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Situation in Greven

Wie hoch ist der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund in Greven?

Exakte Angaben liegen hierzu nicht vor, da der Migrationshintergrund bislang kein Bestandteil der kommunalen Einwohnerstatistik ist.

Fest steht jedoch: 18,50 % der 38 525 Bürgerinnen und Bürger, die am 31.12.2017 mit Hauptwohnsitz in Greven gemeldet waren, besaßen eine doppelte oder eine ausländische Staatsbürgerschaft und damit das Indiz für einen Migrationshintergrund. In den jüngeren Altersklassen steigt dieser Anteil auf bis zu 33,10 % bei den 0- bis 5-Jährigen.

Wie viele Geflüchtete hat die Stadt Greven aufgenommen?

Die Stadt Greven entscheidet nicht selbst, wie viele und welche Geflüchtete sie aufnimmt, sondern ihr werden Geflüchtete durch die Bezirksregierung Arnsberg zugewiesen. Die Zuweisung erfolgt nach bestimmten Verteilschlüsseln und verpflichtet die Kommune, die Personen für die Dauer ihres Asylverfahrens unterzubringen und zu versorgen.

Die Jahre 2014 bis 2017 waren für die Stadt Greven - wie für alle deutschen Kommunen - durch eine verstärkte Aufnahme von Geflüchteten gekennzeichnet: Im Jahr 2014 wurden 122 Asylbewerberinnen und Asylbewerber der Stadt Greven zugewiesen. Im Jahr 2015 erreichten die Zuweisungen mit insgesamt 626 Personen ihren vorläufigen Höhepunkt. 2016 wurden 64 Personen und im Jahr 2017 weitere 139 Personen der Stadt Greven zugewiesen. 

Wie werden Asylbewerberinnen und -bewerber in Greven untergebracht?

Die Stadt Greven verfolgt das Ziel, Asylbewerberinnen und -bewerber dezentral unterzubringen. Das heißt, die städtischen Unterkünfte werden auf das Stadtgebiet verteilt, um so eine bessere Integration in die Nachbarschaft zu ermöglichen.

Bei der Unterbringung ist der Stadtverwaltung wichtig, allen Menschen eine Eigenversorgung zu ermöglichen. Das heißt: in allen Einrichtungen sind Kochgelegenheiten, Kühlschränke und sanitäre Anlagen vorhanden. Das gilt auch für größere Einrichtungen wie z.B. die Unterkünfte an der Wentruper Mark oder in der ehemaligen Hauptschule Reckenfeld.

Mit der aufenthaltsrechtlichen Anerkennung erhalten die Geflüchteten Zugang zum freien Wohnungsmarkt und das Recht auf die Unterbringung in einer städtischen Unterkunft erlischt. Die Unterbringung wird zur Vermeidung von Obdachlosigkeit jedoch fortgesetzt, bis eine eigene Wohnung gefunden ist.

Wie ist die weitere Perspektive?

Da Migrations- und Fluchtbewegungen von einer Reihe von Faktoren abhängen und nicht prognostizierbar sind, kann die Stadt Greven keine Aussagen über zukünftige Entwicklungen machen. Für die Stadtverwaltung ist es aber klar, dass sie auch zukünftig Hilfe dort leistet, wo sie benötigt wird, und dass Vielfalt eine Bereicherung und Chance für uns alle ist.
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