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Adoptiv- und Pflegekinder

Kinderzeichnung von einer Familie (Liddy_Hansdottir_Fotolia.com)
(Bild: Liddy Hansdottir, Fotolia.com)

Warum suchen wir Familien für Kinder?

  • Nicht jedes Kind wächst in einer Familie auf, die ihm Geborgenheit, Versorgung und Erziehung bieten kann.
  • Es gibt Familien, die mit vielen Problemen belastet sind. Arbeitslosigkeit, Trennung, Sucht, psychische Probleme, Gewalt etc.  können Krisen verursachen, die so groß werden, dass Kinder gefährdet sind.
  • Ist eine Familie in Not geraten, kann das Jugendamt Unterstützung anbieten.
  • Dies geschieht in Form von Beratung und ambulanter Unterstützung. Wenn das nicht ausreicht, kann die Unterbringung in einer Pflegefamilie eine mögliche Hilfe sein. Für diesen Schritt ist ein Antrag der Sorgeberechtigten erforderlich. Beantragen die Eltern nicht die erforderliche Hilfe, ist das Familiengericht einzuschalten.

Was sind Pflege- und Adoptivkinder?

  • Wenn ein Kind nicht in seine Familie zurückkehren kann, dann soll es nach Möglichkeit dauerhaft in einer Pflege- oder Adoptivfamilie untergebracht werden.
  • Für die Adoption eines Kindes ist die Zustimmung der leiblichen Eltern erforderlich.
  • Pflege- und Adoptivkinder sind Kinder mit besonderen Erfahrungen. Ihnen fehlen häufig die Grundbedingungen für eine gesunde körperliche und seelische Entwicklung. Nicht selten haben sie Vernachlässigung, emotionale Überforderung, manchmal auch körperliche oder sexuelle Gewalt erfahren.
  • Meistens haben diese Kinder schon mehrere Wechsel hinter sich (z.B. Bereitschaftspflege, Kinderheim) und den Verlust von Bezugspersonen erfahren. Sie konnten kein Vertrauen zu Eltern entwickeln.
  • Pflege- und Adoptivkinder brauchen viel Aufmerksamkeit, um ihre Ängste und Schutzmechanismen allmählich abzubauen. Sie brauchen Einfühlung und Verständnis, damit Vertrauen zu Erwachsenen nach und nach wachsen kann. Das Wachsen einer neuen Bindung braucht Zeit.
  • Kinder aus Greven werden in der Regel in umliegende Städte vermittelt.

Welche Voraussetzungen sollen Pflege- und Adoptivfamilien erfüllen?

  • Zu einer Familie gehören meist Mutter und Vater, aber auch Alleinerziehende können als Pflege- oder Adoptivpersonen in Frage kommen.
  • Eine Altersgrenze ist nicht festgelegt. Es wird aber ein annähernd natürliches Verhältnis zwischen dem Alter des Kindes und dem Alter der neuen Eltern angestrebt.
  • Zwischen dem Alter des aufzunehmenden Kindes und dem Alter weiterer Kinder in der Familie sollte ein hinreichend großer Altersabstand bestehen.
  • Geordnete, gesicherte finanzielle Verhältnisse und Ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit setzen wir voraus.
  • Wohnung oder Haus müssen hinreichend Platz bieten.
  • Sie sollten belastbar und im wesentlichen gesund sein.
  • Pflege- und Adoptiveltern müssen ein Führungs- und Gesundheitszeugnis vorlegen.
  • Sie sollten sich umfassend um die Betreuung des Kindes kümmern können. Das heißt nicht zwingend, dass ein Elternteil seine Berufstätigkeit aufgeben muß.

Wie unterstützt uns das Jugendamt?

  • Wir beraten Eltern, Pflege- und Adoptiveltern und die Kinder in allen Fragen, die das Zusammenleben und die Beziehungsebenen betreffen.
  • Wir bereiten Menschen, die ein Kind aufnehmen möchten, in Einzel- und Gruppengesprächen umfangreich vor.
  • Wir kümmern uns um alle Belange bevor, während und nachdem ein Kind in eine Familie gegeben wurde.
  • Wir bieten Fortbildungen für Pflege- und Adoptiveltern an.
  • An Pflegefamilien wird Pflegegeld gezahlt, das nach dem Alter des Kindes gestaffelt ist.

Ihre Ansprechpartnerin in Greven

Wenn Sie sich mit dem Gedanken tragen, ein Kind aufzunehmen, wenn Sie Informationen wünschen, wenn Sie mehr zum Thema Adoptiv- und Pflegekinder erfahren möchten, nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Wir freuen uns über Ihr Interesse!

Stadt Greven
Elisabeth Northoff
Telefon 02571 920-235
elisabeth.northoffstadt-grevende

Adoptionen / Stiefelternadoptionen

Für eine Adoption oder Stiefelternadoption wenden Sie sich direkt an die gemeinsame Adoptionsvermittlungsstelle des Jugendamtes der Stadt Rheine, Greven, Emsdetten, Monika Darley, Tel. 05971 939-521.

Auslandsadoptionen

Bei Fragen zu Auslandsadoptionen wenden Sie sich an den Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Herrn Buschmeier, Tel.0251 591-3621.

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