert werden (nicht betroffen sind Niedertemperatur- und Brennwertkessel). Für Bestandsgebäude sind darüber hinaus keine wesentlichen Verschärfungen vorgesehen.

Gebäudesanierung

Nicht nur beim Neubau geht es um Energieeffizienz. Zahlreiche Maßnahmen bei der Modernisierung/Sanierung von Bestandsgebäuden - z.B. Dämmung, Erneuerung der Fenster, Austausch von alten Heizungen – verbessern nicht nur die Wohnqualität, sondern senken auch deutlich den Energieverbrauch und damit die Nebenkosten.

Die Broschüre "Energieeffizient bauen und modernisieren" des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit enthält umfangreiche Informationen und Tipps. (Link s.u.)

Haus im Glück Logo

Haus im Glück

Der Verein "Haus im Glück" unterstützt Bauwillige und Hausbesitzer bei Maßnahmen und Aktivitäten rund um die Themen erneuerbare Energien, energiebewusstes Bauen und Modernisieren. Ziel des Vereins ist es, die energetische Gebäudesanierung, die Energieeffizienz im Neubaubereich sowie den Einsatz erneuerbarer Energien voranzutreiben. Er bietet Hausbesitzern und Bauwilligen ein breite Palette an Informations- und Beratungsmöglichkeiten. Mitglieder des Vereins "Haus im Glück" sind die Städte und Gemeinden des Kreises, der Kreis Steinfurt sowie weitere Vertragspartner aus Handwerk und Bankgewerbe. (Link s.u.)

Suche
Suche