Der Seniorenbeirat
Zielsetzung des Seniorenbeirates
Der Grevener Seniorenbeirat setzt sich ein für die Belange älterer Menschen, bürgernah, unbürokratisch und auch in von der Politik vernachlässigten Interessenbereichen der älteren Generation.
Der Seniorenbeirat gestaltet den demografischen Wandel der Gesellschaft konkret mit, indem er die politische Teilhabe älterer Menschen sichert und den generationsübergreifenden Zusammenhang stärkt.
Der Seniorenbeirat arbeitet und wirkt im vorparlamentarischen Raum. Als unabhängige gesellschaftliche Institution ist er den Rechten und der Würde auch der älteren Bürgerinnen und Bürger und der generationsübergreifenden Solidarität verpflichtet.
Der Seniorenbeirat handelt nach folgenden Grundsätzen:
- parteipolitische Neutralität
- Konfessionsungebundenheit
- Verbandsunabhängigkeit
Aufgaben des Beirates
Aus der Zielsetzung und den Grundsätzen des Seniorenbeirates ergeben sich zentrale Aufgabenbereiche für diese unabhängige bürgerliche Interessenvertretung:
- Mitwirkung bei Planungen in der Kommune
- Übermittlung von Informationen und Interessen an Rat und Verwaltung und altenpolitische Politikberatung
- Beratung älterer Menschen in altersspezifischen Situationen, Aufbereitung und Bereitstellen von Informationen, Weiterleitung an Experten
- Öffentlichkeitsarbeit für ältere Menschen und eine neue Alterskultur
- Kontaktherstellung zu anderen Seniorengruppierungen
- Aufbau und Stützung eines Netzwerkes auf lokaler Ebene
- Zusammenarbeit mit Seniorenvertretungen auf Kreis- und Landesebene
Kommunalpolitische Arbeitsfelder
Soziales:
Einzelfallhilfe, Beratung in Sprechstunden, Kontakte zu Heimbewohnern, Beratung von Heimbeiräten, älteren Migrantinnen und Migranten, Anregung von Hilfe zur Selbsthilfe
Kultur:
Bildungsangebote für Senioren verbreitern, Zugang zu kulturellen Einrichtungen erleichtern, Kreativveranstaltungen fördern, Mediennutzung, Kulturveranstaltungen und Kultuprogramme initiieren, Exkursionen, Besichtigungen, Rundfahrten, Literaturkreise, Schreibwerkstätten anregen u.v.m.
Wohnen:
Altengerechtes Wohnen, barrierefreies Wohnen, Wohnungsanpassung, Sicherheit, Wohnberatung, Wohnumfeldverbesserung
Verkehr:
Sicherheit im Straßenverkehr, Verbesserung der Verkehrswege und -anlagen, Konzepte zum Erhalt der Mobilität, Sicherheitstraining, Lösung von ÖPNV-Problemen
Sport/Gesundheit:
Angebote der Rehabilitation initiieren, Seniorensport in Vereinen fördern, Informationen zu medizinischer und pflegerischer Versorgung, Konzepte zur Sicherung der Unabhängigkeit kranker und behinderter Menschen
Umwelt/Stadtentwicklung:
Barrierefreie Zugänge im Wohn- und Stadtbereich, Anpassung der Verkehrsplanung, Alter und Wohnen
Öffentlichkeitsarbeit:
Mediennutzung, eigene Medien, eigene Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen
Kreisseniorenkonferenz
Derzeitige Verteilung einzelner Aufgaben im Seniorenbeirat
- Beratungsstunden im Rathaus:
Herbert Kortmann, Erika Altenschulte
Vertretungen: Hannelore Cech, Anni Lenz, Doris Tönsgerlemann - Beratungsstunde in Reckenfeld:
Renate Lischewski, Marlis Pomplun und Anni Lenz - Begutachtung senioren- und behindertengerechter Ausstattung:
Herbert Kortmann, Doris Tönsgerlemann, Josef Elverich - Vertretung des Seniorenbeirates in der Öffentlichkeit:
der Vorstand: Herbet Kortmann, Hannelore Cech
Vertreter: Brigitte Bettinger, Anne Grohmann - Vertretung im Sozialausschuss:
Anni Lenz; Stellvertretung: Erika Altenschulte - Vertretung im Bauausschuss:
Josef Elverich; Stellvertretung: Renate Lischewski - Vertretung im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt:
Friedrich Lohmann; Stellvertretung: Marlis Pomplun - Pressesprecherin des Seniorenbeirats:
Erika Altenschulte - Kontakt zum Pluspunkt:
Anne Grohmann, 2.Schriftfühererin - Vertretung im Greven Marketing e.V.:
Herbert Kortmann - Vertretung in der Landes Senioren Vertretung NRW:
Herbert Kortmann - Vertretung in der Landesstelle pflegende Angehörige NRW:
Herbert Kortmann
Die Geschäftsverteilung ist vorläufig, solange die Verabschiedung einer Satzung des Seniorenbeirats durch den Rat der Stadt Greven noch aussteht. Jeden 3. Montag im Monat finden Koordinierungstreffen statt.
Letzte Änderung: 15.04.2008 (Andrea Rauße-Rüther)