Aulakonzerte in Greven

Aulakonzerte
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Inzwischen sind sie in Greven eine kulturelle Institution: die Aulakonzerte. Seit 1968 stellt Initiator Klaus Spruch für jedes Winterhalbjahr ein Konzertprogramm mit national und international renommierten Künstlern zusammen; das Spektrum reicht von Barock bis zur Moderne.

Die Konzertsaison 2011 / 2012

1. Konzert - Sonntag, 16. Oktober 2011

Kammerphilharmonie Amadé
Solistin: Barbara Doll
Leitung: Frieder Obstfeld

  • Joseph Lanner - "Die Romantiker", Walzer op. 163
  • Wolfgang Amadeus Mozart - Konzert für Violine und Orchester A-Dur, KV 219
  • Wolfgang Amadeus Mozart - Rondo C-Dur, KV 373
  • Joseph Haydn - Sinfonie Nr.49 f-moll "La Passione"
Foto: Kammerphilharmonie Amadé (Foto: Schubert)
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Barbara Doll aus Freising bei München ist eine junge Künstlerin, die als Solistin und Kammermusikerin international auftritt. Sie studierte in München und Berlin und errang bei internationalen Wettbewerben erste Preise. Als Solistin mit renommierten Orchestern konzertierte sie auch im Duo mit berühmten Künstlern wie Heinz Holliger, Martha Argerich, Homero Francesh und weiteren u.a. in München, Berlin, London, Madrid und weiteren Musikmetropolen. Jahrelang spielte sie im Chamber Orchestra of Europe unter Claudio Abbado und Nikolaus Harnoncourt. Seit 2004 ist sie Professorin für Violine und Kammermusik an der Hochschule der Künste in Bern.

Barbara Doll
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Frieder Obstfeld erhielt seine musikalische Ausbildung an den Musikhochschulen in Düsseldorf und Detmold. Anfang der 70er Jahre gründete er das international ausgezeichnete Juventus Quartett, dem er als Bratschist angehörte. Nach Abschluß seines Klavierstudiums 1988 konzentrierte er sich auf seine Dirigententätigkeit. 1997 gründete er die Kammerphilharmonie Amadé und formte sie in nur wenigen Jahren zu einem Orchester, das im Inland wie im Ausland in der Fachwelt den Ruf eines führenden Kammerorchesters Deutschlands genießt mit Gastkonzerten bei internationalen Musikfestspielen wie dem Bonner Beethovenfest, dem Schleswig-Holstein-Festival und weiteren in Salzburg, Wien, Berlin.

2. Konzert - Sonntag, 13. November 2011

Alexander Schimpf, Klavier

  • Johann Sebastian Bach - Französische Suite Nr.5, G-Dur, BWV 816
  • Maurice Ravel - "Le Tombeau de Couperin"
  • Ludwig Van Beethoven - Sonate c-moll op.13, "Pathétique"
  • Franz Liszt - Ballade Nr.2 h-moll
Alexander Schimpf (Foto: Balácz Böröcz / Pilvax Studio)
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Alexander Schimpf wurde 1981 in Göttingen geboren und erhielt seine pianistische Ausbildung bei Prof. Wolfgang Manz an der Musikhochschule Hannover. Weitere Studien führten ihn an die Musikhochschulen nach Dresden zu Prof. Winfried Apel und nach Würzburg zu Prof. Bernd Glemser. Alexander Schimpf errang mehrere erste Preise bei internationalen Klavierwettbewerben u.a. 2007 beim  Felix-Mendelssohn-Wettbewerb in Berlin, wofür er ein Stipendium des Bundespräsidenten erhielt, 2008 beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn, der ihm die Aufnahme in die Bundesauswahl junger Künstler des Deutschen Musikrates einbrachte, und 2009 beim internationalen Beethoven-Klavierwettbewerb in Wien.

Der junge Künstler gastiert regelmäßig mit Klavierrecitalen im Inland und europäischen Ausland und spielte als Solist mit renommierten Orchestern in Dresden, Bamberg, Bonn, Heidelberg, Augsburg , Koblenz und weiteren Städten Deutschlands.

3. Konzert - Sonntag, 11. Dezember 2011

Philharmonisches Steichquintett der Berliner Philharmoniker

Soirèe slave:

  • Antonin Dvorak - Streichquintett in Es-Dur, op.97
  • Friedrich Smetana - Polka aus dem Streichquartett Nr.1 in e-moll
  • Peter I. Tschaikowsky - Andante cantabile für Cello und Streicher
  • Reinhold Moritzewitsch Glièr - Elegie für Kontrabaß und Streicher
  • Antonin Dvorak - Rondo g-moll, op.94, für Cello und Streicher
  • Dimitri Schostakowitsch - Scherzo für Streicher op.11
Das Streichquintett der Berliner Philharmoniker
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Das Philharmonische Streichquintett, bestehend aus Mitgliedern der Berliner Philharmoniker, ist in seiner Besetzung einzigartig: Im Gegensatz zu anderen Quintetten komplettiert hier der Kontrabaß das Instrumentarium. Somit sind alle fünf Streichergruppen eines Orchesters vertreten. Durch diese Ergänzung im Baß bekommt das Streichquintett klanglich sinfonische Dimensionen, besonders wenn es von erstklassigen Musikern gespielt wird. Sein erstes Konzert gab dieses erlesene Ensemble im Februar 2007 in Belgien. Mit dieser erfolgreichen Premiere wurde das Philharmonische Streichquintett so bekannt, dass es mittlerweile zu einem gefragten Ensemble in ganz Europa und Japan gehört. Aus der Vielzahl von Programmen im Repertoire dieser Berliner Musiker wurden für Greven durchweg Werke slawischer Komponisten ausgewählt, bei denen auch das solistische Können der einzelnen Musiker zum Ausdruck kommt.

4. Konzert - Sonntag, 29. Januar 2012

Kammerorchester des Nationaltheaters Prag
Leitung: Bohuslav Matousek

  • Jan Zach - Präludium und Fuge D-Dur
  • Antonio Vivaldi - Concerto e-moll für Fagott und Streicher RV 484
  • Johann Sebastian Bach - Doppelkonzert für Violine und Oboe und Streichorchester, BWV 1060
  • Wolfgang Amadeus Mozart - Andante C-Dur für Flöte und Streicher, KV 315
  • Joseph Haydn - Konzert für Violine und Orchester Nr.1 C-Dur, Hob.VIIa
  • Gabriel Fauré - Fantasie op.79 für Flöte und Orchester
  • George Bizet - Carmen Suite für Orchester
Kammerorchester des Nationaltheaters Prag
Kammerorchester des Nationaltheaters Prag

Bereits im Oktober 2004 gastierte das Kammerorchester des Nationaltheaters Prag, damals in sinfonischer Besetzung, mit großem Erfolg im Grevener Aulakonzert. Diesmal kommt es mit 19 Musikern, darunter vier Solisten, um ein äußerst abwechslungsreiches, attraktives Programm den Besuchern zu bieten.

1988 auf Initiative der führenden Instrumentalisten des Opernorchesters des Nationaltheaters Prag gegründet blickt es nun bereits auf 23 erfolgreiche Konzertjahre mit Gastspielen in ganz Europa, Japan und Israel zurück. Den Kern dieses Orchesters bilden weiterhin die führenden Instrumentalisten des großen Opernorchesters, die auch solistisch auftreten können, wie das Programm ausweist.

5. Konzert - Sonntag, 04. März 2012

Sinfonietta Köln in sinfonischer Besetzung
Solistin: Danae Dörken
Leitung: Cornelius Frowein

  • Michael Haydn - Sinfonie D-Dur, op.21, PV 42
  • Ludwig van Beethoven - Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur, op.58
  • Wolfgang Amadeus Mozart - Sinfonie C-Dur KV 551 ("Jupiter")
Solistin Danae Dörken (Foto: Heike Wippermann)
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Im November 2007 gastierte die Sinfonietta Köln, damals in Kammerorchesterbesetzung, zusammen mit der weltberühmten Blockflötistin Michala Petri zum ersten Mal im Aulakonzert. Diesmal endet die 44. Saison der Aulakonzerte mit einem klassischen Sinfoniekonzert. Solistin ist die erst 22-jährige Danae Dörken, seit 2007 nach ihrem Studium bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling Stipendiatin in der Hochbegabtenabteilung des Mozarteums Salzburg. Sie kann inzwischen auf insgesamt 18 erste Preise beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert", bei internationalen Wettbewerben in Hamburg, Hannover, Enschede und Prag zurückblicken. Darüber hinaus trat sie bereits in zahlreichen Städten Deutschlands, Norwegens, Frankreichs, Griechenlands als Solistin mit renommierten Orchestern u.a. in den Philharmonien Köln, Essen, Tonhalle Düsseldorf, Musikhalle Hamburg und anderen auf. Danae Dörken spricht übrigens fünf Sprachen.

Die Sinfonietta Köln wurde 1984 gegründet und gehört heute unter der künstlerischen Leitung von Cornelius Frowein zu den profiliertesten Ensembles Deutschlands. Sie ist regelmäßig Gast bei Musikfestspielen in Würzburg, Augsburg, Flandern, Parma und weiteren. Zahlreiche Auslandsgastspiele führten das Orchester nach Italien, Frankreich, Russland und China.

Cornelius Frowein studierte Klavier, Cembalo, Liedbegleitung, Dirigieren, Musikwissenschaft und Philosophie. In den ersten Jahren seiner Konzerttätigkeit konzentrierte er sich auf das Klavier und Cembalo. Seit den 90er Jahren rückte das Dirigieren in den Vordergrund. Mit der Sinfonietta Köln unternimmt er zahlreiche Konzertreisen, die von der Fachpresse mit viel Lob begleitet werden.

Sinfonietta Köln
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Vorverkauf

Abonnementkarten sind, soweit noch vorhanden, ab dem 20. Juni in den Buchhandlungen Cramer + Löw (Marktstraße, Tel. 97129) und Wolfgang Hoppe (Kardinal-von-Galen-Str. 25, Tel. 53922) erhältlich.

Einzelkarten werden jeweils 10 Tage vor dem Konzert in den beiden Buchhandlungen verkauft.

Foto (v.l.): Dr. Stefan Erdmann, Susanna Krobisch und Klaus Spruch
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Aulakonzerte - Die Organisatoren

Mit den "Aulakonzerten" holte Klaus Spruch erstmals 1968 klassische Musik im Auftrag der Stadt Greven in die Emsstadt. Seither wurden die Aulakonzerte mit jedem Jahr bekannter und beliebter.

Über 40 Jahre verhandelte Spruch im Namen der Stadt mit Konzertagenturen und Musikveranstaltern, wenn er große Orchester, kleine Ensembles und Solisten nach Greven holen wollte.

Im Mai 2011 übergab er diese große Aufgabe an seine Nachfolger, Susanna Krobisch und Dr. Stefan Erdmann.

Karten

Vorverkauf

Cramer & Löw
Marktstraße
Telefon 02571 97129

Wolfgang Hoppe
Kardinal-von-Galen-Str. 25
Telefon 02571 53922

Abonnements:
Klaus Spruch
Zum Sternenbusch 5
48268 Greven
Telefon/Fax 02571 2448