Das Baugebiet Wöste
Insgesamt sollen in den nächsten Jahren auf einer Fläche von rund 40 Hektar ca. 550 Baugrundstücke entstehen. In einem 1. Bauabschnitt erschließt die Stadt Greven derzeit 220 Bauplätze, von denen die ersten ab Sommer 2011 bebaut werden können. Derzeit bietet die Stadt Greven noch vier Grundstücke zum Verkauf an. Die überwiegende Anzahl der Grundstücke ist in Privatbesitz.
Die städtischen Grundstücke sind zwischen 400 und 600 m² groß, werden zu Preisen von 168 bis 182 Euro angeboten und sind mit Einzel- oder Doppelhäusern bebaubar.
Acht städtische Grundstücke liegen im Bereich der Klimaschutzsiedlung. Sie sind zwischen 260 und 386 qm groß. Der Preis pro Quadratmeter ist zur Zeit noch nicht bekannt.
Lageplan zum 1. Bauabschnitt in der Wöste
Übersicht über städtische Baugrundstücke
Link zum Geonetz Greven
- www.geonetz-greven.de/
Im Geonetz Greven können Sie sich die städtischen Baugrundstücke anzeigen lassen. Dort finden Sie Detailinformationen.
Straßennamen Baugebiet Wöste
Wöste als "Klimaschutzsiedlung" anerkannt - zusätzliche Zuschüsse des Landes NRW
Die Auswahlkommission im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW hat die Bewerbung aus Greven geprüft und anerkannt. Der eingereichte Entwurf für die "Klimaschutzsiedlung Wöste" hat alle Kriterien erfüllt und ist damit offiziell eine von "100 Klimaschutzsiedlungen in Nordrhein-Westfalen".
Über diesen weiteren Meilenstein zur Erreichung der Klimaschutzziele freut sich auch Bürgermeister Peter Vennemeyer: "Klimaschutz ist für die Stadt Greven ein wichtiges Ziel. Im Integrierten Klimaschutzkonzept Greven wurden Klimaschutzziele und Vorschläge zur Erreichung dieser Ziele formuliert. So entstand die Idee einer Klimaschutzsiedlung für besonders energieeffizientes Wohnen im Baugebiet Wöste."
Paul-Gerhard Welp vom Architektenbüro Hillebrand & Welp aus Greven hat gemeinsam mit der Grevener ImmoVerbund 24 oHG die Idee aufgegriffen und ein Konzept für die "Klimaschutzsiedlung-Wöste" entwickelt. Der Entwurf sieht die Bebauung von zunächst zwei Clustern mit insgesamt 22 Passivhäusern bzw. sogenannten 3-Liter-Energiesparhäusern vor. Die ansprechende moderne Architektur und die Anordnung der Gebäude um einen innenliegenden Quartiersplatz unterstreichen den besonderen Charakter und die hohe Qualität dieser innovativen Siedlung. Der zentrale Platz ist vom normalen Straßenverkehr geschützt und als Spielfläche und Treffpunkt für die Bewohner nutzbar.
Der Entwurf für die beiden Cluster sieht eine Bebauung von sechs zweigeschossigen Doppelhäusern, zwei Hausgruppen mit drei Wohneinheiten und vier Einfamilienhäusern aus ein- und zweigeschossigen Baukörpern vor, wobei jedes der Häuser an mindestens ein weiteres Gebäude angrenzt und somit den Energieverlust über die Außenwandflächen verringert. Die Architektur der Gebäude besteht aus einheitlich gestalteten, kompakten und gradlinigen zweigeschossigen Baukörpern mit Flachdächern. Heller Putz sorgt für einen Kontrast der Außenwände zum umgebenden Grün.
Der energetische Standard wird durch die Baukonstruktion sowie technische Maßnahmen erreicht, z.B. Wärmedämmung, Luftdichtigkeit, Wärmepumpen, Solaranlagen, Wärmerückgewinnung. Aufgrund der großen Bandbreite der konstruktiven und technischen Möglichkeiten, mit denen die energetischen Vorgaben des Planungsgleitfadens für Klimaschutzsiedlungen umgesetzt werden können, kann die Detailplanung an die individuellen Wünsche der Baufamilien angepasst werden.
"Wer heute ein Haus baut, beschäftigt sich auch mit den zukünftigen Energiekosten und dem langfristigen Wert der Immobilie", glaubt Angela Makowka vom Fachdienst Stadtentwicklung und Umwelt der Stadt Greven. "Zudem ist energiesparendes Bauen ein wesentlicher Beitrag für den Klimaschutz und damit für eine nachhaltige Zukunft. Die Klimaschutzsiedlung passt einfach in die Zeit", so Makowka, die deshalb auch fest an die Realisierbarkeit in Greven glaubt.
"Auch die Fördermöglichkeiten für die geplanten Häuser sind interessant", weiß Paul-Gerhard Welp aus Erfahrung. Durch den Status "Klimaschutzsiedlung" erhalten die Baufamilien zusätzliche Zuschüsse des Landes NRW, die einen Großteil der Mehrkosten für die zukunftsweisende Bauweise ausgleichen.
(Pressemitteilung vom 18.05.2011)






