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Mensa und Außenanlagen Marienschulzentrum

Für den geplanten Neubau der Mensa und der Freianlagen am Marienschulzentrum ist ein Wettbewerb durchgeführt worden. 15 Architektur- und Landschaftsarchitekturbüros haben sich daran beteiligt. Vom 07. bis 16. Februar 2016 werden die Wettbewerbsergebnisse im Rathausfoyer ausgestellt.

Auf dieser Seite wird der Entwurf des Wettbewerbssiegers vorgestellt.
Der Wettbewerb wurde durch das Architekturbüro Schopmeyer betreut, eine qualifizierte Jury aus Architekten und Landschaftsarchitekten hat die Beiträge beurteilt. Auch Lehrer, Eltern und die Politik waren im Preisgericht vertreten. "Ein Wettbewerb hat den Vorteil, dass man ein sehr breites Spektrum an Ergebnissen erhält. Eine unabhängige Jury sorgt für eine qualitativ hochwertige und zugleich wirtschaftliche Entscheidung, bei der das Projekt sowohl unter künstlerischen als auch unter funktionalen Aspekten betrachtet wird", erläutert Christoph Kalla vom Gebäudemanagement der Technischen Betriebe Greven (TBG) die Vorzüge eines solchen Verfahrens.

Den ersten Platz belegten die Büros twoo architekten BDA + Engel Landschaftsarchitekten aus Köln. Die Jury lobte im Protokoll der Preisgerichtssitzung:

"Der Entwurf besticht durch eine geeignete funktionale Vernetzung der vorhandenen schulischen Funktionen und der Raumfunktionen des außerschulischen Bereiches bei gleichzeitig klarer Abgrenzung des semi-öffentlichen Raumes 'Schule'.(...) Die äußere Gestaltung mit Ziegelfassade wirkt unaufgeregt und ist der Nutzung des Gebäudes angemessen. Der geringe Materialmix ist dem insgesamt wirtschaftlichen Ansatz entsprechend. (…)Gleichzeitig wird durch die Gebäudelage eine Minimierung der Wege zwischen der südlich angrenzenden Grundschule als beabsichtigter Nutzer und der Mensa erreicht. Dabei wird zudem auch die Entwicklungsmöglichkeit des Schulstandortes auf den Flächen in Richtung Norden nicht beeinträchtigt. (…)Ausgehend vom Gebäudewinkel der neuen Mensa entwickelt der Verfasser drei unterschiedlich strukturierte Außenräume auf zwei Ebenen, die durch Rampen und Treppen verbunden sind. Mit einem Boulevard, einem großen multifunktionalen Schulhof auf Ebene der Mensa und einem eher landschaftlich geprägten Obstgarten bietet das Konzept differenzierte Angebote."

In Kürze gibt es Verhandlungsgespräche mit den Siegern. "Dabei werden die Wirtschaftlichkeit des Entwurfs und die Leistungsfähigkeit der Büros geprüft. In der Regel wird nach einem solchen Wettbewerbsverfahren der Entwurf des Erstplatzierten umgesetzt", erklärt Reinhild Heedemann, Leiterin des Geschäftsbereichs Gebäudemanagement der Technischen Betriebe Greven (TBG).

"Mit der Bewertung durch das unabhängige und qualifizierte Preisgericht ist der letzte Baustein für die Entwicklung des Marienschulzentrums erreicht. Jetzt kann es mit großen Schritten weiter vorangehen", freut sich Bürgermeister Peter Vennemeyer. Mit dem Abschluss des Wettbewerbsverfahrens liege man im Zeitplan. Der endgültige Bauplan solle spätestens im Herbst dieses Jahres vorliegen. Dann könnte das Projekt Ende des Jahres 2018 fertiggestellt sein. "Das ist allerdings ein sehr engagierter Plan. Wir hoffen, dass er gelingt und wir so das pädagogische Konzept und das wachsende Marienschulzentrum unterstützen können."

Die Ausstellung kann in den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden.

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Der Vorentwurf der erstplatzierten Büros woo architekten BDA + Engel Landschaftsarchitekten zeigt die Außenanlagen
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