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Stadt Greven
Bürgerengagement, Verwaltung / Politik / Kommunale Gremien
Heimatverein und Stadt kennzeichnen Ruhebänke für den Notfall
Die Stadt und der Heimatverein Greven wollen die Park- und Ruhebänke in den Außenbereichen Grevens als Orientierungspunkte kennzeichnen, damit Retter in Notfällen schneller vor Ort sind. Wolfgang Mohring, Heimatvereinsmitglied und begeisterter Radfahrer, ist deshalb im Moment viel auf zwei Rädern unterwegs, um per Handy und GPS die genauen Standorte von rund 200 Ruhebänken zu erfassen.
Insgesamt muss Mohring dafür etwa 400 Kilometer auf dem Fahrrad zurücklegen. Sind alle Standorte aufgenommen, werden die Bänke nummeriert. Zweck des so erstellten „Ruhebänke-Katasters“ ist, dass Menschen, die unterwegs in Not geraten und Hilfe brauchen, nur die – gut sichtbare – Nummer der nächsten Ruhebank angeben müssen, um vom Rettungsdienst schneller gefunden zu werden. Michael Koordt, Chef der Grevener Feuer- und Rettungswache, begrüßt das Projekt sehr: „Die Einsatzkräfte können verletzte oder hilflose Personen damit auch dort zielgenauer orten, wo es nicht an jeder Ecke Wege- und Straßenschilder gibt.“
Stephanie Paals, Leiterin des Fachdienstes Bürgerdienste, freut sich, dass der Heimatverein der Stadt bei der Erstellung des Katasters so engagiert hilft: „Das könnten wir mit unseren Leuten gar nicht stemmen, es ist einfach toll, dass der Heimatverein uns so stark unterstützt!“
Den Anstoß für das Projekt hatte ein Antrag der SPD-Fraktion im Grevener Stadtrat gegeben. Bis es endgültig steht, wird es aber noch etwas dauern: Sind die Standortkoordinaten der Bänke erfasst, werden die Daten vom städtischen Geodatenmanagement in die digitalen Stadtkarten eingepflegt. Und erst nach einer Standortanalyse durch den Rettungsdienst werden die Nummern vergeben und an die Kreisleitstelle in Steinfurt zur Eingabe weitergeleitet.
Herausgeber
Stadt Greven
Zentraler Steuerungsdienst - Pressestelle
Rathausstraße 6
48268 Greven
Tel.:
Arbeiten gemeinsam an dem Projekt: (v. r.) Herbert Runde und Wolfgang Mohring vom Heimatverein Greven, Michael Koordt, Chef der Feuer- und Rettungswache Greven und Erik Jungblut vom Geodatenmanagement der Stadt.
Arbeiten gemeinsam an dem Projekt: (v. r.) Herbert Runde und Wolfgang Mohring vom Heimatverein Greven, Michael Koordt, Chef der Feuer- und Rettungswache Greven und Erik Jungblut vom Geodatenmanagement der Stadt.

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