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Erfahrungsberichte unserer Azubis

Susanne Kurk und Eva Aupke sind zwei Studentinnen, die bei der Stadt Greven aktuell im Dualen Studium Bachelor of Laws sind. Nora Hegemann hat ihr duales Studium gerade abgeschlossen. Sie alle berichten hier:

Susanne: "Das Klima unter den Mitarbeitern empfinde ich als sehr angenehm."

Nun bin ich schon fast zwei Jahre bei der Stadt Greven. Ein Zwischenfazit über das Duale Studium kann ich schon mal ziehen: 

Also ich bin wirklich rundum zufrieden und glücklich bei der Stadt Greven. Die Betreuung vor allem während der Praxisphasen ist super gut und man bekommt einen Rundum-Blick über die vielfältigen Aufgaben bei einer Behörde.

Ich finde die Stadt Greven hat eine gute und angenehme Größe. Man bearbeitet sozusagen das gesamte Arbeitsspektrum eines Fachdienstes und nicht, wie es häufig in größeren Behörden der Fall ist, nur einen kleinen Ausschnitt.

Auch das Klima unter den Mitarbeitern empfinde ich als sehr angenehm. Egal in welchem Fachdienst man eingesetzt ist, man wird immer freundlich aufgenommen. Aufgrund der Größe kennt man fast jeden Mitarbeiter. Was nicht zuletzt auch auf die jährlichen Feiern bzw. Aktivitäten der Stadt Greven zurückzuführen ist - Altweiber-Feier, Betriebsfest, der jährliche Gang über die Grevener Kirmes, Azubi-Tag, Glühweinabend, … All das sind keine verpflichtenden Veranstaltungen, jeder der Lust hat nimmt teil. Und ich muss sagen, es ist lohnt sich, da es eine gute Gelegenheit ist Kollegen näher oder auch weitere und vor allem neue Kollegen kennenzulernen.

Aber wie läuft das Studium eigentlich im Grobem ab? Zu Beginn des Dualen Studiums ist man zunächst neun Monate an der FhöV in Münster. Danach ist man für drei Monate (von Juni bis Ende August) in der Behörde und absolviert dort den ersten Praxisabschnitt. Ein Praxisabschnitt endet immer mit einer Praxismodulabschlussprüfung, bei der man sich sozusagen einen Tag lang in der Prüfung befindet. Man bekommt eine „gut machbare“ Aufgabe, die man innerhalb von sieben Stunden bearbeiten und dann anschließend vorstellen muss. Hört sich erstmal anstrengend an sieben Stunden Prüfung... Zur Beruhigung: es stehen wie im normalen Arbeitsalltag alle denkbaren Hilfsmittel zur Verfügung. Außerdem es ist nicht so eine „stressige“ Prüfungssituation wie beispielsweise in einer Klausur, in der man unter permanenter Aufsicht steht. Nach dieser dreimonatigen Praxisphase stehen vier Monate Studium an der FhöV an. Zu Jahresbeginn ist man erneut für circa drei Monate in der Behörde und lernt einen weiteren Fachdienst und dementsprechend neue Aufgaben kennen.

Daran anschließend befindet man sich neun Wochen im Projekt. Was macht man im Projekt? Bei dem Projekt arbeitet man gemeinsam mit einer Projektgruppe ein Thema für eine andere Kommune aus. Die Projektgruppe wird von der FhöV zusammengestellt. Ein bisschen Mitbestimmungsrecht hat man aber. Man darf drei Projekte wählen und diese für sich selber priorisieren. Die Arbeit während der Projektphase erfolgt in Eigenregie, das heißt, dass die Projektgruppe die Ausarbeitung zum größten Teil selbstständig anfertigt – eine gute Vorbereitung für die Bachelorarbeit. Bei Fragen oder Problemen stehen natürlich ein Ansprechpartner der Kommune, welche das Projekt angeboten hat und Dozenten der FhöV zur Verfügung. Ich muss sagen, die Projektphase war bis jetzt mit Abstand die entspannteste Zeit in dem Studium. In der neunwöchigen Phase arbeitet man von zuhause aus bzw. man trifft sich gelegentlich, um sich mit der Gruppe abzustimmen und die Ziele, Fortschritte und weitere Vorgehensweise zu besprechen. Die zeitliche Einteilung wann und wie viel man arbeitet, entscheidet man für sich selber bzw. wenn es die gesamte Gruppe betrifft, selbstverständlicher Weise in Absprache mit den Gruppenmitgliedern.

Nach der Projektphase steht eine längere Praxisphase an, ein halbes Jahr. In dieser Zeit lernt man zwei weitere Fachdienste kennen. Zurzeit bin ich im Ordnungsamt eingesetzt. Auch hier gibt es vielfältige Aufgaben, sodass es nie langweilig wird. Durch die individuellen Anfragen bzw. Anzeigen von den Bürgern gestaltet sich die Arbeit im Ordnungsamt sehr abwechslungsreich und jeder Fall stellt eine neue Herausforderung dar. Die Angelegenheiten erstrecken sich von Gaststätten, Gewerbe, Veranstaltungen, Planung und Durchführung der Wochenmärkte über Spielhallen, Ruhestörungen, Hunde, Schädlingsbekämpfungen, … Zwischendurch habe ich die Möglichkeit für die Polizei als Durchsuchungszeugin zu fungieren – das kann, je nach Fall, wirklich spannend sein.

Nach meiner Zeit im Ordnungsamt beginnt schon mein vorerst mein vorerst letzter Praxisabschnitt, bevor ich erfahre in welchem Abschnitt ich nach erfolgreichem Abschluss des Studiums eingesetzt werde.

Abseits des Alltages (Praxisphasen und Studienabschnitte) muss in den ersten drei Praxisabschnitten jeweils ein Training sozialer Kompetenzen (TSK) absolviert werden. Das erste TSK behandelt die Themen Präsentation und Kommunikation, das zweite Teamarbeit und Moderation und das dritte Konfliktmanagement. Während der TSKs erarbeitet man gemeinsam mit seiner Gruppe die verschiedenen Themenblöcke mit den unterschiedlichsten Methoden. Durch das TSK erwirbt man wichtige Erkenntnisse, die den Arbeitsalltag in Bezug auf die Kollegen und den Umgang mit den Bürgern zum Teil erleichtern.

Also ich bereue nicht, dass ich mich gegen ein Lehramtsstudium und für das Duale Studium bei der Stadt Greven entschieden habe.

Und Ihr? Vielleicht bewerbt Ihr Euch ja- und wir sehen uns dann hier? 


Eva: "Mein erster Eindruck von dem Informationsabend hat sich absolut bestätigt."

Wie viele andere in der Oberstufe wusste ich in der elften Klasse nicht genau, was ich nach dem Abitur machen wollte. Sicher war für mich, dass ich studieren möchte. Bei einem Beratungstermin von der Agentur für Arbeit an meiner Schule wurde mir aufgrund meines Interesses für Wirtschaft und Jura das duale Studium Bachelor of Laws vorgeschlagen. Ich wollte mich mehr über das Studium und die praktische Ausbildung informieren und wurde auf den Informationsabend bei der Stadt Greven aufmerksam. Diesen besuchte ich zusammen mit meiner Mutter. Nach diesem Abend stand für mich fest: Dieses duale Studium möchtest du machen und am liebsten bei der Stadt Greven, denn meine Mutter und ich waren sehr positiv überrascht von den Auszubildenden bei denen sich die Ausbildung sehr spannend und abwechslungsreich anhörte und das Betriebsklima super wirkte.

Also bewarb ich mich bei der Stadt Greven. Zunächst wurde ich zu einem Einstellungstest eingeladen. Nach dem Test hatte ich ein ganz gutes Gefühl und hoffte auf eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch, welche auch nach einigen Wochen kam. Super nervös fuhr ich morgens zum Vorstellungsgespräch. Am späten Nachmittag bekam ich direkt die Zusage und war überglücklich und erleichtert meine Wunschstelle bekommen zu haben.

Am 01.09.2017 startete meine Ausbildung. Zuvor hatte ich bei mehreren Veranstaltungen, wie dem Azubi-Ehrenamtstag schon einmal die Gelegenheit die anderen Azubis und einige Arbeitskollegen kennen zu lernen. So startete ich meine Ausbildung schon mit ein paar bekannten Gesichtern. Die ersten vier Tage meiner Ausbildung verbrachte ich im Fachdienst Personal, bevor es für neun Monate an die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung (FhöV) in Münster ging.

Die neun Monate vergingen schneller als gedacht. Der Alltag an der FhöV ist sehr angenehm, da man viele verschiedene Fächer hat wie z.B. VWL, Psychologie oder Allgemeines Verwaltungsrecht. Super finde ich, dass wir in Kursen von max. 30 Studierenden unterrichtet werden. Somit hat sich nicht viel zum Schulalltag verändert und man kann mit den Dozenten noch einmal gezielt über Probleme und Schwierigkeiten reden. Zudem finde ich es gut, dass einige Dozenten nur nebenamtlich an der Fachhochschule sind. Sie arbeiten also neben den Vorlesungen in einer Kommune oder in anderen Bereichen. Dadurch werden oft schwierige Themen an praktischen Beispielen aus der Realität verständlicher erklärt.

Die Klausurenphase war anstrengend, aber danach verbringt man drei Monate in seinem ersten Fachbereich und muss zuhause erstmal nicht mehr lernen. Ich absolviere zurzeit im Fachdienst Personal meinen ersten dreimonatigen Praxisabschnitt. Es ist sehr interessant hinter die Kulissen von beispielsweise Auswahlverfahren oder Beförderungen im Fachdienst Personal zuschauen und mitzuarbeiten. Alle Kollegen sind sehr nett und hilfsbereit, so habe ich mich sofort wohlgefühlt.

Mein erster guter Eindruck von dem Informationsabend hat sich absolut bestätigt. Ich freue mich auf meine weiteren Praxisabschnitte bei der Stadtverwaltung in Greven!



"Ein Auslandssemester in Budapest kann ich allen ans Herz legen..."

Nachdem ich heil aus Budapest zurückgekommen und das letzte Semester überstanden habe, befinde ich mich nun im letzten Praxisabschnitt.

Doch zunächst zurück zum Auslandssemester:

Die Zeit in Budapest war rückblickend betrachtet eine tolle, unvergessliche Erfahrung. Die dreieinhalb Monate gingen um wie im Flug: Das lag insbesondere an den Menschen, mit denen man dort das Semester zusammen verbracht hat. Besonders durch die Unterbringung im Studentenwohnheim hatte man jederzeit Kontakt zu anderen Studierenden, sodass Heimweh gar nicht erst auftauchen konnte (es gibt dort sogar ein Schwimmbad!). Da der Aufwand für das Studium im Vergleich zur den vorherigen Semestern an der FhöV deutlich geringer war, konnte man in seiner Freizeit viel unternehmen. So haben wir neben der Erkundung von Budapest viele weitere Reisen nach Visegrád, zum Balaton See oder nach Wien unternommen. Ein Auslandssemester in Budapest kann ich also allen ans Herz legen: Die Stadt ist mit ihrem Flair und der Vielzahl an Freizeitangeboten zurecht eine der besten Städte für ein Auslandssemester. Dank der guten Organisation der FhöV NRW und der Kooperation mit der Stadt Greven konnte das Auslandssemester reibungslos ablaufen. Besonders durch die Gewährung von Sonderurlaub hat mir die Stadt Greven ermöglicht, das Semester ohne Verwendung von eigenem Urlaub als Erasmus- Student inklusive vieler Vergünstigungen absolvieren zu können. Den ausführlichen Bericht zu meinem Auslandssemester könnt Ihr im Newsletter der FhöV NRW nachlesen: https://www.fhoev.nrw.de/fileadmin/Newsletter/2018_01_Januar/Artikel_Foerderverein_Muenster_Auslandsstudium.pdf

Im Anschluss daran begann ab Januar der letzte Abschnitt an der FhöV NRW:

Im Vergleich zu den vorherigen Semestern ist der letzte Theorieblock weniger stressig. In den Wahlpflichtfächern werden meist keine Klausuren geschrieben, sondern Referate gehalten. Die Prüfungsleistungen sind also auf das gesamte Semester verteilt, sodass man am Ende meist nur zwei Klausuren schreiben muss.

Zurzeit befinde ich mich in meinem letzten Praxisabschnitt im Fachdienst Allgemeiner Service, in dem ich auch nach Beendigung des dualen Studiums im Bereich Organisationsmanagement eingesetzt werde. Ich habe mich sehr über diese Entscheidung gefreut, da es mir in der Praxis dort besonders gut gefallen hat!

Mit Blick auf die letzten drei Jahre kann ich sagen, dass ich meine Entscheidung, ein duales Studium bei der Stadt Greven zu absolvieren, nicht bereue. Neben den motivierten Ausbildern schätze ich insbesondere das Betriebsklima zwischen den Kolleginnen und Kollegen. Bislang habe ich mich in jedem Team sehr wohl gefühlt. Dies liegt sicherlich auch daran, dass neben dem jährlichen Betriebsfest auch in der Freizeit sehr viel gemeinsam unternommen wird.

Ich kann Euch also nur empfehlen: Bewerbt Euch! Und vielleicht sehen wir uns dann bei der Begrüßung der neuen Azubis wieder, an der ich als Jugend- und Auszubildendenvertretung teilnehmen werde!

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