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eea-Maßnahmen 2009

Fernwärmeversorgung FMO

2008 wurde ein Vertrag über die Belieferung von Wärme/Kälte aus regenerativen Energien zwischen den Stadtwerken Greven und dem FMO geschlossen. Die Stadtwerke, die lediglich Lieferant und nicht Erzeuger der Wärmeenergie sind, werden die rd. 5.000.000 kWh benötigte Energie von der ME Münsterland Energy GmbH beziehen. Diese betreibt am Dortmund-Ems-Kanal (Ladbergen) acht Biomasse- Blockheizkraftwerksmodule. Die verwendete Biomasse, wie Pflanzenöle und Biogas aus Sonnenblumenschalen zur Erzeugung von Strom, Wärme und Kälte stammen aus der Produktion der benachbarten „Goldenen Mühle“. Die entstehende Fernwärme und Kälteenergie wird seit 2009 über eine 4 km lange Pipeline vom Dortmund-Ems-Kanal bis zum FMO transportiert.

Ausbau der Gebäudeleittechnik in städtischen Gebäuden

Bei der Gebäudeleittechnik werden alle Systemfunktionen der Gebäudetechnik zentral gesteuert. Alle erforderlichen Daten werden EDV-gestützt erfasst und ausgewertet. Mit Beginn des eea-Prozesses 2008 in Greven wurde in den kommunalen Gebäuden mit der der Umstellung auf diese Technik begonnen. Als erstes wurde ein Leitsystem für die Beheizung und Lüftung im Rathaus realisiert. Es folgten 2010 die Sporthalle in Reckenfeld, 2011 das Josef-Schulzentrum mit Anne-Frank-Realschule und 2012 die Josef-Grundschule. Zukünftig soll für alle kommunalen Liegenschaften eine Gebäudeleittechnik eingesetzt werden. Das Ziel wird sukzessive umgesetzt. Damit kann in jedem Gebäude die Steuerung der Heizungsanlagen der einzelnen Heizkreise über Digitalregler gesteuert werden. Mit einer Verbindung an den Server der Leitzentrale lässt sich eine „Rund-um-die-Uhr-Überwachung“ der Gebäude bewerkstelligen. Diese Technik ermöglicht eine noch effizientere Nutzung der Wärmeenergie.

Sanierung der Straßenbeleuchtung

Die bisher verwendeten wenig umweltfreundlichen Quecksilberdampflampen werden seit 2008 nach und nach durch umweltfreundlichere und energieeffizientere Natriumdampf-Hochdrucklampen ersetzt. 2010 wurde z.B. das Leuchtmittel im Nordviertel ausgetauscht und die Leuchten von 75 Watt auf 35 Watt reduziert. 2011 wurden im Bereich Diekpohl ca. 100 Lichtpunkte auf die besonders energieeffiziente LED-Beleuchtung umgestellt. Bis 2015 sollen alle Straßenleuchten in Greven erneuert sein. Durch die Sanierung der Straßenbeleuchtung konnte der Stromverbrauch bis heute bereits messbar verringert und der Wartungsaufwand deutlich gesenkt werden.

Beschluss zur LED-Beleuchtung AirportPark

Nach den Vorstellungen der AirportPark GmbH soll der AirportPark FMO der erste großflächige Gewerbe-Standort in Deutschland sein, der flächendeckend mit LED-Beleuchtung ausgestattet sein wird. (LED = Light Emitting Diode bzw. lichtemittierende Diode). Die Vorteile der LED-Beleuchtung liegen in einer höheren Lichtausbeute bei niedrigerem Energiebedarf und gleichzeitiger Reduktion der CO2- und Lichtsmog-Belastung. Die LED-Beleuchtung soll nach Realisierung der ersten Hochbaumaßnahme im AirportPark installiert werden.

Umweltbericht der Stadtwerke

2009 wurde erstmals ein Umweltbericht erstellt, in dem alle bereits umgesetzten und geplanten umweltrelevanten Maßnahmen beschrieben werden. Hier kann man z.B. nachlesen, wie sich der Anteil der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien verändert hat und wieviel Ökostrom im Stadtgebiet verbraucht wird.

Aktion Mobilität - Teilnahme am Projekt www.pendlernetz.de

Mit dem Pendlernetz ist es für Berufspendler möglich, für die täglichen Autofahrten zum Arbeitsplatz Fahrgemeinschaften zu bilden. Das Zusammenbringen von Angebot und Nachfrage erfolgt zentral über die Homepage www.pendlernetz.de. Die Grevener Verkehrs GmbH ist zentraler Ansprechpartner für die Belange der Mobilität in Greven. Neben einer fachkundigen ÖPNV-Beratung und eines bedarfsgerechten Angebotes wurden auch die Dienstleistungen im Zusammenhang mit Mobilität verstärkt.

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