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Stadtentwicklungskonzept 2030 - Teilplan Mobilität

Ein Mobilitätskonzept für Greven

Greven ist attraktiv, lebenswert und wächst. Zudem haben sich in den letzten Jahren die Leerstände in der Grevener Innenstadt verringert. Alles Anzeichen einer blühenden, sich entwickelnden Stadt. Dennoch sollte die Zukunft unserer Stadt aktiv gestaltet werden, um knapper werdendem Wohnraum und zunehmendem Verkehrsaufkommen zu begegnen.

Dabei stellt sich im Bereich der Mobilität die Frage, wie wir uns in Zukunft fortbewegen wollen. Wann gehen wir zu Fuß, nutzen das Fahrrad oder das Auto? Und ab wann sind Bus und Bahn eine attraktive Alternative? Im Zentrum dieser Planungen sollten die Grevener Bürgerinnen und Bürger stehen, gerade wenn es auch um Fragen wie Barrierefreiheit, Straßen- und Freiraumgestaltung geht. Dass dies bereits in der Vergangenheit gelungen ist, zeigt als Beispiel der Niederort, heute Treffpunkt für Jung und Alt im Herzen Grevens.

Anfang des Jahres 2016 wurde mit der Erarbeitung eines Mobilitätskonzept für das gesamte Stadtgebiet begonnen. Dieses ist als Sachlicher Teilplan Mobilität Bestandteil des zukünftigen Stadtentwicklungskonzeptes 2030. Unterstützt wurde die Stadt Greven dabei von dem Dortmunder Planungsbüro Planersocietät.
Am 26. September 2018 hat der Rat der Stadt Greven die Endfassung des Sachlichen Teilplans Mobilität einstimmig beschlossen.

Der Sachliche Teilplan Mobilität

Mit dem Sachlichen Teilplan Mobilität sollen die strategischen Grundsätze und Leitlinien unserer Mobilität für die nächsten 10 - 15 Jahre unter Berücksichtigung von Veränderungen im Mobilitätsverhalten sowie neuer gesellschaftlicher und räumlicher Rahmenbedingungen festgelegt werden. In Abstimmung mit dem Stadtentwicklungskonzept wurde eine ganzheitliche, verkehrsträgerübergreifende Mobilitätsstrategie für die nächsten Jahre entwickelt. Der sachliche Teilplan Mobilität ist somit keine klassische Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplans aus dem Jahr 2000, sondern vielmehr ein Entwicklungskonzept, das die zukünftigen Bedürfnissen der Grevener Bürgerinnen und Bürger in allen Bereichen der Mobilität berücksichtigt.

Dialogorientiert

Die Erstellung des Mobilitätskonzeptes verfolgte einen dialogorientierten Ansatz. Im Verfahren sind Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger, der Politik, der Institutionen und Verbände frühzeitig in den Prozess eingeflossen und auf ihre Umsetzbarkeit geprüft worden.

Integrativ

Der sachliche Teilplan Mobilität ist integrativ und verkehrsmittelübergreifend angelegt. Damit werden unter anderem Möglichkeiten zur Stärkung der nichtmotorisierten Verkehre sowie des ÖPNV aufgezeigt. Gerade durch die kompakte Stadtstruktur Grevens sind große Potenziale für Fußgänger und Fahrradfahrer vorhanden. Ergänzend kommen Umwelt-, Kosten- und Erreichbarkeitsaspekte sowie der Tourismus- und Wirtschaftsverkehr hinzu. Darüber hinaus werden auch Querschnittsthemen, wie z.B. Verkehrssicherheit, Straßenraumgestaltung und Barrierefreiheit, Mobilitätsmanagement und Elektromobilität betrachtet.

Integriert

Es bestehen vielfältige Wechselwirkungen zwischen Wohnen, Arbeiten, Wirtschaft, öffentlichem Freiraum und Verkehr. Der sachliche Teilplan Mobilität ist daher ein bedeutender Bestandteil des Stadtentwicklungskonzeptes. Vor dem Hintergrund, dass Greven weiter wachsen wird und neue Wohn- und Gewerbegebiete entwickelt werden, mussten integrierte Lösungen für eine hohe Lebensqualität im urbanen Raum aufgezeigt sowie Umweltaspekte in der Mobilitätsentwicklung berücksichtigt werden.

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