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Erfahrungsberichte unserer Azubis

Lea Lüttig
Lea Lüttig hat ihre Ausbildung zur Verwaltungswirtin gerade erfolgreich abgeschlossen. Hier berichtet sie zusammen mit ihren Kollegen Sören Herrmanns und Laura Hartken von ihren Erfahrungen.

„Ich bin wirklich froh, dass ich mich hier beworben habe..."

Nach meinem Abitur und einem freiwilligen sozialen Jahr habe ich eine zweijährige Ausbildung zur Verwaltungswirtin bei der Stadt Greven gemacht. Ausschlaggebend für meine Entscheidung war der Informationsabend der Auszubildenden. Hier habe ich einen guten Überblick über den Aufbau und die Inhalte der Ausbildung bekommen und schnell wurde deutlich, wie zufrieden die Azubis bei der Stadt Greven sind. Sofort war klar:
Hier möchte ich mich auf eine Ausbildungsstelle bewerben!

Ich habe meine Bewerbung also eingereicht und wurde nach einiger Zeit zu dem sogenannten Eignungstest eingeladen. Davor war ich ziemlich aufgeregt. Aber im Endeffekt hat sich der Test als halb so schlimm erwiesen und ich habe eine Einladung zum Vorstellungsgespräch erhalten. Als ich dann nach einigen Tagen die Zusage für den Ausbildungsplatz bekommen habe, habe ich mich wahnsinnig gefreut.

Am 01.08.2016 ging es auch schon los: Mein erster Arbeitstag in der Verwaltung. Natürlich war ich echt aufgeregt. Aber das hat sich schnell gelegt: Ich wurde total nett empfangen. Nachdem ich eine kurze Führung durch das Rathaus bekommen habe und mir die wichtigsten Dinge erklärt wurden, konnte es losgehen und ich wurde in meinen ersten Fachdienst gebracht. Seitdem arbeite ich täglich in der Verwaltung;). Besonders gut gefällt mir hier das selbstständige Erledigen von Aufgaben.

Viele Fachdienste und Bereiche der Verwaltung hab eich während meiner Ausbildung kennen gelernt. So war ich beispielsweise in der Finanzbuchhaltung, im Personalamt, im Sozialamt und im Jugendamt eingesetzt. Ich hatte dadurch die Chance, viele Bereiche kennen zu lernen und zu testen, wo meine Stärken liegen. Die Aufgaben, die man im Rahmen der Ausbildung erledigt sind vielseitig und es gibt immer neue Herausforderungen.

Einmal pro Woche hatte ich im Regelfall Schule. In der Schule ist diese Vielfalt ebenfalls spürbar. Von Staatsrecht über Sozialrecht bis hin zur Kosten- und Leistungsrechnung und Handlungs- und Sozialkompetenz erstrecken sich die Fächer über einen breiten Bereich.

Neben der alltäglichen Arbeit, fielen auch immer wieder spezielle Sachen an. Ob man als Zeugin einen Einsatz des Zolls unterstützt, oder an einer Ratssitzung teilnimmt – langweilig wird es hier nie.

Ein weiteres Beispiel ist der Ehrenamtstag, bei dem wir Auszubildenden uns außerhalb der normalen Verwaltungstätigkeit engagieren. So können wir, obwohl wir ja normalerweise in unterschiedlichen Bereichen sitzen, auch mal zusammen arbeiten und selbst ein Projekt in die Hand nehmen. Hier sammeln wir außerdem Erfahrungen, die wir im normalen Büroalltag vielleicht nicht gemacht hätten. Im letzten Jahr haben wir uns mit einem geschichtlichen Thema, der Ermordung von zwei Zwangsarbeitern in Greven, beschäftigt und eine Ausstellung, sowie die Verlegung eines Stolpersteines organisiert. Auch wenn dahinter mehr Arbeit steckte, als man zunächst vermuten könnte, war das eine super spannende Erfahrung und es hat mir viel Spaß gemacht, mich so intensiv mit dieser Thematik zu beschäftigen.

Einmal jährlich findet zudem ein Azubi-Tag statt, für den wir uns eine gemeinsame Aktion überlegen können. Beispielsweise waren wir schon einen Tag lang in Köln und haben dort unter anderem eine spannende Stadtführung gemacht und das Schokoladenmuseum besucht. Gerade als neuer Azubi ist das eine richtig gute Gelegenheit, um die anderen besser kennen zu lernen.

Meine Ausbildungszeit ist  unglaublich schnell vergangen! Ich habe gerade meine Prüfung bestanden und werde jetzt bald im Bürgerbüro der Stadt Greven arbeiten: meine erste eigene Stelle;) Ich freue mich auf meine neue Aufgabe!

Schön war für mich, dass ich schon vor der Prüfung wusste, dass ich auf jeden Fall bei der Stadt Greven bleiben kann. Und der Gedanke, dass ich auch thematisch zukünftig noch viele Möglichkeiten haben, gefällt mir. 

Ich bin wirklich froh, dass ich damals die Entscheidung getroffen habe, mich hier zu bewerben.

Sören: "Die Begleitung der Ausbilder war super."

Schule und was dann..?

Auch ich habe lange gegrübelt, was ich denn nach der Schule eigentlich machen möchte. 2014 habe ich mein Abi gemacht und mich dann erst mal für ein freiwilliges soziales Jahr im Bereich Sport entschieden. Dann stand für mich der Entschluss fest, eine Ausbildung beginnen zu wollen: Nach zwölf Jahren Schule wollte ich nun endlich in das Berufsleben einsteigen. Von der Stadt Greven als Arbeitgeber hatte ich schon gutes gehört. Ich war immer schon ein Mensch, der klare Arbeitsstrukturen mochte – und ein sicherer Arbeitsplatz war mir auch wichtig: also entschied ich mich für eine Ausbildung zum Verwaltungswirt bei der Stadt Greven!

Im August 2015 nahte dann mein erster Arbeitstag. Eine Mischung aus Nervosität, Aufregung und Vorfreude auf die neue Herausforderung machte sich breit. Ich bin hier herzlich begrüßt und empfangen worden und habe mich sofort gut aufgehoben gefühlt ;) . In den ersten Wochen bin ich mit neuen Eindrücken und Informationen überhäuft worden, aber dann habe ich Sicherheit gewonnen und konnte mehr und mehr eigenverantwortlich arbeiten. Die Begleitung der Ausbilder war super.

In meiner Ausbildung habe ich viele Bereiche kennen gelernt. So zum Beispiel den Fachdienst Personal oder den Fachdienst Finanzbuchhaltung und Abgaben. Vielfalt ist hier Trumpf – und man kann mit ein und derselben Ausbildung in völlig unterschiedlichen Bereichen arbeiten. Hinter den Kulissen sieht man: Es braucht wirklich viel, damit das Leben in Greven für alle Menschen möglich ist. Es gibt immer neue Aufgaben und Herausforderungen. Jede Abteilung zeigt eine neue Facette in der man  viele neue Arbeitsabläufe und auch neue Gesichter kennenlernt.

Am Studieninstitut Westfalen-Lippe habe ich viele Dinge gelernt, die für die alltägliche Arbeit im Rathaus unabdingbar sind. Es wird vor allem rechtliches Wissen vermittelt. Die ersten Wochen auf der Schulbank waren ziemlich zäh, aber nach und nach kamen für mich teilweise gänzlich neue und interessante Fächer zum Stundenplan hinzu. Rückblickend war die Schule eine sehr schöne und interessante Zeit in der ich auch nette Kollegen und Kolleginnen aus anderen Verwaltungen kennengelernt habe.

Neben Schule und Arbeiten stehen für die Azubis der Stadt Greven auch jedes Jahr weitere Aktivitäten auf dem Programm. Ein besonderes Projekt, ist der „Azubi-Ehrenamtstag“. Ein Tag, an dem alle Auszubildenden der Stadt Greven sich einem Projekt widmen. Wir haben wirklich schon viel gemacht: zum Beispiel für geflüchtete Kinder und Familien im Jahr 2016. 2017 haben wir uns dann mit der Grevener Geschichte auseinandergesetzt und zum Gedenken an zwei ehemalige polnische Kriegsgefangene Stolpersteine auf dem Grevener Marktplatz verlegt: uns ist schon anders geworden, als wir herausgefunden haben, dass der Galgen für diese unschuldigen Menschen vom früheren Amtsschreiner der Stadt Greven gebaut werden musste.

Mittlerweile habe ich meine zweijährige Ausbildung abgeschlossen. Seit circa einem Jahr arbeite ich in der Finanzbuchhaltung. Was ich dort mache? – Ich bin dran, wenn Leute beispielsweise ihre Rundfunkgebühren auch nach mehreren Mahnungen nicht bezahlen. Das ist ungerecht gegenüber all denen, die so fair sind und ihrer Zahlungsverpflichtung nachkommen. Meine Arbeit besteht dann im schlimmsten Fall darin, das Privatkonto zu pfänden. Dabei berücksichtige ich natürlich soziale Kriterien. Das Geld, was ich mit meinen Kollegen so zurückhole, kann die Stadt Greven dann wieder für viele wichtige Dinge einsetzen. Ich arbeite gerne bei der Stadt Greven und bin gespannt, wie mein Berufsweg so weiter geht. Meine Entscheidung, mich bei der Stadt Greven zu bewerben und hier zu bleiben, habe ich bis heute nicht bereut;)

Laura: "Ich wurde hier überall schnell integriert und habe viel selbständig arbeiten dürfen. Das ist keine Selbstveständlichkeit."

„In der Verwaltung arbeiten ist doch langweilig. Den ganzen Tag nur sitzen und nichts tun“. Das haben meine Freunde oft genug gesagt. Ich kann Euch sagen: Die Realität ganz anders.

Nachdem ich zwei Verwaltungspraktika gemacht habe wusste ich, dass es mir Spaß macht mit täglich neuen Situationen umzugehen und auch mit Gesetzen zu arbeiten.

Das Bewerbungsverfahren bei der Stadt Greven ist lang, aber es lohnt sich! Wie bei vielen anderen Stellen steht an erster Stelle ein Eignungstest. Wenn man dann zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird, muss man das nur noch mit einer großen Portion Aufregung meistern. Ich hatte das Glück aus vielen Bewerbern ausgewählt zu werden: und seit dem 01.08.2017 bin ich Auszubildende bei der Stadt Greven.

Schon bevor meine Ausbildung anfing wurde ich zu verschiedenen Veranstaltungen eingeladen. Das vermittelte mir schon im Vorfeld das Gefühl, hier herzlich willkommen zu sein. So war es auch direkt an meinem 1. Arbeitstag.

Jetzt liegt sogar schon 1 Jahr Ausbildungszeit hinter mir. Ich habe schon in ganz vielen verschiedenen Bereichen gearbeitet: im Fachdienst Personal, bei unseren Finanzen und Abgaben und auch im Bereich Arbeit und Soziales. Momentan bin ich im Fachbereich Bauordnung- und Beratung. Überall bin ich auf engagierte, nette und hilfsbereite Kollegen und Ausbilder getroffen. Ich wurde hier überall schnell integriert und habe viel selbständig arbeiten dürfen. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Dazu wurde mir auch viel erklärt – so dass wir auch immer wieder eine Verbindung zwischen meiner Theorie in der Schule und der Praxis im Rathaus hergestellt haben. Das hat mir geholfen, viele Gesetzesgrundlagen noch besser zu verstehen und anzuwenden.

Zur Schule fahre ich einmal die Woche nach Münster. Außerdem habe ich während der gesamten Ausbildung zweimal Blockunterricht für 6 – 8 Wochen. Mir gefällt es gut, dass ich nur noch Fächer habe die für meine Ausbildung wichtig sind und die Lehrer Praxisbeispiele aus der Verwaltung in den Unterricht einbauen.

Neben der Schule und der Arbeit bietet die Stadt Greven viel Abwechslung. Wir haben einen Azubi-Ehrenamtstag. Da suchen wir im Vorfeld gemeinsam ein Projekt aus, bereiten es vor und führen es dann gemeinsam durch. So kommen wir auch alle in Kontakt miteinander, denn auch die Auszubildenden der Feuerwehr und der Technischen Betriebe sind mit dabei. Wir können uns kennenzulernen, gemeinsam Spaß haben und auch mal zusammen über den Tellerrand unserer Ausbildungen schauen.

Ich sage meinen Freunden gerne, dass Verwaltungsarbeit definitiv nicht langweilig ist. Hier gibt es immer wieder neue Situationen und Aufgaben, weil es eine Riesenbandbreite ist- für die die Stadt Greven zuständig ist. Neugierig?

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