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Mentoring-Projekt

Mentoring-Projekt 2011/2012 ist gestartet

Gemeinsam erfolgreich sein ist das Ziel des Projekts "Mentoring im Münsterland", mit dem jetzt zwei Kreisverwaltungen und fünf Städte, darunter auch Greven, im Studieninstitut Westfalen Lippe in Münster in eine weitere Runde starteten. 23 Mentees (fünfzehn Frauen und acht Männer) und die entsprechenden Mentorinnen und Mentoren lernten sich beim Startworkshop kennen. Außerdem wurden die Aufgaben und Rollen sowie die Spielregeln und Kommunikationstechniken für das Mentoring geklärt, so dass alle gut auf das Mentoring vorbereitet sind. Nachwuchs-, aber auch Führungskräfte aus Greven, Rheine, Münster, Gronau, Ahlen und den Kreisen Steinfurt und Warendorf werden nun ein Jahr lang von erfahrenen Führungskräften aus den jeweils anderen Verwaltungen in ihrer beruflichen Entwicklung begleitet. Besonderer Nutzen des Mentoring ist dabei: Neben dem vorhandenen theoretischen Wissen haben die Mentees die Möglichkeit, ihre alltägliche Arbeit und ihre persönlichen beruflichen Ziele im Gespräch mit erfahrenen Kräften aus anderen Verwaltungen zu spiegeln. "Dies eröffnet einen Blick über den Tellerrand und ermöglicht Gespräche und Themen, die in der eigenen Verwaltung oft nicht möglich wären. Außerdem wird die interkommunale Zusammenarbeit gestärkt", so Petra Freese, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Greven und Mitglied im Projektbeirat. "Wir sind sehr froh, uns an diesem Projekt mit einem Mentee und einer Mentorin beteiligen zu können."

Gemeinsam mit den Gleichstellungsbeauftragten und Personalentwicklern der anderen Kommunen und Kreise ist sie stolz darauf, dass auch der aktuelle Durchgang wieder großen Anklang bei hochpositionierten Führungskräften fand. "Alle beteiligten Mentoren und Mentorinnen haben Führungspositionen inne, unter ihnen sind Amtsleiterinnen und Amtsleiter, Dezernenten, Bürgermeister und Bürgermeisterinnen. Sie machen deutlich, welche Bedeutung einem solchen Personalentwicklungskonzept in den Kommunen beigemessen wird", ist sich der Projektbeirat einig. Die Erfahrung aus den bisherigen Projekten hat gezeigt, dass auch die Mentoren und Mentorinnen von der Notwendigkeit, sich auf Reflexionsgespräche und Fragen nach Führungstipps vorzubereiten, profitieren.

Mentoring-Projekt 2009/2010

"Mentoring Forte" als wirksame Arznei
Interkommunales Mentoring-Projekt erfolgreich beendet

Zum Abschluss des zweiten interkommunalen Projektes "Mentoring im Münsterland" trafen sich 21 Mentorinnen und Mentoren und ihre Mentees am 24. September in der Rüstkammer des Stadtweinhauses. Erfahrene Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus sechs Kommunalverwaltungen verabschiedeten sich dort von ihren Mentees, die sie gut ein Jahr in beruflichen Fragen beraten und unterstützt hatten.

Auch die Stadt Greven beteiligte sich erstmalig mit einer Mentorin und zwei Mentees an diesem Projekt. Außerdem war Petra Freese als Gleichstellungsbeauftragte als Mitglied im Projektbeirat vertreten, der für die Steuerung des Gesamtprojekts verantwortlich war.

Mentoring bedeutet "Lernen am erfolgreichen Vorbild". Eine erfahrene Person (Mentorin/Mentor) gibt ihr fachliches Wissen oder ihr Erfahrungswissen an eine weniger erfahrene Person (Mentee) weiter und fördert sie so in ihrer beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung.

Der Personaldezernent der Stadt Münster, Dr. Wolf Heinrichs, begrüßte als Hausherr seine Gäste und hob die Bedeutung des Mentorings als Instrument der Personalentwicklung hervor.

Claudia Welp vom Frauenbüro der Stadt Münster, gleichzeitig Sprecherin des Projektbeirates, hielt die interkommunale Zusammenarbeit  für den zentralen Erfolgsfaktor  des Projektes.  Für sechs Kommunen unterschiedlicher Größenordnungen – für die Städte Münster, Greven und Rheine, die Gemeinde Laer sowie die Kreise Steinfurt und Warendorf – arbeiten die Mentees sowie die Mentorinnen und Mentoren. Jedes Tandem lerne so die Arbeitsweise und die Strukturen einer anderen Verwaltung kennen, betonte Claudia Welp. Eine Win-win-Situation für beide Seiten sei so geschaffen worden. Sie freue sich schon auf die Neuauflage des Projektes im Jahr 2011.

Dr. Dieter Büter, Studienleiter des Studieninstitutes Westfalen Lippe, würdigte das großartige Engagement der Mentorinnen und Mentoren, allesamt hochrangige kommunale Führungskräfte in ihren Verwaltungen, die sich die Zeit für die Förderung des Nachwuchses genommen hätten.

Für den Höhepunkt der Feier sorgten die Mentees. Sie zogen eine humorvolle Bilanz des zurückliegenden Jahres. In einer Theatersequenz zeigten sie, wie die Arznei "Mentoring Forte" auf dem Arbeitskräftemarkt eingeführt werden kann. "10 Kautabletten helfen bei Karrierestau und Motivationsdefiziten", hieß es. Die  Vorstandsmitglieder, die Forscher und Probanden der "Pharmafirma Studieninstitut Westfalen-Lippe" priesen die Vorteile des neuen Produkts. Im Beipackzettel der Probepackung waren die Anwendungsgebiete definiert: "´Mentoring Forte` fördert die Personalressourcen und trägt zum Aufbau von Führungsqualität und Verantwortung bei. Dieses einzigartige Produkt verbindet beruflichen und persönlichen Gewinn."

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