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Selbstverbuchung ab 24. August in der Stadtbibliothek Greven

Vom 19. Juli bis zum 23. August 2010 war die Bibliothek wegen Umbauarbeiten geschlossen. Ausleihe und Rückgabe sind nun auf Selbstverbuchung umgestellt. Die Bedienung ist sehr einfach. Das Team der Bibliothek zeigt genau, wie es funktioniert.
An einer Außenrückgabe können Sie nun auch außerhalb der Öffnungszeiten Medien zurückgeben.

Ausleihe und Rückgabe in Selbstverbuchung

Die Bedienung ist ganz einfach – wir erklären, wie es geht!
Während des Umbaus wird der komplette Eingangsbereich verändert, mit Ausleih- und Rückgabestationen und neuer Servicetheke ausgerüstet. Wir erklären Ihnen, wie es funktioniert. 

Das verbessert sich für Sie:
· Wartezeiten verkürzen sich, die Mitarbeiter haben wieder Zeit für Ihre Fragen
· An einer Außenrückgabe können Sie die meisten Medien 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche zurückbringen.

Bitte bringen Sie immer Ihre Karte mit!
Ihr Leserausweis bleibt weiter gültig. Bringen Sie die Karte bitte zu jeder Ausleihe mit. Eine Ausleihe ohne Karte ist leider nicht mehr möglich.

Wie funktioniert das?

Die Selbstverbuchung wird ermöglicht durch moderne Radiofrequenztechnologie (RFID). Herzstück dieser Technologie ist ein winziger Transponder (Mikrochip und Antenne), der in den Medien (Büchern, CDs, DVDs etc.) angebracht ist. Radiowellen ermöglichen die Übertragung von Signalen zwischen den RFID-Etiketten in den Medien und den Lesegeräten an den Selbstbedienungsstationen.

Bis Juli wurden neue Etiketten in die Medien geklebt.

Alle 50.000 Medien der Stadtbibliothek wurden mit RFID-Etiketten versehen. Diese ermöglichen eine einfache Buchung ohne dass ein Skanner direkt an einen Barcode gehalten werden muss.
Von der Kreissparkasse Steinfurt wird die Anschaffung der Etiketten großzügig unterstützt.

RFID Chip

Stichwort RFID

RFID ist die Kurzform für Radio-Frequenz-Identifikation, eine fortschrittliche Technologie, die die Identifizierung und Kommunikation über Funk ermöglicht.
Bei der RFID-Technik werden mit Hilfe von Radiowellen zwischen dem RFID-Etikett auf dem Medium und den Lesegeräten an den Selbstbedienungsstationen die für eine Verbuchung nötigen Daten übermittelt.

Datenschutz
Auf den Etiketten sind lediglich die Mediennummer, die Anzahl der enthaltenen Medien (z.B. Buch mit CD-ROM), die Kennung der Stadtbibliothek Greven, der Status des Mediums (entliehen/nicht entliehen) und die Länderkennung für Deutschland gespeichert. Es ist nicht möglich, persönliche Daten oder personenbezogene Informationen auf dem Transponder-Chip zu speichern. Damit ist absoluter Datenschutz sichergestellt.

Leistung
Die Leistung der eingesetzten Technik liegt dabei weit unter der Strahlungsleistung eines Handys oder eines Schnurlostelefons.

Warum überhaupt Selbstverbuchung?

Mit den neuen Etiketten wird auch die alte elektromagnetische Sicherung der Medien abgelöst. Das vorhandene Mediensicherungssystem der Bibliothek droht auszufallen, weil es dafür keine Ersatzteile mehr gibt. Deshalb kam eine Finanzierung der Umstellung auf ein RFID-System aus Mitteln des Konjunkturpakets II wie gerufen. 250.000 Euro stehen hierfür zur Verfügung. Neben der Ablösung der alten Mediensicherung hoffen die Bibliotheksmitarbeiter auch auf eine dringend notwendige Entlastung im Bereich Verbuchung. In den letzten 10 Jahren ist die Ausleihe um 65% gestiegen – bei gleichem Personal. Inzwischen gibt es ein deutliches Missverhältnis zwischen Personalstellen und Ausleihzahlen. Ein Blick in die deutsche Bibliotheksstatistik zeigt, dass in deutschen Bibliotheken mit ca. 350.000 Jahresausleihe durchschnittlich 10 Personalstellen vorhanden sind, in Greven sind es 5 Stellen.

Die neue Technik ermöglicht eine Entlastung von Routinetätigkeiten. Sie als Kunde werden es merken: besonders in ausleihstarken Zeiten steht das Personal nach der Umstellung wieder für Beratung und Fragen zur Verfügung. Denn Dank der neuen Technik können die zurückgegebenen Medien auch zu ausleihschwächeren Zeiten sortiert werden.

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