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Die Friedensroute zwischen Münster und Osnabrück

Übersichtskarte Friedensroute
Übersichtskarte der Friedensroute (zum Vergrößern anklicken)
Der Westfälische Friede von Münster und Osnabrück besiegelte das Ende des dreißigjährigen Krieges, unter dem ganz Europa 30 lange Jahre gelitten hatte. Während der Verhandlungen der Konfliktparteien war eine zuverlässige Postverbindung zwischen den beiden Städten unabdingbar. Steigen auch Sie in den Sattel folgen Sie den Spuren der damaligen, berittenen Boten! Erleben Sie europäische Geschichte hautnah und entdecken Sie zahlreiche Zeugnisse aus damaliger Zeit!

Zur Geschichte

Im Jahre 1641 einigte sich Kaiser Ferdinand III. mit den gegnerischen Parteien auf Verhandlungen zur Beendigung des Dreißigjährigen Krieges, der enorme Teile Mitteleuropas zerstört hatte. Die Verhandlungsorte bildeten Münster und Osnabrück, welche während dieser Verhandlungen neutralisiert und von der Reichspost an das europäische Postnetz angeschlossen wurden. Der Friedenskongress dauert zwar mehrere Jahre, brachte aber letztendlich den langersehnten Westfälischen Frieden hervor. "Freud- und Friedenbringende Reiter" verkündeten damals diese frohe Nachricht in ganz Europa.
Der Friedensreiter - Logo für die Friedensroute
Der Friedensreiter ist Ihr Wegweiser

Die Route

Während der Verhandlungen über das Ende des Dreißigjährigen Krieges war eine zuverlässige Nachrichtenverbindung zwischen den verschiedenen europäischen Parteien das A und O. Der Erfolg ist bekannt: der Westfälische Friede von 1648. Radeln Sie symbolisch auf den Wegen dieser Reichspostlinie immer auf den Fährten der Friedensreiter, und bestaunen Sie zahlreiche Zeugnisse jener Zeit. Wo die berittenen Postkuriere sich noch auf ihre Ortskenntnisse verlassen mussten, vertrauen die heutigen Pedalritter auf eine ausgezeichnete Beschilderung. Das Symbol des Friedensreiters weist den Weg auf dem reizvollen etwa 170 km langen Rundweg durch die Ausläufer des Teutoburger Waldes und die münsterländische Parklandschaft. Wir laden Sie ein, den historischen Spuren der Friedensreiter zu folgen. Schwingen Sie sich in den Fahrradsattel, entdecken Sie Geschichte!
Logo Radroute des Jahres NRW 2008
Die Friedensroute - Radroute des Jahres 2008 in NRW

Ausgezeichnet Radfahren

Die Friedensroute ist als "Radroute des Jahres 2008 in NRW" ausgezeichnet. Mit diesem Qualitätssiegel werden jährlich qualitativ hochwertige und kundenfreundliche Radrouten in NRW ausgezeichnet. Die Friedensroute wird unter anderem wegen ihrer guten Befahrbarkeit und der einheitlich ausgeschilderten Radwegweisung ausgezeichnet. Die 170 km lange Radroute verbindet die Friedensstädte Münster und Osnabrück auf einer alten Reichspostlinie miteinander. Vor allem die leichte Befahrbarkeit der Friedensroute hat die Bewertungskommission überzeugt. Die Route verläuft in großen Teilbereichen auf breiten und asphaltierten Wegen, so dass auch Gruppen, Familien mit Kindern oder Tandem-Fahrer und Liegeräder die Strecke sicher befahren können. Positiv hebt die Jury auch die einheitliche und gut sichtbare Wegweisung entlang der Strecke hervor. Die Friedensroute ist Teil der regionalen Radwegenetze im Osnabrücker Land (RAVELOS) und im Münsterland (Radwegenetz Münsterland). Die als Rundkurs angelegte Strecke ist in beide Richtungen ausgeschildert. Der Friedensreiter, das Symbol der Radroute, ist an den Wegweisern entlang der Strecke angebracht und zeigt den Radlern, dass sie sich auf dem richtigen Weg befinden.

In und um Greven

Die Friedensroute führt auf Grevener Stadtgebiet vorbei an zahlreichen Sehenswürdigkeiten, für die es sich lohnt, eine Pause einzulegen. So verläuft die Strecke direkt durch das beliebte Ausflugsdorf Gimbte. Geprägt wird insbesondere der Ortskern durch mit Blumen geschmückte Fachwerkhäuser und die Dorfkirche. Hier findet sich einer der ältesten Taufsteine des Münsterlandes aus dem 12. Jahrhundert. Zur urigen Athmosphäre Gimbtes trägt auch die gepflegte Landgastronomie bei. Grevens Innenstadt wird maßgeblich durch die Stadt- und Marktkirche St. Martinus geprägt. Die spätgotische Hallenkirche geht auf die Gründung Liudgers um 800 n. Chr. zurück. Folgt man der Friedensroute Richtung Norden erreicht man den Sachsenhof - die Rekonstruktion einer frühmittelalterlichen Hofanlage. Das archäologische Freilichtmuseum vermittelt den Besuchern einen lebendigen Eindruck vom Alltag der Menschen vor 1200 Jahren. Darüber hinaus werden durch experimentelle Archäologie Kenntnisse und Erfahrungen im Umgang mit längst vergessenen Handwerks- und Arbeitstechniken gesammelt. Dabei kann die Anlage jederzeit betreten werden. Führungen bietet der Heimatverein Greven (Tel. 02571/51958) an.
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