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Ich werde missbraucht

Manchmal erleben Kinder und Jugendliche, dass sie von einem Menschen sexuell missbraucht werden. Das kann ein einmaliger Vorfall sein, aber auch eine immer wiederkehrende Situation, die oft harmlos anfing und sich im Laufe der Zeit zuspitzt. Die Frage, wo Missbrauch anfängt, ist nicht immer leicht zu beantworten. Es ist aber immer eine Grenzüberschreitung.

Jugendlichen ist peinlich, über solche Erfahrungen zu sprechen. Hinzu kommt, dass ihnen vom Täter häufig die "Schuld" gegeben wird: "Du wolltest das doch..." Bei den Tätern handelt es sich oft um Vertrauenspersonen. Häufig sind es Angehörige oder Freunde der Familie. Das macht es für die Opfer noch schwerer über den Missbrauch zu sprechen. Oft wird den Opfern auch etwas noch Schlimmeres angedroht, wenn sie Dritten gegenüber etwas sagen.

Dieses Thema stellt ein so großes Tabu dar, dass deine Hilferufe nicht einmal von den Angehörigen oder von Freunden, Erzieherinnen oder Lehrern gehört werden. Häufig wird den betroffenen Mädchen und Jungen nicht geglaubt. Jede und jeder in einer solchen Situation braucht professionelle Hilfe, die du bei verschiedenen Stellen bekommst:

Jugendamt
Rathausstraße 21 (in dem Wohnhaus gegenüber vom Rathausgebäude im ersten Stock)
Dort wendest du dich an:
Beate Tenhaken
Telefon 02571 920-342
beate.tenhakenstadt-grevende

Sehr erfahren sind auch die Mitarbeiter/innen der Beratungsstelle der Kinder- und Jugendpsychiatrie Münster, Schmeddingstraße 50, Telefon 0251 8355608

Notruf-Initiative gegen sexuelle Gewalt (NIGS): 02552 638030

NIGS ist für alle da,

  • die sexuelle Gewalt erlitten haben oder noch erleiden müssen
  • die sexuelle Gewalt in ihrer Umgebung beobachten oder vermuten und nicht wissen, wie sie darauf reagieren sollen.

NIGS

  • gibt Tipps, wie und wo Opfer ärztliche, psychotherapeutische und juristische Hilfe bekommen
  • vermittelt den Kontakt zu Selbsthilfegruppen.

Telefon 02552 638030

Jedes Gespräch wird anonym und vertraulich behandelt.

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