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eea-Maßnahmen 2010

Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzepts für Greven

Im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes wurden die CO2-Minderungs-Potenziale der klimarelevanten Sektoren (kommunale Gebäude, private Haushalte, Gewerbe, Industrie, Verkehr) ermittelt. Die aktuelle und zukünftige energetische Situation wird in Form von fortschreibbaren Energie- und CO2-Bilanzen für Greven abgebildet und auf deren Basis mittelfristige Klimaschutzziele festgelegt. Zur Erreichung dieser Ziele werden konkrete zielgruppenspezifischen Maßnahmen zur Minderung der CO2-Emissionen aufgezeigt. Ein besonderer Schwerpunkt des Klimaschutzkonzeptes ist die Betrachtung des Baugebietes „Wöste“. Hier sollen unter Berücksichtigung der aktuellen Gesetzgebung (u.a. EEWärmeG) sowie ökonomischer und ökologischer Aspekte ein Konzept für die Wärmeversorgung erarbeitet werden. Darüber hinaus sollen Marketingstrategien für die „Wöste“ als attraktives zukunftsfähiges Wohnquartier entwickelt werden. Mit Hilfe des integrierten Klimaschutzkonzepts wird die Stadt Greven in die Lage versetzt, die bereits heute vorhandenen Einzelaktivitäten zu bündeln und die verschiedenen Akteuren zusammenzuführen. Dadurch ergeben sich Synergieeffekte und neue Projektansätze zur Steigerung der Energieeffizienz und Minderung der CO2-Emissionen. Die bereits vorhandenen und im Zusammenhang mit dem eea-Prozess weiterentwickelten Ansätze sollen im Rahmen des Konzepts konkreter ausgearbeitet werden.

Klimaschutzsiedlung Wöste

Im Mai 2011 wurde die erste Klimaschutzsiedlung in Greven offiziell von der Auswahlkommission des Landes Nordrhein-Westfalen anerkannt. Die Gebäude in einer Klimaschutzsiedlung sind besonders energieeffizient und haben nur einen sehr geringen Energiebedarf für die Heizung und die Warmwasseraufbereitung. Zudem ist die Klimaschutzsiedlung Wöste anhand der besonderen Architektur im Bauhausstil und den und der Siedlungsstruktur erkennbar. Die Idee zu einer Klimaschutzsiedlung im neuen Baugebiet „Wöste“ entstand im Rahmen der workshops zur Erarbeitung des Klimaschutzkonzeptes für Greven. Das Architekturbüro Hillebrand und Welp aus Greven hat die Idee aufgegriffen und eine Siedlung mit 22 Passivhäusen entworfen. Im Mai 2012 wurde der erste Bauantrag eingereicht. Inzwischen sind bereits 11 Häuser fertiggestellt, bzw. im Bau. Auch die im August 2012 eröffnete Kindertagesstätte Wöste wurde in die in die Klimaschutzsiedlung einbezogen.

Photovoltaikanlagen auf städtischen Dächern

Mit Hilfe der Stadtwerke Greven wurden zahlreiche Photovoltaikanlagen mit einer Spitzenleistung von rund 500 Kilowatt und einer Jahresleistung von 12.000 Megawattstunden auf städtischen Dächern installiert (u.a. Marienschule, Feuerwache, Gymnasium, Josefschule, Tribüne Sportplatz Schöneflieth und Emsaue).
Photovoltaikanlagen auf kommunalen Gebäuden

Beschluss zur LED-Straßenbeleuchtung für die Wöste

Die Stadt Greven hat sich auf der Basis der Ergebnisse eines Probebetriebes im Baugebiet Wöste für eine Straßenbeleuchtung mit LED entschieden. (LED = Light Emitting Diode bzw. lichtemittierende Diode). Die Vorteile der LED-Beleuchtung liegen in einer höheren Lichtausbeute bei niedrigerem Energiebedarf und gleichzeitiger Reduktion der CO2- und Lichtsmog-Belastung. Die LED-Beleuchtung wird voraussichtlich 2014 im ersten Bauabschnitt angebracht.

Energetische Sanierung kommunaler Gebäude

Durch energetische Sanierungsmaßnahmen an mehreren kommunalen Gebäuden konnte der Verbrauch an Strom, Wärme und Wasser deutlich gesenkt werden. Beispielsweise wurden an mehreren Grevener Schulen neue hoch wärmegedämmte Fenster eingebaut. Dächer und Fassaden wurden besser gedämmt. Ein Schwerpunkt wurde auf die bisher gar nicht oder unzureichend gedämmten Flachdächer gelegt. In drei der insgesamt fünf Grevener Sporthallen wurde eine umfassende Beleuchtungssanierung durchgeführt, d.h. Austausch der kompletten Beleuchtungsanlage mit Beleuchtungssteuerung auf Grundlage einer Beleuchtungsstärke von 500 Lux nach DIN 12464. In Umkleide- und Waschräumen sowie in den Gängen wurden neue Kompaktleuchtstoffleuchten mit energiesparenden elektronischen Vorschaltgeräten eingesetzt. Die Leuchten werden über Präsenzmelder geschaltet. In den Sporthallen wurden dimmbare Langfeldleuchten mit elektronischen Vorschaltgeräten eingesetzt. Die Beleuchtungsstärke wird über Sensoren gesteuert. Durch die Maßnahmen konnte der Stromverbrauch für die Sporthallenbeleuchtung um die Hälfte reduziert werden.

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