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Infos, Downloads, Links der Stadt Greven zur Corona-Krise

Fragen über Fragen
Angesichts der Corona-Krise hat auch die Stadt Greven in enger Abstimmung mit dem Kreis und dem Land NRW bestimmte Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Alle weitergehenden Infos dazu finden Sie hier, die Informationen werden in den kommenden Tagen laufend aktualisiert.

Allgemeinverfügung (nach CoronaSchVO)

Der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat mit Wirkung bis einschließlich 19. April die Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (CoronaSchVO) erlassen. Auf der Basis dieser Verordnung hat die Stadt Greven eine Allgemeinverfügung herausgegeben, die alle Fragen im Zusammenhang mit der Eindämmung des Corona-Virus regelt.

Die wichtigsten Regeln zur Vermeidung von Kontakten lauten:

  • Zusammenkünfte und Ansammlungen von mehr als zwei Personen sind untersagt.
  • Ausgenommen sind
    • Verwandte in gerader Linie (von den Großeltern über die Eltern bis zu den Enkeln),
    • Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sowie in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen,
    • die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen.
  • Erlaubt sind auch zwingend notwendige Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen und dienstlichen sowie aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen.
  • Das Picknicken und Grillen auf öffentlichen Plätzen und Anlagen ist untersagt.

HALTEN SIE DIESE REGELN UNBEDINGT EIN!!!! VERWALTUNG UND POLIZEI WERDEN DIE EINHALTUNG ÜBERWACHEN! WER SICH NICHT AN DIE REGELN HÄLT, RISKIERT EIN BUSSGELD BIS ZU 25.000 EUR UND MACHT SICH ÜBERDIES UNTER UMSTÄNDEN STRAFBAR!!

Beispiele aus dem Bußgeldkatalog:

  • Unerlaubtes Betreten eines Krankenhauses: 200 €
  • Grillen, picknicken an öffentlichen Orten: 250 €
  • Öffentliche Zusammenkunft mit mehr als 2 Personen, für die keine Ausnahmeregel gilt: 200 € 
  • Handel auf dem Wochenmarkt mit Waren, die nicht zum täglichen Bedarf gehören: 500 €
  • Als Ladenbetreiber keine Maßnahmen zum Schutz vor Infektion für Kunden und Mitarbeiter veranlassen: 1000 €
  • Restaurants, Cafés oder touristische Übernachtungsangebote geöffnet halten: 4000 €

Notbetreuung für Kinder von Eltern in infrastrukturell bedeutsamen Berufen

Seit dem 16. März 2020 sind Kitas, Tagespflegeeinrichtungen für Kinder und Schulen in ganz NRW geschlossen. Für viele Eltern, die berufstätig sind, stellt sich nun die Frage, wie die Betreuung der Kinder sichergestellt werden kann. Eltern betreuungspflichtiger Kinder sind angehalten, die Betreuung der Kinder privat zu organisieren, zum Beispiel durch Personen aus dem Familienkreis oder der Nachbarschaft.

In Fällen, in denen keine Ausweichbetreuung zur Verfügung steht und die Eltern in einem Bereich arbeiten, der für die Aufrechterhaltung wichtiger Infrastrukturen notwendig ist, können diese Eltern beim Jugendamt der Stadt Greven einen Antrag stellen, damit sie für ihre Kinder eine Notbetreuung (Kita, Kindertagespflege, Schule bis einschließlich 6. Klasse, OGS) nutzen können. Das gilt, wenn die Eltern zum Beispiel Ärztinnen und Ärzte sind, Pflegerinnen und Pfleger, wenn sie in der Versorgung (Energie, Wasser, Lebensmittel, Arzneimittel) arbeiten, bei Justiz, Polizei oder Feuerwehr, als Lehrer/innen oder Erzieher/innen oder im Kinderschutz.
Mit der Antragstellung auf Notbetreuung müssen die betreffenden Eltern eine Unabkömmlichkeitsbescheinigung ihres Arbeitgebers vorlegen. Das Antragsformular für die Notbetreuung und einen Vordruck einer Unabkömmlichkeitsbescheinigung finden Sie unten zum Download. Der unterschriebene Antrag kann als Foto oder Scan per E-Mail an notbetreuungstadt-grevende verschickt werden.

Seit dem 23. März 2020 sind die Regelungen für die Notbetreuung erweitert:

  1. Einen Anspruch auf Notbetreuung haben Eltern, die in kritischen Infrastrukturen beschäftigt und dort unabkömmlich sind, unabhängig von der Beschäftigung des Partners oder der Partnerin.
  2. Zudem kann die Notbetreuung im Bedarfsfall auch am Wochenende und in den Osterferien in Anspruch genommen werden, mit Ausnahme von Karfreitag bis Ostermontag.
  3. Einen Betreuungsanspruch haben dabei auch die Eltern, die keinen Betreuungsvertrag mit einer Kindertagesbetreungseinrichtung haben, deren Kinder also normalerweise keine Kita, Kindertagespflegestelle oder OGS besuchen.

Die Stadt Greven hat für Fragen zur Notbetreuung auch  eine Sammelrufnummer eingerichtet: 02571 920900.


Am 26. März haben sich die zuständigen Landesministerien und die kommunalen Spitzenverbände darauf geeinigt, die Elternbeiträge für Kitas, Kindertagespflege und OGS für den Monat April auszusetzen. D.h. auch die Stadt Greven wird für den April keine Elternbeiträge erheben.


Erreichbarkeit der Verwaltung in wichtigen Angelegenheiten

Auch das Grevener Rathaus ist seit dem 16. März für den Publikumsverkehr geschlossen. Für wichtige Dienstleistungen besteht aber weiterhin die Möglichkeit, Termine telefonisch, per E-Mail oder über die Kontaktformulare im Bürgerinformationssystem der Stadt hier im greven.net zu vereinbaren. Das Bürgerinformationssystem kann über den Link unten direkt aufgerufen werden. Damit können alle Interessierten gezielt nach Dienstleistungen (z.B. Geburtsurkunde), Organisationseinheiten (z.B. Standesamt) oder einzelnen Mitarbeiter/inne/n (z.B. Lieschen Müller) suchen. Sie finden dort auch Ansprechpartner, Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Formulare.

Sie können das Rathaus natürlich auch über die zentrale Rufnummer 02571 9200 erreichen, und zwar von Mo - Fr, 8:30 bis 12:30 Uhr und von Mo - Do, 14:00 bis 16:00 Uhr. Wegen der Vielzahl der Anrufe können aber eventuell nur Ihr Name, Ihre Rufnummer und ein Stichwort zu Ihrem Anliegen aufgenommen werden. Sie erhalten dann schnellstmöglich einen Rückruf.

Das Bürgerbüro sollten Sie bitte direkt unter der Sammelrufnummer 02571 920500 kontaktieren. 

Informationen und Ansprechpartner für Unternehmen

Auf der Basis eines aktuellen Erlasses des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat die Stadt Greven mit einer Allgemeinverfügung die Schließung aller Verkaufsstellen des Einzelhandels angeordnet. 

NICHT geschlossen werden sollen 

Lebensmittelgeschäfte,
Getränkemärkte,
Sanitätshäuser,
Drogerien,
der Zeitungsverkauf,
Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte.

Ebenfalls NICHT zu schließen sind:

Wochenmärkte,
Abhol- und Lieferdienste,
Apotheken,
Tankstellen,
Banken und Sparkassen,
Poststellen,
Reinigungen,
Waschsalons
und der Großhandel.

Die Gesellschaft zur Entwicklung und Förderung der Wirtschaft in der Stadt Greven GFW stellt laufend aktuelle Informationen für Unternehmerinnen, Unternehmer und Gewerbetreibende in der Stadt bereit, den Link dorthin finden Sie unten. Die Ansprechpartner bei der GFW erreichen Sie von Montag bis Freitag, 8:00 bis 20:00 Uhr telefonisch unter 02571 9209-21 bzw. -22 oder per Mail an stefan.deimanngfw-grevende.

Kontakt zu den Sozialen Diensten des Kreises Steinfurt

Die Sozialen Dienste des Kreises Steinfurt, die üblicherweise im Grevener Rathaus regelmäßig mit drei Teams im Sozialpsychiatrischen Dienst, in der Schuldnerberatung und in der Schwangerschaftskonfliktberatung Sprechstunden abhalten, sind in der Zeit der Rathausschließung in dringenden Fällen telefonisch und per E-Mail erreichbar:

Sozialpsychiatrischer Dienst
für Greven Stadt: Thomas Schweer, 02551 693572
thomas.schweerkreis-steinfurtde;

für Reckenfeld: Martina Drerup, 02551 693573
martina.drerupkreis-steinfurtde

Schwangerschaftskonfliktberatung
Tel. 0175/8468737 oder 0160/4355630
konfliktberatungkreis-steinfurtde

Schuldnerberatung
Kathrin Rietbrock, 02551 692838
kathrin.rietbrockkreis-steinfurtde

Simone Strotmeier, 02551 692839
simone.strotmeierkreis-steinfurtde

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