Einkaufen in Greven
Greven ist als erste Stadt Deutschlands mit dem Titel "1a-Einkaufsstadt" ausgezeichnet worden. Der Düsseldorfer Wirtschaftsdienst "markt intern" vergibt diesen Titel an besonders mittelstandsfreundliche Standorte. Greven erhielt die Auszeichnung, weil die Stadt durch besondere Maßnahmen zur Förderung der heimischen Wirtschaft auffalle. Zahlreiche Fachgeschäfte mit besonderer Produkt-, Beratungs- und Servicequalität, kostenlose Parkplätze, ein aktives Citymarketing sowie mindestens sechs jährliche verkaufsoffene Sonntage im Rahmen attraktiver Veranstaltungen kennzeichnen Greven als 1a-Einkaufsstadt.
Erlebniseinkauf
Die Grevener Werbegemeinschaft (GWG) sorgt bereits seit 1995 für einen Erlebniseffekt beim Einkauf. Ob italienische, niederländische, brasilianische oder andere Nächte: Die GWG-Events auf dem Markt sind ein voller Erfolg. Einmal im Monat wird bis zum Ladenschluss gebummelt und eingekauft, anschließend kann man auf dem Marktplatz bei Live-Musik und einem stets wechselndem gastronomischen Angebot verweilen.
Seit mehr als 35 Jahren engagiert sich die Interessenvertretung des Grevener Einzelhandels für die Attraktivität des Einkaufsstandortes Greven. Dabei wurde viel Pionierarbeit geleistet. So wurde bereits im September 1976, als es im gesamten Münsterland noch kein einziges Stadtfest gab, das erste Cityfest in Greven gefeiert. Fünf Jahre später folgte das erste Grevener Maifest. Eine Vielzahl von Aktionen wurden seither entwickelt.
Publikumsmagnete: Verkaufsoffene Sonntage in Greven
Publikumsmagneten im GWG-Veranstaltungskalender sind die verkaufsoffenen Sonntage in Greven. Dass das Engagement der Grevener Kaufmannschaft über die Grenzen Grevens hinaus eine hohe Aufmerksamkeit erzielt, zeigt sich deutlich an der Entwicklung der verkaufsoffenen Sonntage. Die vielen verschiedenen Autokennzeichen belegen: "Das Münsterland ist zu Gast in Greven".
Diese Einschätzung wird immer wieder durch verschiedene Erhebungen bestätigt. Danach ist der Umsatz des Grevener Einzelhandels erheblich höher als anhand der Einwohnerzahl zu erwarten wäre. Das bedeutet, dass viele Käufer aus anderen Orten nach Greven kommen - eine Abstimmung der Verbraucher, die für Greven spricht. Die Statistiker nennen das Umsatzkennziffer. Weitere Informationen zu den GfK-Kennziffern finden Sie bei den Links unten auf dieser Seite.
Weiterentwicklung statt Stillstand
Greven erfreut sich als Einkaufsstadt großer Beliebtheit. Um diese Attraktivität zu steigern bemühen sich Rat, Verwaltung und Investoren um eine Erweiterung des vorhandenen Angebots. Derzeit sind vier Projekte geplant, die über 8 000 Quadratmeter zusätzliche Verkaufsflächen für Lebensmittel, Einzelhandel und gastronomische Betriebe schaffen und für eine weitere Belebung der Innenstadt sorgen werden:
- An der Königstraße entsteht ein Büro- und Geschäftshaus mit 850 qm Verkaufsfläche über zwei Etagen.
- Am Niederort ist ein mehrgeschossiges Wohn- und Geschäftshaus mit etwa 1 300 qm Verkaufsflächen für Einzelhandelsbetriebe geplant.
- Die Martini-Passage an der oberen Marktstraße bietet etwa 3 000 qm Verkaufsflächen für einen großflächigen Lebensmittelmarkt und eine Reihe kleinerer Einzelhandelsbetriebe. Eine Passage mit Zugang von der Marktstraße in Richtung Wilhelmplatz und Niederort eröffnet mit kleinteiligeren Verkaufsflächen eine neue Wegebeziehung in der Innenstadt. Sie ermöglicht den Einkaufsbummel als geschlossenen Rundgang durch Grevens Innenstadt.
- Das Rathaus-Karree soll auf etwa 3 000 qm neben einer größeren Verkaufsfläche für einen Lebensmitteldiscounter auch eine ganze Reihe kleinere und mittlere Einzelhandelsnutzungen und gastronomische Betriebe beherbergen.





