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Zwangsarbeit in Münster und Umgebung 1939 bis 1945

Ausstellung und Vortragsreihe


Der Ausstellungskatalog ist während der Öffnungszeiten des Rathauses erhältlich.

Dem Leben und den Lebensbedingungen der Zwangsarbeiter in Münster und dem Münsterland widmet sich die Ausstellung "Zwangsarbeit in Münster und Umgebung 1939-1945". Vom 23. April bis zum 18. Mai ist die Wanderausstellung des Stadtarchivs Münster im Foyer des Grevener Rathauses zu sehen. Eine Vortragsreihe des Grevener Stadtarchivs begleitet die Ausstellung.

Die Ausstellung "Zwangsarbeit in Münster und Umgebung 1939-1945" wird am Donnerstag, 22. April um 20 Uhr im Rathausfoyer eröffnet. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Dr. Olaf Gericke wird Karl Reddemann, einer der Ausstellungsmacher für die Stadt Münster, in die Ausstellung einführen. Anschließend besteht Gelegenheit zu einem Rundgang. Vom 23. April bis zum 18. Mai ist die Ausstellung dann zu den Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen.

Das Konzept dieser Wanderausstellung sieht vor, die Situation am Ausstellungsort durch die Organisatoren ergänzen zu lassen. So auch in Greven. Hier hat das Stadtarchiv eine Projektgruppe des Gymnasium Augustinianum gewonnen, die Situation in Greven auf einigen Tafeln darzustellen. Auch über die Zeit nach Kriegsende 1945 und die DP-Lager für die befreiten Zwangsarbeiter in Greven und Reckenfeld wird informiert (DP steht für "Displaced Persons", die Bezeichnung der Alliierten für die befreiten Zwangsarbeiter).

Unter dem Titel "Erfüllt Eure Arbeit willig, seid pünktlich und zuverlässig ..." bietet das Stadtarchiv eine Reihe von Vorträgen zur Ausstellung, die jeweils um 19:30 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses stattfinden werden. Am Mittwoch, 28. April spricht Bernhard Frings über "Zwangsarbeiter im Bistum Münster". Frings ist als Buchautor für das Bistum Münster Experte für das Thema. Gleiches ist von Christoph Leclaire zu sagen, dessen Magisterarbeit über Zwangsarbeit in Greven Thema seines Vortrages am Mittwoch, 5. Mai sein wird. Den Schlusspunkt setzt am Donnerstag, 13. Mai Stadtarchivar Dr. Stefan Schröder, der über die DP-Lager für befreite Zwangsarbeiter in Greven und Reckenfeld berichten wird.

Der Ausstellungskatalog ist während der Öffnungszeiten im Rathaus erhältlich.

„Erfüllt Eure Arbeit willig, seid pünktlich und zuverlässig...“


Zwangsarbeiter auf einem Bauernhof in Greven, Privatbesitz

Die Vortragsreihe des Stadtarchivs Greven

Mittwoch, 28. April 2004, 19.30 Uhr
Zwangsarbeiter im Bistum Münster
Bernhard Frings, Dülmen

Mittwoch, 5. Mai 2004, 19.30 Uhr
"Unser Pole – ein anständiger Kerl" –
Zwangsarbeit im Amt Greven 1939 – 1945
Christoph Leclaire, Münster

Donnerstag, 13. Mai 2004, 19.30 Uhr
Die Zwangsarbeiter nach der Befreiung –
DP-Lager in Greven und Reckenfeld 1945-1949/50
Dr. Stefan Schröder, Stadtarchiv Greven

Die Vorträge finden im Großen Sitzungssaal des Rathauses statt.

 

 


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