Sprungmarken
Suche einblenden
Dynamische Navigation einblenden
Dynamische Navigation ausblenden
Kopfgrafik
Sprache auswählen
english
français
nederlands

Kindergarten St. Franziskus

Eingangsbereich Kita St. Franziskus
Kindertageseinrichtung St. Franziskus
Kirchplatz 10
48268 Greven-Reckenfeld
Telefon: 02571/540820-60
Fax: 02571/540820-66
E-Mail: kita.stfranziskus-reckenfeldbistum-muensterde
Homepage: http://www.greven-st-franziskus.de

Träger und Leitung
Kirchengemeinde St. Martinus
Marktplatz 5
48268 Greven
Telefon: 02571 540820-0

Verbundleiterin:
Nina Lage
Marktplatz 5
48268 Greven
Telefon: 02571 540820-12

Einrichtungsleiterin:
Eveline Große Geldermann

Das Team besteht aus

  • neun pädagogischen Fachkräften
  • einer  Fachkraft für Integration/ Inklusion
  • alltagsintegrierte Sprachförderkraft
  • einer Berufspraktikantin
  • einer Vorpraktikantin

Unterstützt wird das Team von

  • einer Reinigungskraft
  • einem Hausmeister
  • einer Hauswirtschaftskraft

Die Kita St. Franziskus verfügt über 3,5 Gruppen:

  • Sonnenblumengruppe, 20 Kinder im Alter von 2-6 Jahren
  • Löwenzahngruppe & Gänseblümchengruppe, Gruppentyp 3 mit jeweils 25 Kindern im Alter von 3 - 6 Jahren
  • Pusteblume 14 Kinder von 3-6 Jahren Übergangslösung

Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten werden jedes Jahr nach einer Bedarfabfrage neu festgelegt. Derzeit bieten wir Buchungszeiten von 25-35-45 Stunden.

Montag-Freitag: 7.15 Uhr – 16.30 Uhr
Freitag: 7.15 Uhr 16.00 Uhr

Raumangebot

Um die inhaltliche Arbeit mit den Kindern durchführen zu können, stehen den Kindern Räume für Experimente, Forschung und Erlernen zur Verfügung.

  • 3 große Gruppenräume mit den jeweiligen Sanitärräumen
  • 2 Schlafräume bzw. Spielräume für die kleinen U3 Kinder
  • 1 Nebenraum
  • 1 Atelier 
  • Kinderrestaurant  
  • Küche mit Kinderküche
  • Multifunktionalraum
  • Bewegungsraum
  • Wasserspielraum
  • Personalraum
  • Büro
  • großzügige Flure mit verschiedensten Erfahrungsmöglichkeiten
  • einem sehr großem Außengelände mit umfangreichen Bewegungs- und Erlebnismöglichkeiten

Während der gesamten Öffnungszeit werden alle Räume und Flure von den Kindern genutzt.

Konzept

Unsere Einrichtung ist vor allem eine Werkstatt,in der die Kinder die Welt untersuchen und erforschen.
(aus Reggio)

Unsere pädagogische Arbeit:

Wir sehen jedes Kind als Individuum mit eigener Persönlichkeit, mit all seinen Stärken und Schwächen. Die Kinder sollen mit Kopf, Herz und Hand Erfahrungen machen, Sinnzusammenhänge verstehen und ihre Umwelt begreifen. Ein großer Schwerpunkt ist die religiöse Arbeit mit den Kindern.

Seit  vier Jahren orientieren wir uns in unserer pädagogischen Arbeit an der Reggio – Philosophie. Reggio ist kein Modell, sondern eine neue Art des Denkens

  • über Kinder
  • über Erziehung
  • über den Kindergarten
  • über seine Beziehung zur Gesellschaft

Es ist eine Denkweise, die nicht gelernt, aber die gefunden werden kann.

Diese besteht aus sechs wichtigen Säulen:

  1. Das Bild vom Kind
    Das Kind verfügt von Geburt an über Kompetenzen, die ihm ermöglichen, sich Wissen selbst anzueignen, um so seine eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Dabei benötigt es von den Erwachsenen Begleitung und Unterstützung.
  2. Die Rolle der Erzieherin
    Die Erzieherin beobachtet das Kind auf seinem individuellen Lernweg. Sie ermöglicht dem Kind, so viele Lern-Erfahrungen wie möglich selbst zu machen und sich somit selbstständig Wissen anzueignen. Sie dokumentiert die Entwicklungsschritte.
  3. Der Raum als 3. Erzieher
    Eine anregende Umgebung motiviert zum Lernen. Durch vielfältige Materialangebote und Nutzungsmöglichkeiten der Räume schaffen wir ein Umfeld, das die Kinder zum Forschen und Lernen auffordert.
  4. Projektarbeit
    Diese Form der Arbeit greift das Interesse und die Motivation der Kinder an einem bestimmten Thema auf. Begleitet von der Erzieherin machen sich die Kinder auf den Weg des Lernens und Forschens. Dauer und Intensität eines Projektes ist abhängig von   der Motivation und dem Interesse der Kinder.
  5. Elternarbeit
    Die Elternarbeit ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Sie als Eltern sind die Spezialisten für Ihr Kind!
    Der Kontakt zu den Kindergarteneltern und das Wissen um die häusliche Situation helfen uns dabei, die Kinder kennen und verstehen zu lernen. Durch die verschiedenen Veranstaltungen, bieten sich viele Möglichkeiten zum Gespräch und zum Kennen lernen.
    - Tür -und Angelgespräche, persönliche Gespräche,  Gesprächsnachmittage,
    - Elternbriefe, Infotafeln, Schnuppertag für Eltern und Kind
    - Elternabende: Infoabend der neuen Eltern, themenbezogene Elternabende,
    - Mitwirkung der Eltern im Kindergarten durch den gewählten  Elternbeirat, außerdem bei Festen und  Feiern, Spielplatzgestaltung, Flohmarkt
    Wir wünschen uns im Interesse "Ihrer" und "unserer" Kinder eine gute und anregende Zusammenarbeit.
    Hand in Hand für unsere Kinder!
  6. Dokumentationen (sprechende Wände)
    In unserem Räumen finden Sie immer wieder Dokumentationen verschiedener Aktivitäten. Durch Fotos, Texte und Kommentare der Kinder, können Sie den Verlauf eines Projektes oder anderen Lernsituationen nachvollziehen. Für die Kinder  ist  diese Form der Präsentation auch immer eine Erinnerungshilfe an die Aktivitäten.

Das Spiel - Spielentwicklung

Das Spiel ist ein emotionales und soziales Bedürfnis des Kindes. Das Kind hat die Möglichkeit der freien Wahl des Spielpartners, der Spielorte und der Spieldauer. Innerhalb des Spieles wird das Selbstbildungspotential des Kindes in Gang gesetzt. In unserer Einrichtung besteht das Spielmaterial deshalb überwiegend aus Alltagsdingen und Naturmaterialien, die die Kinder ganzheitlich herausfordern. "Das Kind braucht kein Spielzeug, sondern Zeug zum Spielen." Die Materialien sollen die Kinder zum Entdecken und forschendem Lernen motivieren.

Bewegungsentwicklung

Die körperliche und motorische Entwicklung ist von elementarer Bedeutung für die geistige und emotionale Gesamtentwicklung. Bewegungsanlässe bieten:

  • Podeste,
  • freien Flächen, Teppiche und verschiedene Ebenen
  • Materialien zur freien Gestaltung von Bewegungsbaustellen.

Dadurch ermöglichen wir dem Kind sich die unterschiedlichsten Bewegungsanlässe  selbst zu schaffen. Die Natur, ganz besonders der Wald, bietet einen vielfältigen Bewegungsraum, wie es in einem noch so gut durchdachten Innenraum niemals möglich wäre. Deshalb ist es uns wichtig auch den unter 3- jährigen Kindern diese Erfahrung zu ermöglichen und gleichzeitig Rückzugsmöglichkeiten zu schaffen.

Sprachentwicklung

Sprache ist für die gesamte kindliche Entwicklung von großer Bedeutung. Die Förderung der Sprach- und Kommunikationsfähigkeit der Kinder ist Voraussetzung für das gegenseitige Verstehen, die Akzeptanz von Regeln, das Begreifen von Dingen, Handlungsabläufen und die Toleranz gegenüber Andersartigkeit im Verhalten und Wesen. Die Kommunikation erfährt einen hohen Stellenwert und ist stets gegenwärtig. Förderanlässe sind:

Kinderparlament, Geschichten, Bücher, Rollenspiele, Lieder, Reime, Fingerspiele, Bildgeschichten..!

  • Sprachförderung nach Delphin 4,
  • Bisc- Test- zur Früherkennung von Lese-Rechtschreibschwächen
  • Büchereibesuche

Die Sprachentwicklung bei Kindern unter 3 Jahren benötigt eine besondere Beziehungsarbeit zum Kind. Der Erzieher muss das Kind besonders beobachten, wahrnehmen und begleiten, damit er individuell auf die Sprachbedürfnisse, Sprachmotivation, das Lerntempo jedes einzelnen Kindes eingehen kann. Familien mit Migrationshintergrund sollten weiterhin motiviert werden ihre Muttersprache zu nutzen, um den Kindern die Zweitsprache zu erleichtern.

Aspekte zur Ernährung der Kinder:

Die Mahlzeiten wie Frühstück, Mittagessen und Zwischenmahlzeiten bilden innerhalb des Tagesablaufes einen regelmäßigen, immer wiederkehrenden und damit strukturierten Rhythmus. Sie bieten neben der Befriedigung des Grundbedürfnisses nach Essen und Trinken selbstverständliche Orientierung und Verlässlichkeit. Die Nahrungsaufnahme hat für uns einen hohen Stellenwert. Da die Kinder das Essen als lustvolle und sinnliche Erfahrung erleben, wie schmecken, riechen sehen und fühlen, räumen wir ihnen dafür genügend Zeit ein.

Pädagogische Umsetzung:

  • Wir achten auf Ess- und Trinkgewohnheiten, die möglichst ausgewogen und gesundheitsfördernd sind
  • wir achten auf Selbstständigkeit bei der Gestaltung der Esssituation z. B. selbstständiges Zubereiten des Frühstücks, beim Frühstücks Büfett, alleine essen…
  • wir achten auf Tischkultur und Rituale z. B.  Händewaschen, Tischgebete, Zähneputzen
  • wir bieten regelmäßig Müslifrühstück, gesundes Büfett und tägliche Obst- und Gemüsesnacks an
  • wir begleiten die Kinder und geben Hilfestellungen, wo sie nötig sind

Tagesablauf:

Die Kinder bestimmen ihren Tagesablauf selbst. Sie wählen ihre Spielpartner, ihre Bewegungsräume, ihre Materialien zum Bauen, Konstruieren oder auch Gestalten selbstständig. Die Kinder sind in feste Gruppen eingeteilt, die aber flexibel nach Absprache jederzeit verlassen werden können. Die eigene Spielphase beginnt mit dem Kommen der Kinder und endet in der Regel mit der Aufräumphase gegen 11 Uhr. Während des Morgens besuchen die Kinder das Frühstücksrestaurant, um sich zu stärken, aber auch, um Kontakte mit anderen Kindern aus den verschiedenen Gruppen zu pflegen.

Spiel-, Experimentier- und Bewegungsmöglichkeiten gibt es während dieser Zeit in allen Räumen und Fluren. Nach der Aufräumphase findet ein Gesprächskreis und dann der Bewegungsteil draußen statt.

Die pädagogischen Fachkräfte sind gehalten, ein Umfeld für die Kinder zu schaffen, in dem sie Anregung, Herausforderungen, forschendes Lernen, aber auch Geborgenheit für die Kinder bieten. Zwischen 12.00 und 12.30 Uhr werden die ersten Kinder abgeholt. Die Mittagskinder essen ab 12.30 Uhr, ruhen sich anschließend aus, bevor um 14.00 Uhr das Nachmittagprogramm angeboten wird.

Besondere Schwerpunkte und Angebote sind:

Religionspädagogische Arbeit:

Als katholische Tageseinrichtung orientieren wir uns an dem Geist Jesu Christi. Im Mittelpunkt steht der Mensch als Person mit seiner unverlierbaren, von Gott geschenkten Würde. Wir stärken das Selbstbewusstsein als Voraussetzung für Werte wie Nächstenliebe. Dies gibt den Kindern Kraft und Stärke für das soziale Miteinander. Unsere Einrichtung betreut auch Kinder aus anderen Ländern, die verschiedenen Religionsgemeinschaften angehören. Dadurch fördern wir Toleranz und Akzeptanz gegenüber fremden Kulturen.

Die Vermittlung von religiösen Werten fließt in unsere tägliche Arbeit ein. Glaubensbegegnung findet statt in Gebeten, Gesprächen, religiösen Liedern und Geschichten von Jesus Christus und seinen Weggefährten und Weggefährtinnen. Die Kinder lernen die Inhalte der Bibel kennen. Wichtig ist uns den Kindern eine liebevolle Atmosphäre zu schaffen, in der täglich Gott und Jesus gegenwärtig sind. Dies ermöglichen wir auch durch themenbezogene Gebetsecken in den Gruppen, die zum Gespräch und Gebet einladen. Kinder brauchen Rituale und Symbole, die Orientierung für sie bedeuten.

Zu besonderen Anlässen im Kirchenjahr feiern wir Gottesdienste in der Kirche. Zweimal die Woche ist der Kirchenraum geöffnet und wir nutzen die Gelegenheit, um mit den Kindern den Kirchenraum zu erkunden. Die Vermittlung des christlichen Glaubens kann den Kindern Stärke und Halt für schwierige Lebenssituationen(z.B. Trennung, Tod, Streit...) geben. Wir unterstützen Ihr Kind seine eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Dazu gehören Individualität und Beziehungsfähigkeit. Als katholischer Kindergarten verstehen wir uns aber auch als einen Ort der Familie. Wir bieten den Familien Unterstützung durch individuelle Öffnungszeiten, eine gute Erziehungs- und Bildungspartnerschaft, Hilfen in besonderen Lebenslagen an und unterstützen soziale Kontakte der Familien untereinander und zu den Kinder- und Familienkreisen der Pfarrgemeinde.

Integration

Unsere Einrichtung arbeitet seit 1992 integrativ, d.h., dass in einer Gruppe bis zu 3 Kinder von Behinderung bedrohte und nicht behinderte Kinder gemeinsam betreut und gefördert werden. Es handelt sich dabei um eine altersgemischte Gruppe mit Kindern in unterschiedlichen Entwicklungsstadien. Die Fülle von Fähigkeiten und Verhaltensweisen ermöglicht es den Kindern mit Behinderungen, sich auf natürliche Weise einzuordnen. Durch die räumlichen Bedingungen und die zusätzlich angeordnete Mitarbeiterin haben wir gute Vorraussetzungen für unsere integrative Arbeit.

Schwerpunkte der Integration

Zur Zeit liegen die Schwerpunkte der integrativen Arbeit bei sprachauffälligen, wahrnehmungsgestörten und entwicklungsverzögerten Kindern. Viele Angebote finden in der Gesamtgruppe statt, um eine ganzheitliche Integration  der Kinder zu ermöglichen. Wir schaffen bewusst Bewegungsfreiräume, da die gesamte Entwicklung des Kindes auf Bewegung aufbaut. Um eine Reizüberflutung durch eine Vielzahl von angebotenem Material zu verhindern, wird den Kindern in dieser Gruppe nur ein begrenztes Angebot zur Verfügung gestellt. Auch auf die Wahl der Spielorte wie z.B. Flure wird ein besonderes Augenmerk geworfen.

gemaltes Bild

Atelier

Das Atelier hat einen großen Stellenwert in der Reggio- Pädagogik und somit auch in unserer Einrichtung. Bildnerisches Gestalten und kreatives Tun ist "eine Sprache" der Kinder, die wir durch ein vielfältiges Angebot von Materialien(z.B Ton…) unterstützen und begleiten wollen. Den Kindern in unserer Einrichtung steht deshalb ein großer Raum mit mindestens einer Erzieherin zur Verfügung. Die offenen Regale mit Materialsammlungen stellen eine permanente Aufforderung für die Kinder dar, sich zu betätigen, zu suchen, zu sammeln, etwas auszuprobieren und zu entdecken. Das selbsttätige Tun der Kinder steht hier im Vordergrund. Es gibt kein vorgefertigtes Material, wie z.B Schablonen. Die unterschiedlichen Materialien ermöglichen den Kindern ein "Lernen mit allen Sinnen".

Zwergenschule

Einmal die Woche werden die zukünftigen Schulkinder in altershomogenen Gruppen am Nachmittag gefördert. Sie werden spielerisch auf Schulsituationen vorbereitet. Wir  legen Wert darauf, dass die Kinder lernen sich auf eine Sache zu konzentrieren und Ausdauer zu entwickeln, um eine begonnene Aufgabe zu beenden. Im Laufe des Jahres finden besondere Aktionen und Besuche außerhalb der Einrichtung für Schulkinder statt. Die vorwiegende Schulkindvorbereitung findet aber auch im Laufe des Vormittags statt.

Suche
Suche