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Auf Spurensuche durch Reckenfeld


Munitionsschuppen in Reckenfeld

Hinter der noch jungen Vergangenheit des Stadtteils Reckenfeld verbirgt sich eine interessante Geschichte. Diese Fahrradtour mit dem typischen Fortbewegungsmittel im Münsterland soll neugierig machen mit dem Ziel, sich dieser Geschichte zu nähern.

Größtenteils radelt man dabei auf den Spuren ehemaliger Gleisanlagen, denn der Ursprung Reckenfelds ist ein von 1916 bis 1918 geplantes und gebautes Munitionsdepot gewesen. Aufgeteilt war das gesamte Areal des Munitionslagers in vier einzelne Depots oder Blöcke, mit den Bezeichnungen A bis D. In Reckenfeld spricht man daher heute noch von Block A, B, C oder D.

Die Fahrradtour führt durch diese vier Blöcke. Verbunden waren sie durch Gleise, die vom heutigen Bahnhof Reckenfeld entlang der Bahnhofstraße bis in die einzelnen Depots führten. Die Straßen in Reckenfeld sind auf diesen alten Gleisanlagen gebaut. Die Straßenführung ist zum größten Teil identisch mit dem Verlauf der 30 km langen Gleisanlagen im ehemaligen Munitionsdepot.

Dieses Munitionslager umfasste 208 aus Stein gebaute Lagerhäuser, die jeweils an einer Seite der Gleise lagen. Seit 1925/26 wurden diese zu Wohnhäusern umgebaut, zuerst in Block C und D, wegen der größeren Nähe zum Dorf Greven. An ihrer Lage auf nur einer Straßenseite und dem typischen Grundriss mit einer überdachten Treppe vor dem Haus und einem aufgesetzten Dach (nur selten wurde ein weiteres Stockwerk aufgesetzt) sind die ehemaligen Munitionsschuppen heute noch gut zu erkennen. Mit ein wenig Phantasie können die verschiedenen Umbauten der ehemaligen Schuppen erahnt werden.

Auf der ca. 10 km langen Fahrradtour werden die markantesten Gebäude kurz beschrieben.
Damit sie sich die Karte mit Beschreibungen und Wissenswertem an den Lenker klemmen können, gibt es hier alles als pdf-Dokument - zum Herunterladen und Ausdrucken.

Letzte Änderung: 15.08.2006 (Klaus Hoffstadt)
 

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