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Erfahrungsberichte unserer Azubis

Laura Borgmann
Laura Borgmann und Sören Herrmanns sind bei uns seit dem 1.08.2015 in der Ausbildung als Verwaltungswirte. Hier berichten sie von ihren ersten Erfahrungen.

„Verwaltungswirtin... Perfekt für mich!“

Nach meinem Abitur war ich mir ziemlich unsicher, was ich überhaupt werden möchte. Irgendwas Soziales, Lehrer oder doch lieber Jura? Aber ich hatte nach dem Abi genug vom Lernen – ich wollte lieber praktisch arbeiten!

Durch den Infoabend bin ich auf die Ausbildung als Verwaltungswirtin bei der Stadt Greven aufmerksam geworden. Verwaltung, eher ungewöhnlich. Ich hatte vorher nie so wirklich was über diese Ausbildung gehört. Und so ging es vielen von meinen Bekannten, als ich erzählt habe, dass ich gerne eine Ausbildung in der Stadtverwaltung machen möchte. Ist das nicht langweilig und trocken? Was macht man da überhaupt? Solche Fragen durfte ich mir ziemlich oft anhören. Aber ich kann versichern, Verwaltung ist überhaupt nicht langweilig und trocken! Ich war nach dem Infoabend ganz begeistert davon, dass man bei der Ausbildung die unterschiedlichsten Bereiche kennenlernen darf. Nicht festlegen, sondern einfach ausprobieren und nach den zwei Jahren entscheiden, welcher Bereich einem am meisten liegt und Spaß macht. Perfekt für mich!

Nach der Bewerbung, dem Einstellungstest und dem Vorstellungsgespräch ging es am 01.08. direkt los! Durch den vorherigen, stetigen Kontakt (ich wurde direkt nach der Zusage zum Azubi-Tag eingeladen, was einem viel Aufregung genommen hat, da man so offen und freundlich empfangen wurde) freute ich mich sehr auf die bevorstehende Zeit. Der erste Tag begann dann mit einer Tour durch Greven, wo wir „Neuen“ einen ersten Überblick über die Stadt und das Rathaus bekamen und uns gegenseitig nochmal besser kennenlernen konnten. Ende August fing dann auch die Schule an. Seitdem geht’s für mich jeden Donnerstag nach Münster zum Studieninstitut Westfalen-Lippe. Dort stehen Fächer wie Bürgerliches Recht, Beamtenrecht, Allgemeines Verwaltungsrecht und Staatsrecht auf dem Stundenplan – kein Englisch, Mathe oder Deutsch!

Ich kann jetzt definitiv sagen, dass die Ausbildung die richtige Entscheidung für mich war. Ich habe in der kurzen Zeit schon viele Erfahrungen und Eindrücke gesammelt und durfte schon die unterschiedlichsten Bereiche im Rathaus kennenlernen. Nach der Finanz-buchhaltung und dem Fachdienst Personal bin ich nun Fachdienst Soziales. Danach geht es direkt weiter mit der Bauordnung und -Beratung: wie man sieht, in den zwei Jahren kommt man viel rum! In jedem Ausbildungsabschnitt wurde ich bis jetzt herzlich aufgenommen, die Leute hier sind alle sehr nett und hilfsbereit. Viele Aufgaben darf ich auch schon selbstständig bearbeiten, was einem natürlich besonders viel Spaß macht!

Neben den „normalen“ Verwaltungstätigkeiten habe ich zudem schon die unterschiedlichsten Dinge mitgestaltet und geplant. Zum Beispiel bin ich bei einem Infotag für Schüler dabei gewesen und habe Jugendliche über unsere Ausbildung informiert. Außerdem findet jedes Jahr ein Ehrenamtstag statt, den wir Azubis eigenverantwortlich organisieren und planen. Es wird einem also nie langweilig! 

Sören: "Ich bin nun ein Teil der Stadtverwaltung."

Schule und was mache ich dann…? Diese Frage habe ich mir lange gestellt. Soll ich studieren gehen oder etwas Praktisches machen und mich in das Berufsleben stürzen? Letztlich habe ich mich für eine Mischform entschieden. Ich mache die Ausbildung zum Verwaltungswirt bei der Stadt Greven. Hier wechseln sich praktisches Arbeiten und Schule regelmäßig ab. Nach dem Abi habe ich erst mal für ein freiwilliges soziales Jahr gemacht . Das hat mir sehr dabei geholfen, eine Entscheidung zu treffen was ich künftig machen möchte. Ich wollte endlich in das Berufsleben einsteigen.

Mir kam dabei sofort wieder die Stadt Greven als Arbeitgeber in den Sinn. Ich habe mich beworben und bin dann zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen worden. Dabei war mir noch etwas mulmig, aber als dann kurze Zeit später bereits der Anruf kam, ob ich denn die Ausbildung bei der Stadt Greven antreten möchte, habe ich ohne Zögern sofort zugesagt. Mein erster Arbeitstag nahte und eine Mischung aus Aufregung und Nervosität machte sich breit. Ich habe mich auf die neue Aufgabe gefreut. Gleichzeitig war mir aber nicht klar, was auf mich zukommt, auf welche Leute ich treffe und wie ich aufgenommen werde.

Ich wurde an meinem ersten Tag herzlich begrüßt und empfangen. Meine Aufregung legte sich schnell. Ich habe mich schnell gut aufgehoben gefühlt. Zwar wird man in der ersten Wochen mit neuen Eindrücken und Informationen erschlagen, aber bereits nach kurzer Zeit gewinnt man mehr Sicherheit. Die Kollegen und Kolleginnen unterstützen mich, falls ich mal nicht weiter weiß und haben ansonsten auch immer ein offenes Ohr. Ich bin nun ein Teil der Stadtverwaltung Greven.

Im Laufe meiner bisherigen Ausbildung habe ich bereits mehrere Abteilungen durchlaufen. Diese Vielfältigkeit bringt immer neue Aufgaben und Herausforderungen mit sich. Langweilig wird einem hier sicherlich nicht. Vom Fachdienst Personal, über das Jugendamt bis hin zur Finanzbuchhaltung ist für jeden etwas dabei. Man schnuppert in vieles hinein und lernt in jedem Ausbildungsabschnitt die Arbeitsabläufe und die neuen Gesichter kennen. Nachdem ich mich einige Wochen im Rathaus eingewöhnen konnte, hieß es dann wieder Schulbank drücken für mich. Die ersten Wochen in der Schule gestalteten sich noch etwas zäh, aber danach kamen immer mehr und auch gänzlich neue, interessante Fächer hinzu.

Nun steht einmal in der Woche Schule auf dem Programm. Die restlichen vier Tage ist man ganz normal in seiner momentanen Abteilung und arbeitet dort. Für mich ist das eine gute Mischung! Neben Schule und Arbeiten unternehmen die Azubis der Stadt Greven einiges zusammen. Wir hatten zum Beispiel einen Azubi-Ausflug in der Kletterhalle und grillen im Sommer auch gerne mal. Dazu steht jedes Jahr auch der Azubi-Ehrenamtstag auf dem Plan. Ein Tag, an dem wir Azubis uns ein Projekt suchen und dieses dann auch in die Tat umsetzen. Im letzten Jahr durfte ich bereits dabei sein. Wir veranstalteten einen Tag für Flüchtlinge, besonders für die Kleinsten und malten, bastelten und backten mit ihnen. Später ging es dann auf dem Schulhof in Reckenfeld weiter mit vielen lustigen Spielen. Eine Erfahrung, die ich nicht so schnell vergessen werde.

Ich bin noch nicht ganz ein Jahr da, habe aber bereits  viele nette neue Menschen kennenlernen und viele neue Eindrücke gewinnen dürfen. Die Aufgaben und auch die Schule machen mir viel Spaß. Ich bin gespannt, was die Zukunft noch alles für mich bereithält!

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