Sprungmarken
Suche einblenden
Dynamische Navigation einblenden
Dynamische Navigation ausblenden
Kopfgrafik
Sprache auswählen
english
français
nederlands

EmsRadweg

Die historische Kanalüberführung
Die historische Kanalüberführung (Foto: Fieke)
Der EmsRadweg führt auf idyllischen Wegen durch die münsterländische Emsauenlandschaft von Warendorf nach Rheine. Die "Radroute des Jahres in NRW 2005" verläuft auf rund 25 km zwischen dem 'Ausflugsdorf' Gimbte und der Bauernschaft Pentrup durch Grevener Gebiet.

Der EmsRadweg auf Grevener Stadtgebiet

Folgt man von Warendorf und Telgte kommend dem EmsRadweg-Signet und den roten Zwischenwegweisern emsabwärts, erreicht man im Bereich des Dortmund-Ems-Kanals in Fuestrup Grevener Stadtgebiet. Ein steinernes Monument des ausgehenden 19. Jahrhunderts, die historische Kanalüberführung, kurz "KÜ" genannt, überspannt dort die Ems. Der benachbarte Yachthafen hat sich zur beliebten Anlaufstelle für Skipper, Radler und Wohnmobilisten entwickelt.
Nach einigen Kilometern durch idyllische Park-, Auen- und Waldlandschaften ist Gimbte erreicht. Der urige Dorfkern lockt mit gutbürgerlicher Gastronomie. Der Museumshof Averkamp lohnt einen kurzen Abstecher. Hier wird eine Vielzahl historischer landwirtschaftlicher Geräte präsentiert. Die Weiterfahrt nach Greven verläuft in unmittelbarer Nähe zur windungsreichen Ems.
Kurz vor der Emsbrücke nach Greven veranschaulichen eine Balkenkonstruktion und ein Spanntransparent die ursprüngliche Lage, Größe und Aussehen der Burganlage Schöneflieth. Die Zollburg an der Emsfurt verlor nach dem Mittelalter Ihre Bedeutung und wurde nach wechselvoller Geschichte vor rund zweihundert Jahren abgetragen.
Freibad Schöneflieth
Das Freibad Schöneflieth
Auf der anderen Emsseite bietet das Freibad Gelegenheit zu einem erfrischenden Zwischenstopp. Anschließend geht es auf der Deichkrone weiter zum Grevener Ortskern. Hier finden sich zahlreiche Möglichkeiten zu Rast und Stärkung, zum Aufstocken der Getränke- und Lebensmittelvorräte oder zum Bummel durch die City.
Nördlich von Greven führt der Weg durch die ‚Püppkesberge’ – ursprünglich von der Ems geprägte bewaldete Sanddünen - weiter nach Pentrup. Hier erreicht man den Sachsenhof. Die dort vom Heimatverein liebevoll rekonstruierten und unterhaltenen Gebäude, Nutzgärten und Geräte vermitteln ein anschauliches Bild vom Wohnen, Arbeiten und der frühmittelalterlichen Lebensweise in der Region.
Fabrikschornstein
Fabrikschornstein (Foto: Fieke)
Bevor bei Hembergen die Ems überquert und das Grevener Stadtgebiet verlassen wird, erwartet den Radler ein unerwartetes Industrie- bzw. Kunstobjekt der Neuzeit: Ein rund 15 Meter hoher gemauerter Fabrikschornstein, der sechste des Künstlers Jan Svenungsson, lässt viel Spielraum für Interpretationen.


Suche
Suche
Gimbte (Foto: Fieke)
1 / 3