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Ortsteilentwicklung Reckenfeld

Konzepte und Planungen für die Ortsmitte Reckenfeld

Im Juni 2012 wurde im Bezirksausschuss Reckenfeld das bis dahin von Reckenfelder Bürger/innen, der Verwaltung und dem Planungsbüro Wolters Partner gemeinsam entwickelte Integrierte Handlungskonzept für die Ortsmitte Reckenfeld verabschiedet. Der Beschluss war allerdings mit einem Änderungsauftrag an die Verwaltung verbunden. Die Sportflächen sollten in das Entwicklungskonzept einbezogen werden. Dadurch wurden ergänzende planerische Betrachtungen zu der Verlagerung der Sportflächen an den Wittlerdamm erforderlich.

Am 4. Juni 2013 stellten Bürgermeister Peter Vennemeyer, Stadtplaner Christian Jakob und Carsten Lang (Planungsbüro Wolters Partner) dem Lenkungskreis die überarbeitete Planung vor. Dort wurde die neue Konzeption engagiert und kontrovers diskutiert.

Aus der Diskussion ergaben sich für die weitere Planung einige wichtige Aspekte: Nördlich der Bahnhofstraße solle die zukünftige Bebauung so geplant werden, dass Raum für qualitätsvolle Aufenthaltsflächen verbleibt. Die Grünfläche am Ehrenmal solle in diese Planungen möglichst einbezogen werden. Außerdem solle eine attraktive und barrierefreie Wegeverbindung zwischen Marktplatz und Mehrgenerationenpark entstehen. Es wurde zudem die Idee eingebracht, sich bei der Planung der Wege an den historischen Wegeverbindungen und dem vorhandenen Baumbestand zu orientieren.

Am 18. Juni 2013 wurde das so überarbeitete Konzept im Bezirksausschuss für die Ortschaft Reckenfeld nach intensiven Diskussionen beschlossen. Mit der Zustimmung im Rat am 10. Juli war der Weg frei für einen Antrag auf Städtebaufördermittel zur Umsetzung der geplanten Maßnahmen. Der Antrag wurde am 30. August bei der Bezirksregierung Münster eingereicht.

Im Spätsommer 2014 teilte die Bezirksregierung Münster der Stadt mit, dass der Antrag auf Zuteilung von Mitteln der Städtebauförderung für die Entwicklung der Ortsmitte Reckenfeld nicht in die Förderstufe A aufgenommen worden war. Mit einer finanziellen Unterstützung aus der Städtebauförderung des Landes NRW und des Bundes zur Aufwertung der Reckenfelder Ortsmitte war deshalb erst einmal nicht mehr zu rechnen.

Städtebaulicher Wettbewerb

Im Januar 2018 beschloss der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt, die Verwaltung zu beauftragen, für die Sportflächen und den Bereich der ehemaligen Hauptschule in der Ortsmitte Reckenfeld einen städtebaulichen Realisierungswettbewerb vorzubereiten. Für die Durchführung des Wettbewerbs wurden 100.000 Euro in den städtischen Haushalt eingestellt. Im März 2018 wurde das Büro Wolters Partner in Coesfeld mit dem Wettbewerbsmanagement beauftragt. Am 18. September waren die Bürgerinnen und Bürger Reckenfelds zu einer öffentlichen Veranstaltung eingeladen, in der sie detailliert über die Ziele des Wettbewerbs und die genauen Abgrenzungen des Planungsgebiets informiert wurden.

Nach einer europaweiten Ausschreibung des Wettbewerbs sind Mitte Februar 2019 aus einer großen Menge von Bewerbern zehn Planungsbüros ausgelost worden, die neben fünf zuvor gesetzten Büros ihre Vorschläge zur Umgestaltung der Ortsmitte Reckenfeld ausarbeiten durften.
Mitte Mai 2019 entschied das Preisgericht, in dem neben Stadtplanern, Politik und Verwaltung auch Bürgerinnen und Bürger aus Reckenfeld vertreten waren, den ersten Preis im Wettbewerb an den Entwurf des Berliner Büros sophie & hans zu vergeben. Das prämierte Konzept soll die Grundlage sein für das nun anschließende Bebauungsplanverfahren. 


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