[24.06.2022]
[Stadt Greven] Bürgerengagement, Verwaltung / Politik / Kommunale Gremien

Azubis im Einsatz an der Gedenkstätte in den Bockholter Bergen

Auszubildende und dual Studierende der Stadt Greven und der Technischen Betriebe (TBG) haben die Gedenkstätte für die ermordeten Zwangsarbeiter in den Bockholter Bergen von Unkraut befreit und neu bepflanzt.
Die neun jungen Nachwuchskräfte hatten sich die Aktion für ihren „Azubi-Ehrenamtstag“ ausgeguckt, der alle zwei Jahre stattfindet und immer ein gemeinnütziges Ziel hat. Die Gedenkstätte in den Bockholter Bergen erinnert an die beiden polnischen Zwangsarbeiter Franciszek Banaś und Wacław Ceglewski, die dort 1942 hingerichtet worden sind. Am 14. August jährt sich die Ermordung der beiden Männer zum 80. Mal, auch diesem besonderen Jahrestag galt die Pflege-Aktion. Die Beetflächen rund um Kreuz und Gedenkstein wurden von den Azubis sorgfältig gejätet und zum Teil mit neuen Stauden in den polnischen Nationalfarben Rot und Weiß bepflanzt. Zurzeit ist außerdem ein weiterer Gedenkstein in Arbeit, der bis zum 14. August fertig und aufgestellt sein soll. Grevens Bürgermeister Dietrich Aden, der mit den Azubis und Studierenden in den Bockholter Bergen war, ist dankbar für das Engagement: „Die Aktionen am Azubi-Ehrenamtstag leisten immer ganz tolle praktische Beiträge für das Gemeinwohl in Greven. Und hier knüpfen die Auszubildenden jetzt sogar an einen früheren Azubi-Ehrenamtstag an, denn vor fünf Jahren wurden auf Initiative unserer damaligen Azubis schon zwei Stolpersteine für die beiden getöteten Zwangsarbeiter auf dem Marktplatz verlegt.“ Die Gedenkstätte in den Bockholter Bergen ist 2001 von Grevener Messdienern errichtet worden.

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Neun Azubis und dual Studierende der Stadt Greven und der Technischen Betriebe waren im Einsatz für die Gedenkstätte in den Bockholter Bergen.
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Gruppenfoto mit Bürgermeister Dietrich Aden.
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