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Ausstellung: Naturwissenschaftlicher Trakt des Gymnasiums

Für den Neubau des naturwissenschaftlichen Traktes am Gymnasium Augustinianum ist ein Wettbewerb durchgeführt worden. Zwölf Architekturbüros haben sich daran beteiligt. Das Preisgericht hat bereits am 18.06.2015 getagt und die Preisträger ausgelobt.

Auf dieser Seite werden die Wettbewerbsbeiträge vorgestellt. Die Texte sind Auszüge aus dem Protokoll über die Sitzung des Preisgerichts am 18.06.2015.

1. Preis: Bez und Kock

Der Entwurf formuliert eine pädagogisch und architektonisch ansprechende Gesamtlösung. Die Positionierung des Baukörpers ermöglicht eine Erweiterung des Schulhofes und arrondiert das Schulgebäude im Sinne einer Campus-Situation. Dabei schafft der Entwurfsverfasser eine funktionale Verbindung zu den Gebäudeteilen West I + II und bietet Potential für den Schulraum.

Besonders gelungen erscheint die vorgeschlagene funktionale Lösung der Raumverknüpfungen unter Einbeziehung eines Lichthofes. Die klare Erschließung und Raumverknüpfung wird ergänzt durch eine zusätzliche Kommunikations- und Präsentationszone, die unter pädagogischen Gesichtspunkten einen Mehrwert bildet.

Die Lichtführung der Haupterschließung im 1. OG über ein den Raum begleitendes Oberlicht wird positiv bewertet.

Der Entwurf berücksichtigt die Klimaschutzaktivitäten der Stadt Greven, da eine Unterschreitung der ENEV angestrebt wird.

2. Preis: Hillebrand und Welp

Den Verfassern gelingt durch die Positionierung des wohl proportionierten Baukörpers im Südosten des Planungsgebietes eine gute städtebauliche Lösung. Durch den großen Abstand wird zum bestehenden Schulgebäudes West 1 eine gut nutzbare Freifläche. Das gesamte Areal erhält durch den Neubau eine wünschenswerte Arrondierung. Durch den neuen Freiraum wird die optische und funktionale Einbeziehung des Halleneingangs möglich.

In dem heterogenen Umfeld wirkt die homogene Glashülle erfrischend und leicht. Die zentrale Erschließung an der Nordseite liegt richtig in Bezug zu den Laufwegen der Schüler. Innerhalb des Gebäudes ist die Orientierung einfach. Die Eingangshalle mit Luftraum und direkter Blickbeziehung zum Atrium bieten räumliche Qualitäten.

3. Preis: Hartig und Wömpner

Die städtebauliche Platzierung des Baukörpers ist gelungen und verknüpft auf selbstverständliche Weise die Bauteile des Campus West mit dem Neubau der Naturwissenschaften und dem Eingang der Emssporthalle.

Die Erweiterung des Schulhofes zwischen Bestand (Campus West) und Neubau mit der Treppenanlage und Erhalt der Bäume wird begrüßt. Die Öffnung der Fassade und Eingangshalle in den Campus wird positiv bewertet. Die Erweiterung des Schulhofes zwischen Bestand (Campus West) und Neubau mit der Treppenanlage und Erhalt der Bäume wird begrüßt. Die Öffnung der Fassade und Eingangshalle in den Campus wird positiv bewertet.

Anerkennung: Schröder Architekten

Der Entwurf bietet ein architektonisches Konzept, bei dem außen und innen übereinstimmen. Dem quadratischen, solitären Baukörper entspricht ein quadratischer, erlebbarer Innenraum. Dieser Innenraum bietet interessante Licht- und Sichtverbindungen. Alle Räume sind gut lesbar.

Die Lösung der Rettungsführung über die an den Ecken angeordneten Fluchttreppen stellt einen interessanten Beitrag dar. Die Außenfassaden zeigen einen sympathischen Ausdruck und sind der Aufgabe angemessen und zeitgemäß umgesetzt.

Anerkennung: Winkelmann Matzken

Der Baukörper entspricht gänzlich den Anforderungen des Nutzers und überzeugt mit einer räumlich klaren Grundrissstruktur.

Der in sich stringente und klare Entwurfsansatz mit guten räumlichen Qualitäten der Unterrichtsräume stellt einen qualitativ hochwertigen Beitrag zum Wettbewerb dar

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