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eea-Maßnahmen 2014

Klimamanagement Anschlussförderung

Die Stadt Greven hat für die Umsetzung des 2010 erstellten integrierten Klimaschutzkonzeptes die Stelle eines Klimamanagers eingerichtet. Seit September 2011 ist Olaf Pochert Grevens Klimamanager. Er ist für Beratung der Akteure bei der Umsetzung der Maßnahmen Klimaschutzkonzeptes zuständig. Er ist Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger beim Thema Klimaschutz. Er initiiert und koordiniert verschiedene Projekte und kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit. Die Personalstelle wird durch das Bundesumweltministerium BMU finanziell gefördert und war zunächst bis 2014 befristet.

Da im Rahmen seiner Tätigkeit noch weitere sinnvolle Klimaschutzmaßnahmen für Greven identifiziert und initiiert worden sind, wurde in 2014 eine Anschlussförderung für weitere zwei Jahre bis zum 31. 08. 2016 vom BMU bewilligt.

Grevener Mobilitätstage 2014

Die Mobilitätkampagne Greven startete 2012 mit einem Aktionsprogramm und dem vom Klimabündnis angebotenen Stadtradeln. Im Jahr 2013 wurde die „Grevener Mobilitätswoche“ mit einem umfangreicheren Programm sowie dem Stadtradeln erneut durchgeführt.

Die Veranstaltungen fanden im Rahmen der europäischen Woche der Mobilität - einer europaweiten Kampagne für zukunftsweisende städtische Mobilität - statt. Die Kampagne wird durch die Europäische Kommission politisch und finanziell unterstützt und hat das Ziel, über die kommunalen Verwaltungen möglichst viele Bürgerinnen und Bürger dazu zu motivieren, alternative Fortbewegungsmittel auszuprobieren.

Das Stadtradeln in Greven war von Anfang an fester Bestandteil der jährlichen Grevener Mobilitätswoche. Bei der Kampagne handelt es sich um eine bundesweite Aktion, die an 21 aufeinander folgenden Tagen zwischen März und Oktober in den teilnehmenden Kommunen stattfindet. Ziel der Aktion ist es, auf das Fahrrad als innerstädtisches und klimagerechtes Fortbewegungsmittel aufmerksam zu machen. Viele Wege werden auch heute noch mit dem Auto zurückgelegt, ob wohl die gefahrene Distanz in den Bereich der Nahmobilität gehört. Sicherlich ist dieser Umstand auch der Tatsache geschuldet, dass sich in der Vergangenheit die Verkehrsinfrastruktur am Auto orientiert hat. Hier muss, will man dem Klimaschutz und der Lebensqualität in den Städten Sorge tragen, ein Umdenken einsetzten. Ein erster Schritt ist dabei die Sensibilisierung gerade derjenigen, die täglich in der Stadt unterwegs sind. Mit dem Stadtradeln wurde somit begonnen auf die Möglichkeit alternativer Fortbewegung aufmerksam zu machen

Mit dem Tag der E-Mobilität wurde 2013 ein weiteres Zukunftsthema im Bereich der Mobilität aufgegriffen. Die Idee zu einem Tag der Elektromobilität entstand bei einer Diskussionsrunde über mögliche Stromtankstellen in Greven. Ziel war es, die Grevener Bürgerinnen und Bürger für das Thema Elektromobilität zu interessieren und zu begeistern. Am Tag der Elektromobilität sollten daher möglichst viele verschiedene Elektroautos zu besichtigen sein und den Interessenten auch die Möglichkeit zu geben, das Fahrgefühl eines Elektroautos selber zu erleben. Daher stand der Aktionstag auch unter dem Motto "besichtigen - informieren – probefahren".

Ziel ist es, die jährlich stattfindende Grevener Mobilitätswoche weiterzuentwickeln und als eigenständiges Veranstaltungspaket in Greven zu etablieren.

Schulprojekt Klimaschutz 2014

Umwelttag an der Mariengrundschule 2014

Ein größeres Energie- und Umweltprojekt fand im Juni 2014 an der Mariengrundschule statt. Für die vierten Klassen wurde ein Aktionstag rund um das Thema Solarenergie und Umwelt angeboten. Im Rahmen dieses Tages wurde auch eine Energiekiste mit Solarexperimenten, Messelektronik und Windrad zusammengestellt. Diese Solarkiste soll auch an anderen Schulen zum Einsatz kommen. Am Vormittag des Aktionstages wurde den Schülerinnen und Schülern dann das folgende Programm angeboten:

  • Bau eines Solarkochers
    Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit unter Anleitung ein Solarkocher zu bauen, mit dem Wasser erhitzt werden kann. Mit vorgefertigten Pappen zum Ausschneiden, Alufolie und einer kleinen schwarzen Metalldose war es so möglich, Wasser auf eine Temperatur von 70°C zu erhitzen.
  • Bau einer Solarkiste
    Mit dem Bau einer Solarkiste sollte spielerisch die Funktionsweise eines Solarkollektors gezeigt werden. Den Schülerinnen und Schülern wurden kurz die physikalischen Grundlagen erklärt. Es wurde darauf geachtet, dass möglichst einfache Materialien wie Schuhkarton, Zeitungspapier, Folie und Farbe verwendet wurden, damit auch zu Hause weiterexperimentiert werden kann.
  • Teilnahme an einem Energiequiz für die Grundschule
    An mehreren Computern der Grundschule war es möglich mit Hilfe des Energie-Quiz für Grundschulen der Energieagentur NRW sein Wissen zum Thema Energie und Klimaschutz zu überprüfen.
  • Filmvorführung zum Thema Energie und Umwelt
    Die Schülerinnen und Schüler konnten sich bei Filmen zum Thema Energie und Umwelt in entspannter Atmosphäre die Zusammenhänge zwischen Umwelt, Energieerzeugung und Energieverbrauch erklären lassen.
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