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Stadt Greven
Termine / Veranstaltungen
Stadt Greven untersagt Publikumsveranstaltungen in städtischen Räumen
Der Krisenstab der Stadt Greven hat am Mittwoch entschieden, dass sämtliche Freizeit- und Kulturveranstaltungen in städtischen Räumen, die dazu beitragen können, das Corona-Covid-19-Virus weiter zu verbreiten, abgesagt bzw. untersagt oder verschoben werden.
Das betrifft, wie gestern bereits vom Kreis für alle kreisangehörigen Kommunen bekannt gegeben, alle Veranstaltungen, bei denen die Stadt selbst als Veranstalterin auftritt. In Greven sind das etwa die Veranstaltungen der Stadtbibliothek oder auch Konzerte der Reihe „GrevenKlassik“ im Ballenlager. Die Entscheidung des Krisenstabs betrifft in Greven nun aber auch Veranstaltungen, bei denen die Stadt selbst nicht als Veranstalterin auftritt, für die aber städtische Räume genutzt werden, - also zum Beispiel alle geplanten Veranstaltungen im Kulturzentrum GBS.
Bei weniger als 1000 Besucherinnen und Besuchern liegt die Entscheidung über eine Absage nach dem Erlass des NRW-Gesundheitsministeriums vom 10. März im Ermessen der jeweiligen Kommune. Im Sinne der Sorge um das Wohl der Bevölkerung und der eigenen Mitarbeiter hat die Stadt Greven nun so entschieden, dass Publikumsveranstaltungen in städtischen Räumen auch bei weniger als 1000 erwarteten Besucherinnen und Besuchern abgesagt werden. Diese Entscheidung basiert unter anderem auf der Erfahrung in der Gemeinde Gangelt im Kreis Heinsberg, wo sich auf einer Karnevalsveranstaltung mit „nur“ rund 300 Gästen etliche dieser Gäste mit dem Virus infiziert haben. „Das Problem ist die Enge zwischen den Besucherinnen und Besuchern einer Veranstaltung. Wenn es räumlich keine Möglichkeit gibt, ausreichend Abstand voneinander zu halten, dann ist die Gefahr einer gegenseitigen Ansteckung mit dem Virus gegeben. In einem vollbesetzten Zuschauerraum ist so ein Abstandhalten kaum möglich, deshalb haben wir uns entschieden, alle Veranstaltungen in städtischen Räumen abzusagen oder zu untersagen“, sagte Bürgermeister Peter Vennemeyer zur Begründung der Entscheidung, die allen Beteiligten „nicht leicht“ gefallen ist, weil sie unmittelbar in das Leben vieler Menschen eingreift.
Die Stadt empfiehlt für Veranstaltungen in nicht-städtischen Räumen, vor allem zum Schutz von Risikogruppen, in der Regel ebenso zu verfahren.
Sportveranstaltungen in Greven, also etwa Ligaspiele oder Wettkämpfe in städtischen Hallen können vorerst weiter wie gewohnt stattfinden, das Hallenbad bleibt ebenfalls geöffnet.
Alle Maßgaben gelten erst einmal bis Ende April.
Der Grevener Wochenmarkt kann weiter wie gewohnt stattfinden, weil es sich um einen reinen Nahversorgungsmarkt handelt.
Herausgeber
Stadt Greven
Zentraler Steuerungsdienst - Pressestelle
Rathausstraße 6
48268 Greven
Tel.:

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