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Greven Klassik

Bekanntes und Beliebtes mit seltener gehörter Musik zu mischen, ist das Rezept für die Konzertreihe Greven Klassik.

Bei den Konzerten gelten die jeweils aktuellen Corona-Regelungen für Veranstaltungen.

Sonntag, 2. Januar 2022: Französische Kammerphilharmonie

18:00 Uhr, Ballenlager

Neujahrskonzert
Leitung: Philip van Buren
Solist*in: Penelope Mason, Sopran und Thomas Peter, Bariton

Es erklingen populäre heitere Melodien von Offenbach, Bizet und der Strauß-Dynastie.

Tradition nicht nur in Wien ist es, das neue Jahr zu feiern, es leicht beschwingt mit Operette, Walzern und Polkas zu begrüßen. Hierzu wieder bei uns: die Französische Kammerphilharmonie, die in Greven inzwischen schon mehrfach begeisternd aufgetreten ist. Diverse Einladungen spiegeln den Erfolg: zu den Musikfestspielen Potsdam und in die Kölner Philharmonie aber auch zahlreiche Konzerte in ganz Deutschland. Zu den Solisten, mit denen Philip van Buren bislang zusammengearbeitet hat, gehören außergewöhnliche Künstlerpersönlichkeiten: die Pianistin Lise de la Salle, der Tenor Andreas Schager und der Cellist Mstislav Rostropovich. 2017 trat das Orchester erstmals mit der Geigerin Lidia Baich auf, wieder in der Kölner Philharmonie.

Die australisch-schweizerische Sopranistin Penelope Mason war in Darmstadt in Verdis „Rigoletto“ sowie in „La Calisto“ von Cavalli zu erleben. Sie sammelte umfangreiche Bühnenerfahrung, auch in Frankreich, der Schweiz, Italien und Australien. Der aus Nürnberg stammende Bariton Thomas Peter ist seit 1991 freischaffend aktiv und war u.a. an den Opernhäusern in Braunschweig, Dortmund und Frankfurt/Main tätig. Sein umfangreiches Konzert- und Opernrepertoire führte ihn zu Engagements und Rundfunkaufnahmen in West- und Osteuropa, Israel, Großbritannien und Schweden. CD-Einspielungen liegen von Bachs Passionen, Haydns „Schöpfung“, Mendelssohns Oratorien, Verdis „Requiem“ und Schuberts „Geistern“ vor.

Sonntag, 13. Februar 2022: 4.1 Piano-Windtet

19 Uhr, Ballenlager

Mozart, Beethoven und die Entdeckung selten gespielter Werke des Übergangs vom 19. zum 20. Jahrhundert
Besetzung einzigartig, Repertoire rar, Atmosphäre ihrer Auftritte mitreißend.

Beethoven Quintett Es-Dur op. 16
Avner Dorman (*1975) Jerusalem Mix (2007)
Walter Gieseking Quintett B-Dur (1919)

Sie sind das einzige "Piano-Windtet" der Welt, also ein festes Piano-Blas-Quintett, das Ensemble 4.1, und die Wiener Klassik für diese seltene Besetzung ist ihr Haupt-Metier.

4.1 das sind:
Thomas Hoppe, Klavier
Jörg Schneider, Oboe
Alexander Glücksmann, Klarinette
Fritz Pahlmann, Horn Christoph Knitt, Fagott

4.1 bedeutet: Besetzung einzigartig, Repertoire rar, Atmosphäre ihrer Auftritte mitreißend. Ein lässiger Auftritt mit Anzug und Sneakern geht einher mit künstlerischem Ernst, man gibt sich entspannt und zugleich zelebriert man tänzerische Energie.

Neben den Hauptwerken von Mozart und Beethoven geht es 4.1 um die Entdeckung selten gespielter Werke des Übergangs vom 19. zum 20. Jahrhundert. Beethoven ist als Wiener Klassiker und "größter gemeinsamer Nenner der Musik-Literatur" fest gesetzt. Giesekings Werk verströmt spätromantischen Wohlklang und der heimliche Publikumsliebling des Abends ist Avner Dormans "Jerusalem Mix". So heißt ein beliebtes israelisches Gericht, ein Eintopf aus verschiedensten Fleischsorten mit Gewürzen aus Orient und Okzident. "Meisterkoch" Dorman komponierte danach eine harmonisch abgeschmeckte Köstlichkeit aus dem quirligen Alltagsleben Jerusalems: Eine Jüdische Hochzeit, Szenen an der Klagemauer und am Ende eine Explosion. Rezept für eins der "spannendsten Kammermusikwerke unserer Zeit".

Sonntag, 6. März: Kammerorchester des Nationaltheaters Prag

18 Uhr, Ballenlager

Solist: Matthias Kirschnereit
Dirigent: Frank Beermann

Matthias Kirschnereit steht für Frische und Inspiration, seine atmende Phrasierungsweise, seine klare Artikulation und fein dosierte Agogik begeistern das Publikum.

Mozart: Divertimento D-Dur, KV. 136
Mendelssohn: Klavierkonzert Nr. 1 g-Moll, Op. 25 (in der Fassung für Streicher)
Tschaikowski: Serenade für Streicher C-Dur, Op. 48

Matthias Kirschnereit ist gilt nicht nur zu Recht als hervorragender, gefragter Pianist, sondern Greven hat ihm auch eine Initialzündung zu verdanken: Kirschnereit hatte nicht nur die Idee einer Spendenaktion für ein neues Grevener Pianoforte. Er verband diese Idee gleich mit Eigen- Initiative, verzichtete auf sein Honorar bei einem der Grevener Konzerte und wurde so der erste persönliche Sponsor des neuen Steinway-Boston-Flügels. Der Hauptsponsor Sparkasse Steinfurt schloss sich an, die Rotarier und viele andere Grevener folgten seinem Beispiel. Heute ist das Instrument für Musikschule, Kulturinitiative und nicht zuletzt Greven Klassik selbstverständlich geworden und aus dem Musikleben Grevens nicht mehr wegzudenken. Umso mehr freuen wir uns auf das Wiedersehen und vor allem -hören mit Matthias Kirschnereit.

Das Kammerorchester Nationaltheater Prag entstand 1988 auf Initiative führender Instrumentalisten des Opernorchesters vom Nationaltheater. Die Entstehung des Orchesters und die Anfangsjahre prägte maßgeblich der Dirigent Zdenek Košler. Durch seine Interpretationen entstand ein eigener Ausdruckstil, der sich im Prager und tschechischen Musikleben etablierte. Heute zählt das Ensemble zu den führenden tschechischen Orchestern. Im In- und Ausland konzertiert es mit Solisten von internationalem Ruf z. B. Khatia Buniatishvili, Vesselina Kasarova, Jan Vogler, Bernd Glemser, Tai Murray oder der tschechischen Sopranistin Eva Urbanová. Gefeierte Auftritte in den Konzertsälen Europas: Hamburg, Köln, Dresden, Regensburg, Regentenbau Bad Kissingen oder Leipzig, Italien (Palermo), Spanien (Santiago de Compostela) oder in der Schweiz (St. Moritz). Tourneen nach Japan und Israel. Das Kammerorchester Nationaltheater Prag ist gern gesehener Gast bei internationalen Festivals, wie z. B. Wiltz in Luxemburg, Europäische Wochen Passau, Festival Internacional de Música de Canarias, Choriner Musiksommer, Engadin-Festival St. Moritz oder den Brandenburgischen Sommerkonzerten.

"Ein Ausdrucksmusiker par excellence, der … die spezifisch deutsche Klavierkunst fortsetzt". So hat die Frankfurter Allgemeine Zeitung den Pianisten Matthias Kirschnereit einmal charakterisiert und damit die zahlreichen Facetten zusammengefasst, die Kirschnereits Spiel kennzeichnen. Frische und Inspiration zählen dazu, sowie seine atmende Phrasierungsweise, seine klare Artikulation und fein dosierte Agogik. Der Interpret selbst drückt es schlichter aus. "Ich suche nach der menschlichen Botschaft", sagt Kirschnereit. "Die Komponisten haben so vieles kodiert: Schmerz, Sehnsucht, Jubel, Triviales und Verzweiflung. Meine Bewunderung wächst, je vertrauter sie mir werden. Ich lebe, fühle und leide mit ihnen."

Sonntag, 3. April: Knabenchor der Chorakademie Dortmund

18 Uhr, Ballenlager

Leitung: Jost Salm

Das Programm ist aufgeteilt in einen geistlichen und einen weltlichen Teil. Entdecken, was bewegt und begeistert: Individuell entwickelte Knabenstimmen, ein hochkarätiges Programm und vor Sangesfreude leuchtende Gesichter.

Nach dem umjubelten Konzert des Dortmunder Knabenchors am schneereichen Adventssonntag 2017 in der Josefskirche war die erneute Einladung nach Greven überfällig. Umso schöner, dass es jetzt geklappt hat. Diesmal in der Passionszeit, wird das Programm wieder aufgeteilt in einen geistlichen und einen weltlichen Teil. Das Resultat der klugen pädagogischen Arbeit Jost Salms und seines Teams muss man erlebt haben. Entdecken was bewegt und begeistert. Gibt es Anrührenderes als diese individuell entwickelten Knabenstimmen? Beeindruckenderes als ihre hochkonzentrierten vor Sangesfreude leuchtenden Gesichter? Das Ergebnis: Eine professionelle Leistung haben die jungen Sänger zu bieten, als Solisten und in der Chorgruppe. In Opernproduktionen in Italien, Dortmund und Berlin zum Beispiel. Und im Konzert in Greven.

251 Chöre aus 32 Ländern nahmen im Juni 2021 an dem einmaligen Online-Chorwettbewerb World Peace Choral Festival in Wien teil. Mit der Startnummer 86 ging der Knabenchor der Chorakademie unter der Leitung von Jost Salm in diesem Jahr ins Rennen. Mit der Motette "Laudate pueri" von Felix Mendelssohn-Bartholdy konnten die Dortmunder Jungs die internationale Jury überzeugen und eine Goldmedaille ersingen. Herzlichen Glückwunsch!

Sonntag, 13. November: Romantische Dialoge

18 Uhr, Ballenlager

Kammermusikabend
Klarinette & Klavier 
Simon Degenkolbe und Helge Aurich
"… erfrischende Leichtigkeit, Virtuosität und Dynamik. … Exquisit eingespieltes Kammermusikduo. Simon Degenkolbe und Helge Aurich blieben konsequent den Werken treu …" (WN)

"Degenkolbe nuancierte die zarten, intimen Farben sehr einfühlsam – Aurich fand auf dem geschlossenen Bösendorfer-Flügel sofort den passenden Puls. Die dezenten Arpeggien in der ersten Fantasie kontrastierten die beiden mit erfrischender Leichtigkeit, Virtuosität und Dynamik. … Spürbar war nicht nur die Souveränität beim Meistern der technischen Herausforderungen … Exquisit eingespieltes Kammermusikduo. Simon Degenkolbe und Helge Aurich blieben konsequent den Werken treu und überreizten ihre Interpretationen nicht durch Effekthascherei, auch dann nicht, wenn die Spontaneität und Lebendigkeit dazu vermeintlich verleitete." (WN)

Vorverkauf und Preise

Preise:
Abonnement: 102 €
Einzelpreis: 22 € (zzg. VVK-Gebühr)
Abendkasse: 26 €

Schüler, Studenten, Bufdis, Transferleistungsempfänger zahlen gegen Vorlage eines Ausweises die Hälfte.

Verkauf der Einzelkarten (ab August):
Buchhandlung Cramer & Löw, Marktstraße 28, Tel. 02571 97129
und Greven Marketing, Alte Münsterstr. 23, Tel. 1300
oder online: www.localticketing.de (Link s.u.)

Abonnements:
Auskünfte erteilt Herr Jan Leye
Telefon 02571 920-838
E-Mail: jan.leyestadt-grevende

Programmauswahl und Texte:
Dr. Stefan Erdmann | wittkopp-erdmannt-onlinede

Adresse Ballenlager: Friedrich-Ebert-Str. 3-5, Parkmöglichkeit auf dem Wilhelmsplatz, Kardinal-von-Galen-Straße

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