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Erfahrungsberichte unserer Azubis

Susanne Kurk und Nora Hegemann sind zwei Studentinnen, die bei der Stadt Greven im Dualen Studium Bacheoor of Laws sind. Susanne berichtet hier von ihrer ersten Zeit und Nora steht schon ganz kurz vor ihrer Graduierungsfeier.

Susanne: "Lehrerin wollte ich werden- und dann haben mich die Azubis der Stadt Greven überzeugt"

Lehrerin, ja das wollte ich werden. Eigentlich war ich mir ziemlich sicher, dass das genau das Richtige für mich ist. Doch dann wollte eine Freundin zum Informationsabend der Stadt Greven und fragte mich ob ich nicht Lust hätte mitzukommen. Interessiert daran war ich nicht wirklich, aber netterweise habe ich sie begleitet und ja was soll ich sagen, ich bin froh, dass sie mich „mitgeschleppt“ hat. Nach der Veranstaltung war ich total begeistert und beschloss meine Bewerbung zu schreiben Die Auszubildenden der Stadt Greven, welche den Informationsabend größten Teils gestaltet haben, haben es geschafft mich zu überzeugen.

Dann ging das Bewerbungsverfahren los. Die erste Hürde des Bewerbungsverfahren habe ich mit der Einladung zum Einstellungstest schon mal bewältigt. Nach dem Test dachte ich gut, das war es dann wohl… Ich habe nicht alle Aufgaben in der vorgegebenen Zeit lösen können. Wie ich aber nach dem Test erfahren habe, war ich nicht die Einzige und so konnte ich doch wieder Hoffnung schöpfen. Und es hat gereicht, ich wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen und erhielt später die Zusage. Die Freude über die Zusage war entsprechend groß, da ich nicht damit gerechnet habe.

Bereits vor Ausbildungsbeginn bekam ich die Möglichkeit in die Verwaltung herein zu schnuppern. Nicht nur aufgrund meiner Aushilfstätigkeit in der Telefonzentrale nach dem Abitur, sondern auch durch unterschiedliche Aktionen der Stadt wie zum Beispiel den Ehrenamtstag der Azubis. Dort lernte ich bereits alle Azubis der Stadt kennen und konnte schon einige Informationen über den Studienweg erlangen. Während meiner Aushilfstätigkeit hatte ich die Möglichkeit schon einige Kollegen und Kolleginnen aber auch die Organisation der Verwaltung kennenzulernen und bemerkte schnell, dass in der Stadt Greven ein familiärer Umgang geschätzt wird. Ich fühlte mich bereits am ersten Tag sehr wohl und wurde bereits vor Ausbildungsbeginn zu verschiedenen Veranstaltungen der Stadtverwaltung eingeladen.

Ich habe jetzt eine ganze Zeit die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Münster besucht. Dort haben wir feste Kurse, etwa so groß wie eine Klasse. Das ist super! Die Dozenten können so individuell auf unsere Bedürfnisse und Fragen eingehen und es herrscht dort eine angenehme Lernatmosphäre. Das Studium hört sich zunächst trocken an, ist es aber gar nicht, denn die Fächer erstrecken sich über mehrere Bereiche und man bekommt Einblicke in den gesamten Verwaltungsbereich. Sozialwissenschaftliche, wirtschaftliche und juristische Fächer stehen auf der Tagesordnung. Diese Vielfältigkeit gestaltet das Studium abwechslungsreich und spannend. Nicht zu vergessen ist, dass man in nahezu jedem Fach eine Prüfung ablegen muss. Doch auch hier gibt es verschiedene Prüfungsarten wie zum Beispiel ganz normale schriftliche Klausuren und Fachgespräche (mündliche Prüfungen). Aber keine Sorge, es ist machbar und Zeit für die Freizeit bleibt auch. Hört sich vielleicht erst mal anstrengend an, einige Tage sind es auch, aber trotzdem gehe ich jeden Tag gerne zur Fachhochschule. Durch die festen Kurse kennt man sich nach einiger Zeit ziemlich gut und es gibt immer was zu lachen. Die Dozenten sind halt auch ganz normale Menschen und machen sozusagen jedes Späßchen mit.

Im ersten Studienabschnitt besteht die Möglichkeit eine Kursfahrt zu machen. Obwohl wir uns am ersten Tag noch nicht wirklich kannten, haben wir es geschafft, uns bereits einen Dozenten für die Kursfahrt zu sichern;). Und damit stand die Kursfahrt fest. Neben der Lernerei kommt der Spaß an der Fachhochschule auch nicht zu kurz.

Als sehr angenehm empfinde ich, dass man bereits während des dualen Studiums sein eigenes Geld verdient. Man kann sich somit voll und ganz auf das Studium und die Ausbildung konzentrieren und muss sich nicht wie Studenten anderer Studiengänge mit Aushilfstätigkeiten und Gelegenheitsjobs über Wasser halten. Ebenfalls als sehr angenehm empfinde ich, dass Praxis und Theorie blockweise stattfinden. Entweder bin ich an der Fachhochschule oder im Rathaus der Stadt Greven, wo ich verschiedene Fachbereiche während der dreijährigen Studienzeit durchlaufe und kennenlerne.

Überzeugt?



"Ein Auslandssemester in Budapest kann ich allen ans Herz legen..."

Nachdem ich heil aus Budapest zurückgekommen und das letzte Semester überstanden habe, befinde ich mich nun im letzten Praxisabschnitt.

Doch zunächst zurück zum Auslandssemester:

Die Zeit in Budapest war rückblickend betrachtet eine tolle, unvergessliche Erfahrung. Die dreieinhalb Monate gingen um wie im Flug: Das lag insbesondere an den Menschen, mit denen man dort das Semester zusammen verbracht hat. Besonders durch die Unterbringung im Studentenwohnheim hatte man jederzeit Kontakt zu anderen Studierenden, sodass Heimweh gar nicht erst auftauchen konnte (es gibt dort sogar ein Schwimmbad!). Da der Aufwand für das Studium im Vergleich zur den vorherigen Semestern an der FhöV deutlich geringer war, konnte man in seiner Freizeit viel unternehmen. So haben wir neben der Erkundung von Budapest viele weitere Reisen nach Visegrád, zum Balaton See oder nach Wien unternommen. Ein Auslandssemester in Budapest kann ich also allen ans Herz legen: Die Stadt ist mit ihrem Flair und der Vielzahl an Freizeitangeboten zurecht eine der besten Städte für ein Auslandssemester. Dank der guten Organisation der FhöV NRW und der Kooperation mit der Stadt Greven konnte das Auslandssemester reibungslos ablaufen. Besonders durch die Gewährung von Sonderurlaub hat mir die Stadt Greven ermöglicht, das Semester ohne Verwendung von eigenem Urlaub als Erasmus- Student inklusive vieler Vergünstigungen absolvieren zu können. Den ausführlichen Bericht zu meinem Auslandssemester könnt Ihr im Newsletter der FhöV NRW nachlesen: https://www.fhoev.nrw.de/fileadmin/Newsletter/2018_01_Januar/Artikel_Foerderverein_Muenster_Auslandsstudium.pdf

Im Anschluss daran begann ab Januar der letzte Abschnitt an der FhöV NRW:

Im Vergleich zu den vorherigen Semestern ist der letzte Theorieblock weniger stressig. In den Wahlpflichtfächern werden meist keine Klausuren geschrieben, sondern Referate gehalten. Die Prüfungsleistungen sind also auf das gesamte Semester verteilt, sodass man am Ende meist nur zwei Klausuren schreiben muss.

Zurzeit befinde ich mich in meinem letzten Praxisabschnitt im Fachdienst Allgemeiner Service, in dem ich auch nach Beendigung des dualen Studiums im Bereich Organisationsmanagement eingesetzt werde. Ich habe mich sehr über diese Entscheidung gefreut, da es mir in der Praxis dort besonders gut gefallen hat!

Mit Blick auf die letzten drei Jahre kann ich sagen, dass ich meine Entscheidung, ein duales Studium bei der Stadt Greven zu absolvieren, nicht bereue. Neben den motivierten Ausbildern schätze ich insbesondere das Betriebsklima zwischen den Kolleginnen und Kollegen. Bislang habe ich mich in jedem Team sehr wohl gefühlt. Dies liegt sicherlich auch daran, dass neben dem jährlichen Betriebsfest auch in der Freizeit sehr viel gemeinsam unternommen wird.

Ich kann Euch also nur empfehlen: Bewerbt Euch! Und vielleicht sehen wir uns dann bei der Begrüßung der neuen Azubis wieder, an der ich als Jugend- und Auszubildendenvertretung teilnehmen werde!

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