Sprungmarken
Suche einblenden
Dynamische Navigation einblenden
Dynamische Navigation ausblenden
Kopfgrafik
Sprache auswählen
english
français
nederlands

Infos, Downloads, Links der Stadt Greven zur Corona-Krise

Fragen über Fragen
Angesichts der Corona-Krise hat auch die Stadt Greven in enger Abstimmung mit dem Kreis und dem Land NRW bestimmte Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Alle weitergehenden Infos dazu finden Sie hier, die Informationen werden laufend aktualisiert.

Lagebericht

Hier finden Sie wöchentlich aktualisierte Darstellungen unseres Demografie-Monitorings zur Entwicklung der Corona-Fallzahlen im Kreis Steinfurt und in Greven.

Wichtige Regelungen aus der Corona-Schutzverordnung (CoronaSchVO)

Die Corona-Schutzverordnung des Landes NRW wird laufend überarbeitet. Wir fassen hier immer aktuell die wichtigsten Inhalte für Sie zusammen. Am 30. Mai tritt eine neue Fassung der Verordnung in Kraft.

Die wichtigsten Regelungen:

Kontaktbeschränkungen

Im öffentlichen Raum dürfen Personen aus maximal zwei verschiedenen häuslichen Gemeinschaften zusammentreffen, die Zahl der Personen ist dabei unerheblich. Wenn Personen aus mehr als zwei Haushalten zusammenkommen, ist die Anzahl auf zehn beschränkt. In diesen Fällen gilt das Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern nicht zwingend. Es wird trotzdem empfohlen, diesen Abstand einzuhalten, um das Infektionsrisiko zu minimieren. Denn nach § 1 Abs. 1 sollen sich alle so verhalten, dass sie sich und andere keinem Infektionsrisiko aussetzen.

Das Grillen auf öffentlichen Plätzen und Anlagen ist weiter untersagt.

Abstandsgebot und Mund-Nase-Bedeckung

Ansonsten gilt generell weiter das Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern und die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in Geschäften, bei Ärzten, auf Wochenmärkten, in Einkaufszentren etc. Die Mund-Nase-Bedeckung muss auch in Warteschlangen vor diesen Einrichtungen getragen werden. Das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen wird überall dort empfohlen, wo ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht gewährleistet ist.

In Konzert- und Theaterräumen, auf Kongressen, im Restaurant oder Kino dürfen die Masken am Sitzplatz abgelegt werden. 

Gottesdienste zur Religionsausübung sind unter Beachtung der Hygiene- und Sicherheitsvorschriften der Kirchen und Religionsgemeinschaften zulässig.

Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen

Besuche in Krankenhäusern dürfen auf der Basis eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes wieder zugelassen werden, sind aber auf einen Besuch je Patient/in und max. zwei Personen pro Tag beschränkt. Cafeterien, Kantinen etc. bleiben aber weiter geschlossen bzw. dürfen nur als „Besucherbereich“ ausgestaltet werden.

Für Pflegeheime etc. gelten deutlich strengere Regeln, auch wenn hier grundsätzlich wieder Besuche zugelassen werden können. Setzen Sie sich dazu aber bitte mit der jeweiligen Einrichtung in Verbindung.

Gastronomie

Restaurants, Gaststätten, Kneipen, Imbisse, (Eis-)Cafés, öffentlich zugängliche Mensen und Kantinen sowie andere Einrichtungen der Speisegastronomie dürfen wieder öffnen (eine Präzisierung zu den gastronomischen Betrieben, die öffnen dürfen, finden Sie unten zum Download), müssen aber die Hygiene- und Infektionsschutzstandards beachten, die in der Anlage beschrieben werden. Die Anlage finden Sie unter diesem Artikel zum Herunterladen.

Am selben Tisch dürfen dabei nur Personen sitzen, die unter die Gruppe fallen, die wir oben bei Kontaktbeschränkungen beschrieben haben. Diese Betriebe dürfen auch Veranstaltungen und Versammlungen zulassen, die der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge dienen (z. B. Aufstellungsversammlungen zu Wahlen, politische Veranstaltungen der Parteien, Blutspendetermine, Sitzungen von Gremien öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher Institutionen, Gesellschaften, Gemeinschaften, Parteien oder Vereine).

Handel

Es dürfen nun Geschäfte unabhängig von ihrer Verkaufsfläche geöffnet werden. Ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen (auch in Warteschlangen) ist weiter zu gewährleisten, die Anzahl von gleichzeitig im Geschäftslokal anwesenden Kunden darf eine Person pro zehn Quadratmeter der Verkaufsfläche im Sinne des Einzelhandelserlasses NRW nicht übersteigen.

Die gleichen Regeln gelten für Geschäftslokale von Handwerkern und Dienstleistern. Zulässig sind neben Friseurleistungen und der Fußpflege auch Kosmetik, Nagelstudios, Maniküre, Massage, Tätowieren und Piercen. Die Vorschriften der Anlage zu Hygiene- und Infektionsstandards sind zu beachten (Anlage unter diesem Artikel).

Auch Messen, Ausstellungen, Spezialmärkte und ähnliche Veranstaltungen sind wieder erlaubt.

Spielhallen, Wettbüros und ähnliche Einrichtungen sowie Automatenspielbetrieb in Spielbanken sind bei geeigneten Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Abstands von 1,5 Metern zwischen Personen und in Warteschlangen erlaubt.

Beherbung, Tagungen, Tourismus

Hotels, Pensionen etc. dürfen wieder Übernachtungsangebote auch für touristische Zwecke anbieten, wenn die beherbergten Personen ihren festen Wohnsitz in der EU, Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz, Großbritannien oder Nordirland haben. Für Ferienwohnungen, Ferienhäuser und Campingplätze gilt die gleiche Regelung. Auch gastronomische Angebote dürfen unter Beachtung der Hygiene- und Infektionsschutzstandards vorgehalten werden (siehe Anlage unter diesem Artikel).

Personen, die ihren festen Wohnsitz nicht in der EU, Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz, Großbritannien oder Nordirland haben, dürfen nur dauerhaft angemietete Immobilien, Immobilien, deren Eigentümer sie sind oder dauerhaft abgestellte Wohnwagen, Wohnmobile etc. nutzen – allerdings nur sie selbst.

Reisebusreisen sind unter strengen Auflagen wieder möglich (siehe Anlage unten).

Kultur und Sport

Konzerte, Aufführungen in Theatern, Kinos und anderen Kultureinrichtungen und auch kulturelle Veranstaltungen im Freien dürfen mit bis zu einem Viertel der regulär möglichen Zuschauerzahl stattfinden. Die Zuschauerzahl ist aber auf maximal 100 Personen beschränkt. Grundlage ist immer ein strenges Hygienekonzept, das im Einzelfall von der Stadt Greven genehmigt wird. Es ist also auf jeden Fall im Vorfeld eine Klärung mit der Ordnungsverwaltung erforderlich.

Nicht zulässig sind Musikfeste, Festivals und ähnliche Veranstaltungen.

Proben und Aufführungen von Chören, Ensembles, Orchestern etc. sind bei Einhaltung bestimmter Hygiene- und Infektionsschutzstandards (siehe Anlage unten) wieder zulässig.

Kontaktfreier Sport ist im Breiten- und Freizeitsport zulässig, wenn geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Abstands von 1,5 Metern zwischen Personen und in Warteschlangen gewährleistet ist.

Auch Kontaktsportarten wie Fußball oder Handball sind wieder zulässig, es dürfen aber maximal zehn Sportlerinnen und Sportler beteiligt sein.
Tanzsport mit einem festen Tanzpartner ist ebenfalls erlaubt.
 
Dusch- und Waschräume, Umkleiden, Gesellschafts- und sonstige Gemeinschaftsräume dürfen genutzt werden, wenn die Abstands- und Hygienregeln eingehalten werden.

Fitnessstudios haben die besonderen Hygiene- und Infektionsschutzstandards zu beachten, die in der Anlage unter diesem Artikel genannt werden.

Sportfeste und Sportveranstaltungen sind bis mindestens 31. August 2020 untersagt.

Versammlungen

Großveranstaltungen sind bis 31. August 2020 untersagt. Die Regelung, was eine Großveranstaltung ist, ist recht komplex und häufig im Einzelfall zu prüfen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich bitte an die Ordnungsverwaltung.

Standesamtliche Trauungen und Beerdigungen mit Gästen sind zulässig, wenn die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene und zur Gewährleistung eines Abstands von 1,5 Metern zwischen Personen gewährleistet ist, die nicht zu Familien aus zwei häuslichen Gemeinschaften gehören (siehe Kontaktbeschränkungen weiter oben). 

Einschränkungen in Kitas, Kindertagespflege und Schulen

Kitas/Kindertagespflege
Derzeit können nur bestimmte Gruppen von Kindern regulär die Kitas besuchen: 
- alle Vorschulkinder und 
- Kinder mit Behinderungen (die Anerkennung über die Einzelintegration muss vorliegen).

Regulär in die Kindertagespflege dürfen:
- Kinder, die ihr zweites Lebensjahr vollendet haben,
- Kinder mit Behinderungen (die Anerkennung über die Einzelintegration muss vorliegen).

Schulen
Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen werden tageweise in einem "rollierenden System" unterrichtet. Die jeweiligen Unterrichtszeiten legen die Schulen selbst fest.

Ausnahmen sind die Fälle, in denen eine Notbetreuung von Kindern gewährleistet wird.

Notbetreuung von Kindern

Für Kinder (bis einschl. Klasse 6), die derzeit nicht in Kita oder Schule gehen können, sollen die Eltern die Betreuung nach Möglichkeit privat organisieren, zum Beispiel durch Personen aus dem Familienkreis oder der Nachbarschaft.
In bestimmten Fällen können Eltern eine Notbetreuung in Kita/Kindertagespflegestelle oder Schule beantragen:

  1. Wenn ein Elternteil in einem systemrelevanten Bereich arbeitet. Eine Auflistung der systemrelevanten Tätigkeiten finden Sie in der Anlage 2 zur CoronaBetrVO unter diesem Abschnitt.
  2. Alleinerziehende, die berufstätig sind oder sich im Rahmen einer Schul- oder Hochschulausbildung in der Abschlussprüfung befinden, können für ihre Kinder ebenfalls die Notbetreuung in Anspruch nehmen. In diesem Fall spielt es keine Rolle, ob der Beruf in der Anlage 2 aufgeführt wird.

Mit der Antragsstellung auf Notbetreuung müssen die Eltern eine Bescheinigung ihres Arbeitgebers bzw. der Schule oder Hochschule vorlegen. Die entsprechenden Formulare finden Sie unter diesem Abschnitt zum Herunterladen. 

Die Anträge werden durch die jeweilige Einrichtung bearbeitet. Richten Sie die Anträge bitte direkt an die gewünschte Kita, Kindertagespflegeperson oder Schule.

Änderungen in Kitas/Kindertagespflege ab dem 8. Juni

Ab dem 8. Juni werden die Kitas wieder in den eingeschränkten Regelbetrieb zurückkehren. D.h. es dürfen dann wieder alle Kinder ihre Betreuungseinrichtungen besuchen, allerdings werden die Betreuungszeiten um jeweils 10 Stunden/Woche verkürzt: Kinder, die normalerweise 25 Stunden betreut werden, bekommen 15 Stunden Betreuung. Und genau so gilt dann: 25 statt 35 und 35 statt 45 Stunden.

In der Kindertagespflege soll die Betreuung ab dem 8. Juni nach Möglichkeit wieder im vollen Umfang stattfinden. Wenn es die Situation im Sinne des Infektionsschutzes erfordert, können die Betreuungszeiten aber auch hier in Abstimmung mit der städtischen Fachberatung verkürzt werden. 

Erreichbarkeit der Verwaltung in wichtigen Angelegenheiten

Auch das Grevener Rathaus ist noch für den normalen Publikumsverkehr geschlossen. Für alle wichtigen Dienstleistungen können Sie Termine telefonisch, per E-Mail oder über die Kontaktformulare im Bürgerinformationssystem der Stadt hier im greven.net vereinbaren. Das Bürgerinformationssystem können Sie über den Link unten direkt aufrufen. Damit lässt sich gezielt nach Dienstleistungen (z.B. Geburtsurkunde), Organisationseinheiten (z.B. Standesamt) oder einzelnen Mitarbeiter/inne/n (z.B. Lieschen Müller) suchen. Sie finden dort auch Ansprechpartner, Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Formulare.

Sie können das Rathaus natürlich auch über die zentrale Rufnummer 02571 9200 erreichen, und zwar von Mo - Fr, 8:30 bis 12:30 Uhr und von Mo - Do, 14:00 bis 16:00 Uhr. Wegen der Vielzahl der Anrufe können aber eventuell nur Ihr Name, Ihre Rufnummer und ein Stichwort zu Ihrem Anliegen aufgenommen werden. Sie erhalten dann schnellstmöglich einen Rückruf.

Das Bürgerbüro sollten Sie bitte direkt unter der Sammelrufnummer 02571 920500 kontaktieren. 

Informationen und Ansprechpartner für Unternehmen

Auf der Basis der aktuellen Corona-Schutz-Verordnung  des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales gelten auch in Greven bestimmte Regelungen für die Verkaufsstellen des Handels. 

Alle Handelseinrichtungen haben geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen (auch in Warteschlangen) und zur Umsetzung einer Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung zu treffen. Die Anzahl von gleichzeitig im Geschäftslokal anwesenden Kunden darf eine Person pro zehn Quadratmeter der Verkaufsfläche im Sinne des Einzelhandelserlasses NRW nicht übersteigen 
(nach §11 der CoronaSchVO in der Fassung vom 11. Mai 2020).


Die Gesellschaft zur Entwicklung und Förderung der Wirtschaft in der Stadt Greven GFW stellt laufend aktuelle Informationen für Unternehmerinnen, Unternehmer und Gewerbetreibende in der Stadt bereit, den Link dorthin finden Sie unten. Die Ansprechpartner bei der GFW erreichen Sie von Montag bis Freitag, 8:00 bis 20:00 Uhr telefonisch unter 02571 9209-21 bzw. -22 oder per Mail an stefan.deimanngfw-grevende.

Homepage des Jobcenters mit Infos zu Corona und SGBII

Auf den Seiten des Jobcenters des Kreises Steinfurt finden sich auch alle wichtigen Informationen zu Leistungen nach SGBII in der aktuellen Krisensituation.

Kontakt zu den Sozialen Diensten des Kreises Steinfurt

Die Sozialen Dienste des Kreises Steinfurt, die üblicherweise im Grevener Rathaus regelmäßig mit drei Teams im Sozialpsychiatrischen Dienst, in der Schuldnerberatung und in der Schwangerschaftskonfliktberatung Sprechstunden abhalten, sind in der Zeit der Rathausschließung in dringenden Fällen telefonisch und per E-Mail erreichbar:

Sozialpsychiatrischer Dienst
für Greven Stadt: Thomas Schweer, 02551 693572
thomas.schweerkreis-steinfurtde;

für Reckenfeld: Martina Drerup, 02551 693573
martina.drerupkreis-steinfurtde

Schwangerschaftskonfliktberatung
Tel. 0175/8468737 oder 0160/4355630
konfliktberatungkreis-steinfurtde

Schuldnerberatung
Kathrin Rietbrock, 02551 692838
kathrin.rietbrockkreis-steinfurtde

Simone Strotmeier, 02551 692839
simone.strotmeierkreis-steinfurtde

Seelsorge-Hotline des Kreises Steinfurt

Der Kreis Steinfurt hat neben den medizinischen Hotlines auch eine seelsorgerische Hotline eingerichtet, die von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Sozialpsychiatrischen Dienstes betreut wird. Dort können Menschen anrufen, die über ihre Sorgen und Nöte im Zusammenhang mit der Corona-Krise reden möchten:
Die Hotline-Nummer 02551 69-2830 ist Mo - Do von 8:00 bis 16:30 Uhr besetzt.

Suche
Suche